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WWWW vom 17.1.2010: Schweine in Lawinen und Quadrokopter überm Acker

Schweine in Lawinen verschüttet – mit Absicht

Stern.de:

Wissenschaftler verschütten 29 lebendige Schweine in Schneemassen und beobachten sie beim langsamen Ersticken und Erfrieren: Dieser Tierversuch im Tiroler Ötztal hat in Österreich für Entsetzen gesorgt. Eine landesweite Protestwelle führte schließlich dazu, dass die Forscher von der Medizinischen Universität Innsbruck am Donnerstagabend ihren am Dienstag gestarteten Versuch abbrachen.

Spinnt der Mann oder gibt es eine Erklärung dafür???

Hautstück regelt Blutdruck

Bluthochdruck und andere systemische Erkrankungen lassen sich möglicherweise einmal durch die Transplantation genetisch veränderter Haut dauerhaft behandeln. Bei Mäusen, die ein solches Transplantat bekamen, ließ sich der Blutdruck erfolgreich senken, berichten Wissenschaftler aus den USA und aus Deutschland in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften.

Seesterne und der CO2-Kreislauf

Während ihres Lebens produzieren sie Kalk und binden dabei Kohlenstoff aus der Wassersäule. Wenn sie sterben, lagert sich dieser am Meeresboden ab: Echinodermata spielen offenbar eine viel größere Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf als bisher vermutet. Auf der anderen Seite sind sie durch die zunehmende Ozeanversauerung gefährdet. Ihr Einfluss auf das gesamte marine Ökosystem ist somit nicht zu unterschätzen. In einer in der Fachzeitschrift “Ecology Monographs” erschienenen Studie legt eine internationale Forschergruppe unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel erste Einschätzungen vor.

Zebrafinken und die Qual der Wahl

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben durch Beobachtung von über 350 Zebrafinken untersucht, welchen Einfluss für die Partnerwahl die genetische Vererbung im Vergleich zu sexueller Prägung hat. Wie Zebrafinkenweibchen ihren Partner wählen, ist laut den Forschern zum Teil genetisch vererbt. Welches Männchen sie bevorzugen, wird jedoch weder von den Genen, noch den Erfahrungen in der frühen Lebensphase bestimmt (Evolution, 11.01.2010)
Wie fast überall im Tierreich, sind es auch bei den Zebrafinken die Weibchen, die den Paarungspartner wählen.

Drohen über deutschen Äckern

Sie sind unbemannt, haben vier Rotoren und machen präzise, fotografische Aufnahmen von dem Land, das sie überfliegen. Normalerweise kommen die so genannten Quadrokopter bei Militär und Geheimdienst zum Einsatz. Das Institut für Pflanzenbauwissenschaften der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin hat sie nun für die zivile Nutzung entdeckt. Es plant die Drohnen als preiswerte Fernerkundungstechnologie für die exakt dosierte Nährstoffversorgung von Ackerflächen einzusetzen.

WWWW vom 29.3.2009: Gendoping kann nachgewiesen werden

Kinder mit ausgeprägtem Verlangen nach Schokolade können sich auf physiologische Zwänge berufen, glauben amerikanische Forscherinnen. Ihrer Untersuchung zufolge, wissen Kinder Zucker umso mehr zu schätzen, je stärker ihre Knochen im Wachstum begriffen sind.

Die Kinderärzte des Uniklinikums Rostock sind an einem internationalen Netzwerk zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen eine besonders gefährliche Art von Hirntumoren beteiligt: des Glioblastoms. Ziel ist es, einen Wirkstoff zu entwickeln, der das körpereigene Immunsystem aktiviert und es befähigt, den Hirntumor eigenständig zu bekämpfen.

Erstmals ist es gelungen, eine Gendopingsubstanz massenspektrometrisch nachzuweisen. Entwickelt wurde das Verfahren im Zentrum für Präventive Dopingforschung der Deutschen Sporthochschule Köln von der Arbeitsgruppe um Professor Mario Thevis und Professor Wilhelm Schänzer mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums des Inneren. (via Wissenschaft.de)

Forscher der Universität Bonn haben einen neuen Mechanismus aufgeklärt, der die Erregbarkeit von Nervenzellen im Gehirn steuert. Einerseits können die Neuronen so bereits auf kleine Signale ansprechen. Andererseits verhindert der Mechanismus, dass Nervenzellen zu häufig hintereinander feuern. ervenzellen sind extrem kommunikativ: Jedes einzelne Neuron steht mit bis zu hunderttausend Geschwisterzellen in Kontakt. Über astartig verzweigte Ausläufer, die Dendriten, empfängt es von ihnen Informationen. Aus diesem Input generiert es dann gegebenenfalls ein einziges Ausgangssignal, das Aktionspotenzial. Neurowissenschaftler sagen auch: Die Nervenzelle “feuert”. Dieser Feuerpuls wird über eine Art Kabel, das Axon, an andere Neurone verteilt.

Zu Ötzis Todesursache gibt es verschiedene Theorien. Zunächst glaubten die Wissenschaftler, er sei aufgrund körperlicher Erschöpfung in den Bergen erfroren. Nach und nach kamen aber immer mehr Details ans Tageslicht, die auf einen gewaltsamen Tod hinweisen. Eine Pfeilspitze in seiner Schulter hat eine Arterie verletzt, was sicherlich zu starken Blutverlusten geführt hat. Darüberhinaus weist Ötzi auch Verletzungen an der Hand, im Gesicht und am Kopf auf; weitere Indizien dafür, dass Gewalteinwirkung eine entscheidende Rolle bei Ötzis Tod gespielt hat.
Umso überraschender sind die Erkenntnisse der Bozner Radiologen Paul Gostner, Patrizia Pernter und Gian Pietro Bonatti. Ihnen ist es gelungen, den Magen des Mannes aus dem Eis zu lokalisieren. Das Überraschende daran: der Magen ist noch gefüllt. Link zum Mumienkongress

Kohlenhydrate machen nicht nur satt, sie dienen auch als Grundlage für neue Impfstoffe. Die Stoffe herzustellen und als Impfstoffe zu testen wird nun deutlich leichter – dank eines automatischen Synthesizers, den Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung entwickelt haben. Es stellt beliebige Kohlenhydrate aus einzelnen Zucker-Molekülen her. Da Kohlenhydrate auf den Hüllen von Krankheitserregern sitzen, bieten sie dem Immunsystem einen Angriffspunkt und eignen sich als Impfstoffe, um das Immunsystem auf die Mikroben abzurichten. Fast ein Dutzend Impfstoff-Kandidaten unter anderem gegen den Malaria-Erreger haben die Forscher bereits identifiziert und mit der neuen Apparatur hergestellt.

Die eigene Lieblingsmusik kann Schlaganfallpatienten sozusagen die Augen öffnen. Das haben britische Forscher jetzt am Beispiel von drei Betroffenen gezeigt, die unter einem Gesichtsfeldausfall litten. Bei dieser Erkrankung ist das Sehzentrum im Hirn geschädigt, so dass visuelle Eindrücke nicht mehr richtig verarbeitet werden können. Die Folge: Die Patienten nehmen einen bestimmten Teil ihres Sehbereiches nicht mehr wahr – obwohl ihre Augen vollkommen gesund sind. Sobald sie jedoch Musik hören, die sie mögen, verbessert sich die Wahrnehmungsfähigkeit im betroffenen Bereich.

WWWW vom 13.4.2008: Olivier Messiaen

Heute mal Musikgeschichte und Kultur> Ein Interview mit Anton Isselhardt, der im Art Cafe Phnom Penh eine 18teilige Reihe zu Olivier Messiaen macht, einem der großen Komponisten der Moderne – wenn auch nicht jedem geläufig.

Spendenbutton – Was ist Paypal? (Comment #1)

<p>Hallo Thomas,</p>

<p>Schau doch mal bei www.frappr.com vorbei und leg eine Karte für deine Sendungen an. Da gibt´s ne googlemap, in die man einem virtuellen Pin stecken kann. Dann kann man sehen wer wo zuhört. Das neuste Gimmick aus den USA. ;-)</p>

<p>Keep going.</p>

Spendenbutton – Was ist Paypal?

Ihr seht seit neuesten einen Paypal-Button rechts oben auf der Seite. Was hat es damit auf sich? Kosten WWWW jetzt etwas? NEIN. WWWW ist kostenlos und bleibt es. Es gab aber immer wieder Anfragen, wie ich das Ganze finanziere und ob man mich unterstützen kann. Wer das will, kann nun per Paypal spenden.

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Also: Danke für alle, die spenden wollen, aber vor allem – und das ist viel wichtiger – ein Dank an alle Hörer fürs Zuhören!