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Das Buch über Computerspiele und warum wir so gerne spielen

Sie war mehrmals Interviewpartner bei Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft und ist eine Expertin auf dem Gebiet der Computerspiele. Dr. Monica Mayer hat ihre Arbeit, aus der ich immer wieder zitieren durfte, jetzt als Buch heraus gegeben.
Warum leben, wenn man stattdessen spielen kann?
Warum leben, wenn man stattdessen spielen kann?

Kognition, Motivation und Emotion am Beispiel digitaler Spiele

von Monica Alice Mayer

Sept. 2009, Hardcover, 506 S., teilw. farbige Abb.

ISBN 978-3-940317-54-4, 36,90 € (D)

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Immer mehr Menschen spielen immer mehr digitale Spiele. Für Außenstehende ist dieses Verhalten oft nicht verständlich: Was macht die Faszination solcher Spiele aus? Wie kann jemand so lange vor einem Spiel verharren? Und welche Konsequenzen hat das Spielen?

Monica Mayer geht das Thema aus einer neuen Perspektive an: Sie lässt Spielerinnen und Spieler selbst zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen berichten. Dadurch bekommt das Buch eine Lebendigkeit und Lebensnähe, die selten in einem Fachbuch zu finden sind.

Ein Fachbuch ist es dennoch. Es liefert eine Grundlage zur psychologisch-theoretischen Betrachtung des Themas „Digitale Spiele“, die es in dieser Form noch nicht gab. Es vermittelt wichtige Denkanstöße für Wissenschaftler, Pädagogen, Psychologen, Politiker und Eltern und versucht abschließend die Frage zu beantworten: „Warum leben, wenn man stattdessen spielen kann?“.

Podcastumfrage: Bitte mitmachen!

Fabio von Podcast.de hat mich gebeten, einen Aufruf zu starten bei der Podcastumfrage mitzumachen. Mach ich doch gerne: Also, wer ein wenig Zeit hat möge bitte mitmachen. Ich erfahre so auch – anonym natürlich – ein wenig über meine Hörer.

Der Link: http://umfrage.podcast.de/index.php?sid=21434&lang=de

WWWW vom 11.1.2009: Milchstraße ist größer, und Teenies reden über Sex im Internet

Ja, die Überschrift soll mal wieder ein wenig Leser bringen, aber tatsächlich ist gleich die erste Geschichte im heutigen Podcast über Teenies und was sie so im Internet von sich geben. US-Forscher haben sich 500 öffentliche Profile von Jugendlichen angeschaut und festgestellt, das viele sehr frei über Sex, Drogenkonsum und Gewalt reden. Aber es gibt auch Abhilfe. Welche? Podcast hören 🙂

Menschen die gerne Neues entdecken haben
wohl einen anderen Dopamin-Level als solche, die es gerne sicher haben. Das wollen Forscher an der Vanderbilt Universität herausgefunden haben. Ihrer Arbeit entsprechend haben sie gemessen, dass so genannte Novel Seeker weniger Dopamin-Autorezeptoren haben.

Die Milchstraße dreht sich deutlich schneller als bislang angenommen. Daher muss ihre Masse ebenfalls größer sein, und zwar um etwa 50 Prozent, schließen Astronomen um Kazi Rygl vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn aus direkten Beobachtungsdaten mit dem Very Long Baseline Array, einem Verbund aus zehn Teleskopen in Nordamerika.

Bluthochdruck kann Ärzte und Patienten vor eine Geduldsprobe stellen: Oft muss der Blutdruck längere Zeit beobachtet werden, bis er sich einstellen lässt. Ein Drucksensor vereinfacht dies nun. Er wird in die Leistenschlagader eingeführt und überträgt die Daten drahtlos.

Viren nutzen Wirtszellen als Fabriken für den viralen Nachwuchs. Dazu schleusen sie in ihre unfreiwilligen Gastgeber die Bauanleitung für virale Proteine, üblicherweise sind das RNA-Moleküle. Diese Nukleinsäure kommt aber auch in den Zellen höherer Organismen vor – RNA bildet unter anderem die Bauanleitung für zelleigene Proteine – sodass virale RNA nicht leicht als fremdes Material identifizierbar ist. Das zelluläre Protein RIG-I erkennt dennoch diese Moleküle und löst eine Immunreaktion aus.

1 Jahr Podcasts bei iTunes

Weil das Jubiläum grade so gefeiert wird: Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft war, seitdem Podcasts bei iTunes gelistet sind, durchweg in den Top50, lange Zeit sogar in den Top10 und dass gegen eine immer größer werdende Zahl kommerzieller Anbieter. Glückwunsch von dieser Stelle an Annik Rubens, die natürlich noch ein wenig weiter vorne steht. Annik, lass uns nie aufgeben.