WWWW vom 30. April 3006: Gentherapie und Thermoelektrik (Comment #1)

<p>Hallo Thomas,</p>

<p>ich höre deinen PodCast nun schon seit einer geraumen Zeit, mir ist aber aufgefallen, dass deine Beiträge in letzter Zeit immer etwas hektisch wirken – vllt. liegt es daran, dass du jetzt auf Grund deiner Vietnam-Reise nur noch wenig Zeit hattest, die einzelnen Sendungen vorzubereiten, aber dennoch würde ich mir wünschen, dass du wieder ein wenig ruhiger und entspannter an deine Vorträge herangehst.</p>

<p>Gerade, wenn du – wie in diesem PodCast – hektisch ein paar Zahlen einer Studie vorträgst und dich dabei 2 mal hintereinander verhaspelst, wird das verstehen der Zusammenhänge immer schwieriger.</p>

<p>Ich bleibe dir natürlich weiterhin ein treuer Zuhörer und freue mich immer sehr, wenn auf der Liste endlich eine neue, spannende Sendung auftaucht.</p>

<p>Liebe Grüße aus Bayreuth schickt Dir</p>
Rico

WWWW vom 30. April 3006: Gentherapie und Thermoelektrik

Themen heute: Gentechnik und Gentherapie, der thermoelektische (oder auch Peltier-) Effekt und andere Meldungen aus der Welt der Wissenschaft

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WWWW vom 16. April 2006: Judasevangelium (Comment #8)

<p>Das Evangelium von Judas beweißt etwas ganz anderes, daß nach meiner Einschätzung in allen Bewertungen und auch im National Geographics nicht besonders betont wird. Die eigentliche Sensation, wenn es denn eine gibt, ist doch die das die Glaubensbewegung in den ersten Jahrhunderten ein sehr lockerer Verbund von Glaubensrichtungen war die sich untereinander sicher auch massiv bekämpft haben und sehr unterschiedliche Auffassungen hatten von dem was Jesus eigentlich sagen wollte. Dies ist noch keine Sensation – richtig. Wichtig ist aber zu verstehen das sich die Glaubensrichtungen und Kirchen durchgesetzt haben welche eine möglichst breite Anhängerschaft für sich gewinnen konnten. Dies wiederrum war dann der Fall wenn die erzählten Geschichten (in den Evangelien) möglichst verständlich und auf die Situation der Personen zutrafen. Genau dies konnten die Texte aber nicht bieten denn die Weltauffassung und auch das Verständnis änderte sich im Laufe der Jarhunderte ständig. Bis zum heutigenTage sind u.a. auch deshalb die Texte der Biebel kontrovers zu diskutieren und es dauerte lange bis die Kirche eine Einigung innerhalb der Kirche zum Teil mit brutalen Massnahmen der Inquisition durchsetzen konnte. Die eigentliche Sensation ist nunmehr das durch die Entdeckung des Judas Evangeliums bewiessen wird das es ganz andere Deutungen des Lebens Jesu gab welche von der Kirche bis in die Bedeutungslosigkeit verdrängt und sicher auch ganz bewußt als Ketzerei vernichtet wurde. Wie viel anderes Materialien mag es noch in Tonkrügen vergraben in Höhlen in der Wüste geben welche die Geschichte die wir zu glauben versucht sind massiv in Frage stellt. Das Selbstverständnis der Kirche wird durch das was im Judas Evangelium steht nicht erschüttert aber die Methoden und die Deutung selbst, die in der Bibel dargestellt wird und die ein Abbild des Wunsches der Gemeinschaft ist, schon. Folglich ist der christliche Glaube vermutlich eher ein Ausdruch dessen was eine Gemeinschaft zu verstehen glaubte und nicht das was wirklich passierte oder Jesus uns sagen wollte. Ob dies negativ ist oder positiv bleibt dahingesetellt.</p>

WWWW vom 23.4.2006: Kabbala, Dicke Kinder und Vorhofflimmern (Comment #4)

<p>Die Sachen zum Judas-Evangelium fand ich echt klasse!</p>

<p>Allerdings war diese komische Zahlen-Buchstaben Geschichte auch sehr fragwürdig für mich. Vor allem wenn dann die besonderheit der Zahl drei mit “wirklich” wissenschaftlichen Themen erklärt wird (besonders der Plus- und Minuspol, aus dem dann neutrale Lichtphotonen entstehen, hat mich echt aufgeregt). Wenn man so argumentiert kann man mit jeder Zahl irgendetwas besonderes machen! </p>

<p>33 ist übrigens die Todeszahl, da die es die doppelte Dreifaltigkeit nicht gibt (und somit tod ist), wissenschaftlich ist dies dadurch begründet, dass Arsen (Ordnungszahl 33) hochgiftig ist.</p>

WWWW vom 23.4.2006: Kabbala, Dicke Kinder und Vorhofflimmern (Comment #3)

<p>Hallo Stfan: Nun, zum einen gibt es eben auch Religionswissenschaft (und dies wollte ich an Ostern mal thematisieren), zum andern gibt es auch Hörer, die mehr Geistes-Wissenschaft hören wollen. Ich versuche das eben auch mal aufzunehmen. Im allgemeinen gilt für mich aber für diese Sendung: Wissenschaft ist, was Wissen schafft.<br />
Thomas</p>

WWWW vom 23.4.2006: Kabbala, Dicke Kinder und Vorhofflimmern (Comment #2)

<p>Hallo,</p>

<p>höre diesen podcast wirklich sehr gern, aber was haben theologische Themen in einer Wissenschafts-Sendung zu suchen? Zahlenverbindungen in der Bibel zu suchen ist nun wirklich nicht sehr wissenschaftlich, vor allem wenn man bedenkt wieviele Versionen der Bibel es gibt.</p>

<p>(Fast) weiter so!</p>

WWWW vom 23.4.2006: Kabbala, Dicke Kinder und Vorhofflimmern (Comment #1)

<p>Hi!</p>

<p>Ich meinte mit “letzterem Evangelium” das Johannes-Evangelium.</p>

<p>Enneagramm ist ein recht interessantes und uraltes Menscheneinordnungsmodell, in der Wikipedia gibt es mittlerweile einen recht brauchbaren Artikel.</p>

<p>Gruß, Nathanael (die letzte Aussprache war übrigens richtig)</p>

WWWW vom 23.4.2006: Kabbala, Dicke Kinder und Vorhofflimmern

Heute mit den Hörerbeiträgen zur letzten Sendung und Themen wie “Deutsche Kinder sind auch dick” und Erkenntnisse zum Thema Vorhofflimmern und Artherosklerose.

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WWWW vom 16. April 2006: Judasevangelium (Comment #6)

<p>Der Podcast war plötzlich in meiner Aboliste in iTunes, weil du netterweise den Podcastschau-Feed umgestellt hast… heißt das, dass es davon in Zukunft nichts mehr gibt?</p>

<p>Ansonsten ist dies eine interessante Folge. Auch wenn ich nicht überall zustimmen kann (so ist eben noch nicht geklärt, ob nicht das Matthäus- und der Vorläufer des Johannes-Evangeliums vielleicht doch von den genannten Jüngern geschrieben wurden.) Letzteres Evangelium nimmt übrigens in Bezug zu den Gnostikern eine interessante Rolle ein: Vom Schreibstil erinnert es sehr an die gnostischen Schriften, was den Satzbau und so weiter angeht, inhaltlich lehrt es aber den liebenden Gott mehr als jedes andere Buch der Bibel (Joh. 3:16).<br />
Das Erscheinungsdatum dieses Buches wird auf um 100 n.Chr. geschätzt, was auch nie ernsthaft bestritten wird. Vom Aufbau ist allerdings zu vermuten, dass es eine Urfassung gab, die eine Endredaktion bearbeitet hat. Diese Urfassung spricht davon, dass sie von dem Jünger geschrieben worden sei, den Jesus besonders lieb hatte. Das wird am Ende nochmal von der Endredaktion bestätigt, dass das Werk wirklich von ihm stammt; daraus interpretierte man eben den Johannes. Ob er es wirklich war, ist nicht klar – wenn auch naheliegend – dass die Urform jedoch von einem Jünger stammt, kann man so ziemlich genau erahnen.</p>

<p>So, was gibts sonst noch… keine Ahnung. Könntest mal eine Episode über das Enneagramm machen, falls dir das wissenschaftlich genug ist.</p>

<p>Gruß, Nathanael vom SchrottCast</p>