wwww vom 24.12.2006

Heute ein Interview mit Dipl.-Inf. Fabian Stehn, der sich mit mathematischen Problemen beschäftigt, die aber ganz konkrete Anwendungen haben. Es geht um die Möglichkeit einer genauen Lokalisierung bei Gehirnoperationen.

Zitat von der Webseite:
“Zur Unterstützung von verschiedenen neurochirurgischen Eingriffen wurden elektromagnetische und optische Trackingsysteme entwickelt, mit denen eine relativ genaue räumliche Bestimmung von Instrumenten im Operationfeld vorgenommen werden kann. Diese Systeme ermöglichen eine Navigation bezüglich eines vorher mit CT oder MR erstellten 3-dimensionalen Modells. Voraussetzung dazu ist aber, dass die räumliche Transformation der realen Umgebung in das Koordinatensystem des Modells bekannt ist. Das Problem konnte durch den Einsatz von Markern gelöst werden, wodurch leider auch das Anwendungsspektrum wesentlich eingeschränkt wird. Ziel des Projekts ist es, die Navigationstransformation ohne Marker zu bestimmen. ”

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wwww-2006-12-03: Schlammschnecken (Radix) und ihre Artbestimmung

Was morphopologische Taxonomen nicht schaffen, machen die Barcoder und DNS-Spezialisten: Sie bestimmen eine Art nicht nur nach dem Aussehen, sondern ihren genetischen Unterschieden. Dr. Markus Pfenninger und sein Team haben sich Schlammschnecken vorgenommen und herausgefunden, dass die bisher bekannten drei Arten gar keine sind und man eigentlich von fünf Arten sprechen muss, die sich aber nicht wie bisher ind Form und Größe unterscheiden.

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