In eigener Sache: Werbung

UPDATE: Wie es der Zufall will, hat der Kunde die Werbung wieder zurueckgezogen und deshalb ist auch der Blogpost offline. Dennoch lasse ich diesen Beitrag hier stehen, ich denke die Diskussion ist auch so interessant.

Auch wenn ein Kommentar noch keine Protestbewegung macht, nehme ich Kritik sehr ernst. Ich habe hier zweimal Werebebeiträge im Blog gehabt, die zum einen als Anzeige gekennzeichnet waren und zum anderen auch durch ihren Inhalt als solche erkennbar. Ich gehe davon aus, dass die Leser hier den Unterschied erkennen. Ausserdem stehe ich inhaltlich hinter Beiträgen, für die ich Werbung mache.
Ich kennzeichne Werbung als solche und vor allem im Podcast. Werbung bestreitet hier nicht mein Leben aber das wenige das reinkommt brauche ich auch. Wer glaubt, ich verfolge hier rein kommerzielle Interessen, liegt absolut falsch. Wer allerdings glaubt, dass eine solche Arbeit die ich mir mache nicht auch entlohnt werden soll, liegt meines Erachtens auch falsch. Ich biete dieses Podcast gratis an und so soll es auch bleiben. Wenn eine Firma mir ein wenig Geld bezahlt für eine Werbung, dann ist das ok.
Der Aufruf für Spenden hat einst hier 100 Euro gebracht. Davon habe ich ein neues Mikrofon gekauft, das Geld ist also in den Podcast geflossen. Podcasten bedeutet eben nicht nur Zeit, sondern auch Technik. DIe geht auch mal kaputt (wie ein iRiver, zwei Mikros) und da bin ich froh, wenn ich das Geld dafür auch mal irgendwie zurückbekomme.
Ich wünsche mir weitere spannende Diskussionen, übrigens gerne auch über Wissenschaftsthemen. Der nächste Podcast kommt am Sonntag aus Can Tho im Süden Vietnams, wo ich ein paar Tage Urlaub machen werden.

WWWW vom 26.4.2009: Nachrichten aus der Wissenschaft

Die Themen heute:
Blutspende
Die Bereitschaft Blut zu spenden, ist in den vergangenen zehn Jahren stark gesunken: Weniger als drei Prozent der Bevölkerung spenden regelmäßig. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Blutkonserven ständig an. Etwa um das Jahr 2015 erwarten Fachleute kritische Engpässe in der Versorgung.

Einige Bakterien, die Krankheiten wie etwa Augen-, Magen- oder Darminfektionen auslösen, können durch Giftstoffe (Toxine) ihre Wirtszellen so manipulieren, dass letztlich die Signalverarbeitung der Zelle gestört ist. Bisher war jedoch kaum bekannt, mit welchen Proteinen der infizierten Zellen des Menschen die Bakterientoxine wechselwirken. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt 39 Angriffspunkte dieser Toxine identifiziert. Sie setzten dabei eine neuartige Technik ein, die es erlaubt, Proteine in großer Zahl gleichzeitig zu untersuchen

Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es jetzt gelungen, die Herzelastizität erstmals mittels akustischer Wellen zu messen. Im Fachjournal Magnetic Resonance in Medicine* beschreibt das Team um Dr. Ingolf Sack vom Institut für Radiologie am Campus Charité Mitte und Dr. Jürgen Braun vom Institut für Medizinische Informatik am Campus Benjamin Franklin mögliche Vorteile dieser neuen schonenden Untersuchungsmethode für die Patienten.

Die meisten Bindungen in der Natur beruhen auf der elektrostatischen Anziehung zwischen verschiedenen Teilchen: Dies reicht vom einfachen Kochsalz bis zu den Kräften, die es beispielsweise Insekten ermöglichen, an der Decke zu laufen. Forscher des 5. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart erzeugten ein neuartiges Molekül, das ebenfalls von diesen Kräften zusammengehalten wird und aus zwei Atomen vom selben Element besteht.

Das Fleisch männlicher Schweine ist oft kaum genießbar. Grund sind vornehmlich Bestandteile der Eber-Geschlechtshormone, die äußerst unangenehm riechen. Daher werden für die Mast vorgesehene Eber bereits als Ferkel kastriert. Aus Tierschutzgründen soll diese Praxis jedoch in absehbarer Zeit verboten werden. Forscher der Landwirtschaftlichen Fakultät an der Universität Bonn möchten nun Eber züchten, deren Geruch nicht mehr wahrgenommen werden kann.

Allein 150 Tonnen Röntgenkontrastmittel gelangen in Deutschland pro Jahr in den Wasserkreislauf. Die iodierten organischen Verbindungen gelangen über den Urin von Patienten in Krankenhäusern und Diagnosepraxen ins Abwasser und können in Klärwerken nicht abgebaut werden. Das Projekt “PharmaTreat” am Fachgebiet Wasserreinhaltung der Technischen Universität Berlin untersucht im Auftrag des Kompetenzzentrums Wasser Berlin derzeit, wie man den Patienten-Urin aus Klinken gewissermaßen chemisch reinigen kann.

Einem internationalen Team von Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn, der Cornell-Universität (Ithaka/USA) und der Universität Köln haben zum ersten Mal zwei neue Moleküle im interstellaren Raum nachgewiesen, Äthylformiat und n-Propylzyanid. Computermodelle zeigen, dass vermutlich noch komplexere organische Moleküle vorhanden sein müssen – darunter auch noch nicht identifizierte Aminosäuren, die Grundbausteine des Lebens.

WWWW vom 19.April 2009: Ultraschall entdeckt Melamine

Die Themen heute:
Mit Ultraschall kann man jetzt erkennen, ob Milch mit Melamine verseucht ist.Denn dann änderrt sich die Dichte der Milch.

Kaum im Mund und schon in den Beinen: Energydrinks verbessern die Leistung, selbst dann, wenn sie gar nicht geschluckt werden, haben britische Forscher in Versuchen mit Leistungssportlern herausgefunden.

Das Symptom Schwindel stellt für betroffene Patienten nicht nur eine starke Belastung dar, es bringt auch die Gefahr des Stürzens und damit weitere Gesundheitsrisiken mit sich. Die Neigung zum Fallen bei einer Gleichgewichtserkrankung (peripher-vestibuläre Störung) kann man jedoch durch gezieltes körperliches Training deutlich reduzieren. Das fanden Wissenschaftler des Departments Sportwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in einer Studie unter Leitung von Prof. Dr. Kuno Hottenrott heraus.
Inzwischen erschien im Verlag Dr. Kovac zu diesem Thema das Buch von Dr. Andreas Lauenroth: Sensomotorische Rehabilitation bei Ausfall eines Gleichgewichtsorgans – Evaluation eines Rehabilitationskonzeptes bei Neuropathia vestibularis
Schriften zur Sportwissenschaft, Bd. 82
Hamburg 2009, 188 Seiten, ISBN: 978-3-8300-4030-9

Das großflächige Absterben von Nervenzellen führt bei Patienten mit Alzheimerschen Erkrankung zu einer massiver Demenz. Bislang konnte die Zerstörung der Neuronen im Tiermodell nur nach dem Tod und mit aufwändigen Verfahren dargestellt werden. LMU-Forscher am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) unter der Leitung von Professor Christian Haass konnten nun erstmals den Untergang der Nervenzellen live beobachten. Mehr Infos unter http://www.biochemie.abi.med.uni-muenchen.de/index.html

Viele Wege führen nach Rom. Wer das im echten Leben noch nicht erfahren hat, kann es in der Fiktion leicht nachholen, braucht dazu beispielsweise nur einmal die Abenteuer der wohl prominentesten Gallier der Comicgeschichte zu lesen. Ein Asterix-Heft zur Hand nehmen, und die Reise durch das römische Reich – mit Blick über die Schultern der beiden Fantasiehelden – kann losgehen. Denn Menschen besitzen die Fähigkeit, durch die Aufnahme von Inhalten aus den Medien problemlos in fiktive Welten einzutauchen und – als ob diese Befähigung noch nicht genug wäre – dabei den Bezug zur Realität nicht zu verlieren.

WWWW vom 12.April 2009: Das Erbe unserer Gene

Wie mächtig ist das Erbe unserer Gene? Das mögen sich vor allem Menschen fragen, die eine genetische Prädisposition für bestimmte Krankheiten wie Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen haben. Bis vor wenigen Jahren hätten selbst gewiefte Genetiker noch keine Antwort auf diese Fragen geben können. Doch mit dem Fortschreiten der Molekularbiologie hat sich der Wissenschaftszweig der Epigenetik enorm weiter entwickelt. Wie und warum auch unsere Lebensweise und Umwelt darüber entscheiden, ob Gene aktiv werden oder nicht, erläutert die Humangenetikerin Prof. Anna Starzinski-Powitz in der aktuelle Ausgabe von “Forschung Frankfurt”.

Internetforen werden auch von depressiv Erkrankten zunehmend intensiv und parallel zur professionellen Behandlung genutzt. Das zeigt eine Studie der Universität Leipzig zur Nutzungsweise von Selbsthilfeangeboten im Internet.

Arthrose z.B. der Hüfte oder im Knie entsteht, wenn Knorpel in den Gelenken schwindet. Doch offenbar hat unser Körper für diesen Fall sogar Reparaturvorgänge in der Hinterhand. Forscher aus der Universitätsmedizin Göttingen haben jetzt einen solchen möglichen Reparatur-Weg entdeckt: Im Knorpelgewebe von Patienten mit späten Stadien der Kniegelenks-Arthrose fanden sie eine bisher unbekannte Population von stammzellartigen Vorläuferzellen.

Kohlenstoff-Nanoröhren wecken einerseits Hoffnungen auf innovative Anwendungen von der Technik bis hin zur Medizin und versprechen damit auch ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial. Andererseits muss noch viel genauer erforscht werden, inwiefern sie Umwelt und Gesundheit belasten könnten.

Schmelzendes Eis an den Polen, ein ansteigender Meeresspiegel, schwere Unwetter: Die Zeichen für den Klimawandel werden deutlicher. Biologen des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) haben nun nachgewiesen, dass das Plankton bei einer Erwärmung der Ozeane deutlich weniger CO2 aufnimmt und dadurch möglicherweise selbst Einfluss auf den Klimawandel nehmen könnte.

WWWW vom 5.4.2009: Wissenschaftsnachrichten

Die Themen heute:

Wie Menschen sich bei Evakuierungen in Treppenhäusern verhalten und warum das nicht so ist wie die Ingenieure es gerne hätten.

Farbenspiele: Wie neue Farben schöner aussehen sollen

Herzerkrankungen: Neue Kombinationen bei Medikamenten können bei bestimmten Herzerkrakungen helfen. Um Blutgerinnseln besser vorzubeugen, kann bei einer akuten Durchblutungsstörung des Herzmuskels zusätzlich zu Acetylsalicylsäure (ASS) auch der Wirkstoff Clopidogrel verordnet werden.

Wann finden Physiker den ersten Supraleiter, der seine verblüffenden Eigenschaften bereits bei Zimmertemperatur zeigt? Noch scheint der Weg dahin weit zu sein. Eine Entdeckung, an der Forscher der Universität Würzburg beteiligt waren, zeigt jetzt immerhin die Richtung deutlich an.

Tierversuche sind derzeit aus der Forschung nicht völlig wegzudenken, sollen jedoch auf das notwendige Minimum beschränkt werden. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die Forschung von Prof. Dr. Hanno Würbel, Professor für Tierschutz und Ethologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), deren neueste Ergebnisse jetzt in “Nature Methods” publiziert wurden.

Frühlingsputz: Bilder auf Papier mit ExtraFilm

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Jetzt: Frühlingsputz für alle Computer, Kameras und Handys

Wenn die Foto-Ablage auf der Festplatte immer unübersichtlicher wird, das Handy langsamer arbeitet und die Kamera bis zum Rand gefüllt ist, dann wird’s Zeit für einen ordentlichen Frühjahrsputz durch die gespeicherten Digital-Fotos. Doch wer löscht schon gerne seine Lieblingsfotos vom letzten Ausflug oder den Ferien in den Bergen? Niemand! Deswegen heisst das Motto: Entwickeln und geniessen statt Fotos löschen oder auf der Festplatte verstauben lassen.

Damit das „Putzen“ richtig Spass macht, hat das Fotoversand-Unternehmen ExtraFilm als Frühjahrs-Aktion die Preise für Fotoabzüge, Vergrösserungen und Poster gesenkt. Schliesslich zeigen sich die schönsten Bilder immer noch am besten auf hochwertigem Fotopapier. Wer die grosse Aufräum-Aktion angehen will, kann sich über eine Preissenkung von bis zu 65 % freuen. So kostet ein Fotoabzug im Format 9 cm nur 0,06 Euro und eine Vergrösserung auf 20 cm 0,79 Euro statt 2,29 Euro. Für die besten Erlebnisse in XXL kann jeder Fotoliebhaber sein persönliches Poster im Format 50×75 cm schon für 14,99 Euro erwerben.
„Wir bedienen hiermit die Nachfrage der Kunden“, erklärt René Baumann, Marktleiter von ExtraFilm. „Digitale Fotos zu entwickeln ist bei den Konsumenten gerade in der Zeit Frühjahr bis Sommer ein Thema. Dies zeigen auch die Nachfragevolumen bei den Internet-Suchmaschinen “, so Baumann. Neben den attraktiven Preisen ist der Frühjahrsputz bei ExtraFilm auch absolut einfach: Die ausgesuchten Aufnahmen sind mit wenigen Klicks unter www.extrafilm.de hochgeladen. Fotoabzüge können natürlich nicht nur in den Standard-Formaten entwickelt werden, sondern der Kunde kann Vergrösserungen bis 30 cm und Poster im XXL-Format auswählen. Die Menüführung ist kinderleicht und die Bestellung in ein paar Minuten abgeschlossen. Mit einfachen Bearbeitungsfunktionen, wie zum Beispiel die Rote-Augen-Korrektur können die Bilder nach Belieben bearbeitet werden. Ausserdem garantiert die automatische Bildoptimierung eine Bilderqualität wie vom Profi. Alle Abzüge werden dann auf hochwertigem Fuji-Fotopapier gedruckt. Abzüge können ohne Aufpreis auf Wunsch mit weissen Rahmen bestellt werden.

Wer noch mehr aus seinen Bildern machen will, findet auf der Internetseite von ExtraFilm jede Menge Ideen: Fotogeschenke mit eigenen Bildern und Texten, Fotocollagen für die besten Bilder auf einen Blick, Foto-Leinwände für die perfekte Inneneinrichtung und vieles mehr. Mit der neuen kostenlosen Bestellsoftware DESIGNER können acht verschiedene Fotobücher und eine Foto-Agenda gestaltet werden. So macht putzen richtig Spass.

Über Extra Film:

Die ExtraFilm AG ist seit 1995 auf dem Markt tätig und innerhalb weniger Jahre zu einem der wichtigsten im Versandhandel tätigen Fotolabore avanciert. Als ein Tochterunternehmen der Spector Photo Group, hat ExtraFilm als erfolgreiche nationale Marke einen starken internationalen Hintergrund. ExtraFilm bietet auf der Webseite www.extrafilm.de einen digitalen Online-Fotoentwicklungsservice an. Digitalfotos können nicht nur als einfache Abzüge auf Fotopapier, sondern zum Beispiel auch als personalisierte Fotogrusskarten, Foto-Kalender und Foto-Geschenkartikel, Foto-Leinwand oder als Fotobuch bestellt oder gratis in Online-Fotoalben organisiert werden. Für die Gestaltung von persönlichen Fotoalben steht die Gratis-Bestellsoftware DESIGNER zum Download bereit. Die Bestellung kann dann per Post auf selbst gebrannten CDs/DVDs oder via Internet-Upload getätigt werden.