WWWW vom 26.7.2009: Smartboard selbst bauen

Sonnenfinsternis in Vietnam:
Solar Eclipse in Vietnam

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Erwachsene, die mit der Nahrung weniger Kochsalz zu sich nehmen, können ihren Blutdruck mittelfristig etwas senken. Ob Menschen mit dauerhaft erhöhtem Blutdruck, sogenannter essenzieller Hypertonie, auf diese Weise auch langfristig das Risiko für Folgeerkrankungen vermindern können oder weniger blutdrucksenkende Medikamente einnehmen müssen, bleibt allerdings eine offene Frage. Zu diesem Ergebnis kommt der am 20. Juli 2009 in Form eines Rapid Report veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Weitere Informationen:
http://www.iqwig.de

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Eine optimale Ernährung ist aufgrund der verschiedenen Erbanlagen nicht für alle Menschen gleich aufgebaut. Mit Fortschritten in der Genomforschung könnten neue Lebensmittel speziell für Bevölkerungsgruppen mit erhöhtem Risiko etwa für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickelt werden. Wissenschaftler aus Kiel und München haben das Marktpotenzial solcher funktionellen Lebensmitteln für eine personalisierte Ernährung untersucht.
http://www.mcr.wi.tum.de – Website des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre – Marketing und Konsumforschung – der Technischen Universität München

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Der deutsche Wissenschaftler André Koch vom Zoologischen Forschungsmuseum Koenig (ZFMK) in Bonn hat mit einem deutsch-indonesischen Team eine bisher unbekannte Waranart auf den Talaud-Inseln in Indonesien entdeckt. Die neue Art wurde mittels morphologischer und molekularbiologischer Methoden bestimmt und in der neuesten Ausgabe der renommierten Zeitschrift Australian Journal of Zoology mit dem wissenschaftlichen Namen Varanus lirungensis beschrieben.
Link: http://www.publish.csiro.au/nid/90/paper/ZO08072.htm

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Tim und Jonas bauen für Jugend forscht ein Smartboard

Moderne Spielkonsolen sind heute fast in jedem Haushalt vorhanden.
Der Einsatz von Notebooks und Beamern im Schulalltag ist mittlerweile alltäglich.
Beim Surfen im Internet stießen wir auf eine ungewöhnliche Anwendung der
Wii Konsole von Nintendo: Eine Kombination aus WiiMote Game-Controller, Beamer und
Software ermöglicht die Bedienung des Computers mit einem Infrarot-Stift anstelle einer
Maus. Dies ist insbesondere In Unterrichtssituationen, in denen Lehrer interaktive
Programme über Beamer einsetzen von Vorteil.

Mehr Infos: http://www.timundjonas.kilu.de/

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Fruchtfliegen-Weibchen wirken auf männliche Fruchtfliegen höchst attraktiv – solange sie jungfräulich sind. Nach erfolgter Begattung meiden paarungswillige Männchen die Weibchen jedoch viele Tage lang. Ein Forscherteam von der Universität Münster und der “Harvard Medical School” in den USA hat nun eine Substanz entdeckt, die dieses Vermeidungsverhalten auslöst. Der Botenstoff wird während der Paarung vom Männchen auf das Weibchen übertragen und sorgt dafür, dass die erfolgreich begattete Fliege auf andere Männchen nicht mehr anziehend wirkt. via Wissenschaft.de

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Die neue Webseite von Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft

Robert Hartl und Netprofit sei Dank: Zum zweiten Mal relaunche ich die Webseite. Von der ersten Loudbog-Version zu WordPress und nun mit einem eigene Theme, das Robert gebastelt hat. Ich finde es super, genau so habe ich es mir gewünscht! Wie gefällt es Euch?

Übrigens hier auch noch der Hinweis dass es mich jetzt auch auf twitter gibt http://www.twitter.com/wanhoffswissen und auf Facebook eine Fanpage

WWWW vom 19.7.2009: Schwanger trotz Pille? Vielleicht liegt’s am Übergewicht

Vielleicht wird man es im Westen Deutschlands gar nicht gemerkt haben, aber für den Osten war die Wettervorhersage geradezu unterirdisch schlecht. Und das bei allen Wetterdiensten. Woher kommt dieses flächige Versagen, gerade in diesem Sommer?

“Südwest” ist die Antwort. Südwestliche Strömung und Vorhersagemodelle, und schon wissen viele Meteorologen, dass sie bald auf “Nowcasting” umschalten müssen. Das bedeutet, dass man sich darauf vorbereiten muss, aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung, die auf dem Satellitenfilm oder im Radar sichtbar wird, die Wettervorhersage komplett herumzureißen. Mehr bei Scienceblogs.de

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Die Herzen von Schwangeren und ihren ungeborenen Kindern schlagen zeitweise synchron. Dieses Verhalten wird maßgeblich durch den Atemrhythmus der Mutter beeinflusst. Das haben Wissenschaftler des Grönemeyer-Instituts für Mikrotherapie und des Lehrstuhls für Radiologie und Mikrotherapie der Universität Witten/Herdecke rund um Peter van Leeuwen und Dietrich Grönemeyer u.a. in Zusammenarbeit mit Jürgen Kurths vom vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung herausgefunden. Das zu Grunde liegende mathematische Verfahren könnte genutzt werden, um Komplikationen in der Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen und um Mutter und Kind in der Schwangerschaft besser zu überwachen.

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Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) in Braunschweig haben ein innovatives Verfahren entwickelt, mit dem sich verschiedenste Zucker wie Traubenzucker oder Milchzucker in organische Säuren umwandeln lassen, die ein großes Potenzial für die industrielle Nutzung besitzen. Darüber berichten sie in der aktuellen Ausgabe des ForschungsReports, dem Wissenschaftsmagazin des Senats der Bundesforschungsinstitute. Katalysatoren aus winzigen Goldpartikeln sind bei dem neuen Syntheseverfahren der Schlüssel zum Erfolg.

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Frühstück, Mittagessen, zwischendurch eine Grillwurst und noch den Schokoriegel, nur ein kleiner, kalorienreduziert, gegen die Prüfungsangst bei der Matheklausur. Dann noch vorbei an der Eisbude, die Sonne lacht und es geht doch nichts über eine Kugel Vanille und ein paar Sonnenstrahlen dazu. Dann die paar Kaugummis zwischendurch und die Häppchen im Supermarkt, toller Probierstand. Abends dann nur noch eine Gemüsesuppe, Öko, mit Tofueinlage. Vielleicht doch noch die Kuchenreste vom Sonntag, sonst werden sie schlecht.

Stopp! Haben Sie eigentlich schon mal überlegt, warum sie dieses oder jenes essen? Hunger, klarer Fall, werden Sie vielleicht spontan antworten. Das ist aber nicht immer der Fall, denn wir essen manchmal auch aus ganz anderen Motiven: weil es einfach schmeckt, die Langeweile uns plagt oder der Joghurt uns im Supermarkt als Megaangebot der Woche so angelacht hat, dass wir nicht widerstehen konnten. Wir essen auch aus Geselligkeit oder weil die Kinder einfach wieder das halbe Brot auf dem Teller gelassen haben, das einfach weg muss.

Das Angebot und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Bis zu 60.000 Produkte warten in den Supermärkten auf kaufwillige Kunden. Nicht immer machen wir uns bewusst, was so alles im Einkaufswagen landet und täglich in unserem Magen. Genau das wollen die Psychologinnen Stefanie Strohbach, Gudrun Sproesser und Prof. Dr. Britta Renner aus dem Fachbereich Psychologie wissen.
Wer bei der Studie mitmacht, muss sich keine Sorgen machen, dass das kleine persönliche Ernährungstagebuch für einen Tag irgendwo anders landet als bei den Wissenschaftlern. “Alle Angaben bleiben natürlich anonym und werden nur zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet”, versichert Stefanie Strohbach.

Betrachten die beiden Psychologinnen ihr eigenes Essverhalten durch die Entwicklung des F Wer die Wissenschaftlerinnen unterstützen will und bei der Studie mitmachen möchte, braucht nur einen Internetzugang und muss die Adresse http://www.uni-konstanz.de/eatmotive aufrufen.

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Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Akne könnten schon bald mit kalten Flammen behandelt werden. Wie erste biochemische Analysen an menschlichen Hautzellen der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf gezeigt haben, konnte die positive medizinische Wirkung bei der Behandlung von Hautzellen mit Stickstoffmonoxid (NO) mit einer Mikrowellen-Plasmaquelle aus dem Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenz¬technik (FBH) nachgewiesen werden.

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Die Pille ist als Verhütungsmittel für übergewichtige Frauen möglicherweise weniger gut geeignet, zeigt eine aktuelle Untersuchung: Bei diesen Frauen dauert es nämlich länger, bis die Antibabypille ihre maximale Wirkstoffkonzentration im Blut erreicht hat. Bei einigen übergewichtigen Frauen könnte es daher jeden Monat eine Zeit geben, in dem sie trotz Pille schwanger werden können. Diese Ergebnisse seien besonders bedeutsam, da immer mehr Frauen unter Übergewicht leiden.

WWWW vom 12.7.2009: Parasiten treiben uns zum Sex

Heut mal in englisch: What’s so great about sex? From an evolutionary perspective, the answer is not as obvious as one might think. An article published in the July issue of the American Naturalist suggests that sex may have evolved in part as a defence against parasites.
Despite its central role in biology, sex is a bit of an evolutionary mystery. Reproducing without sex – like microbes, some plants and even a few reptiles – would seem like a better way to go. Every individual in an asexual species has the ability to reproduce on its own. But in sexual species, two individuals have to combine in order to reproduce one offspring. That gives each generation of asexuals twice the reproductive capacity of sexuals. Why then is sex the dominant strategy when the do-it-yourself approach is so much more efficient?
One hypothesis is that parasites keep asexual organisms from getting too plentiful.

Danke an Nils

Der ganye Artikel: http://www.sciencecentric.com/news/article.php?q=09070717-study-finds-role-parasites-evolution-sex

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Neben den Kernkraftwerken, die in Deutschland schon vom Netz gegangen sind, ist auch die Abschaltung der 17 verbliebenen Atomkraftwerke derzeit beschlossene Sache. Weltweit ist die Abschaltung von etwa 120 Kernkraftwerken geplant. Eine sehr flexible und immer häufiger genutzte Methode, solche Anlagen zu zerlegen, ist das Seilsägen. Dabei wird ein mit Diamantperlen bestücktes Seil wie eine Säge um die entsprechenden Anlagenteile gelegt. Ein Motor treibt es mit etwa 40 bis 50 Kilometer pro Stunde an, es frisst sich (oder genauer: schleift sich) durch das Objekt, bis es, manchmal erst nach Tagen, das Material durchtrennt hat. Das Seil wird dabei mit Wasser gekühlt.
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Die Bedeutung des Lichts für die menschliche Gesundheit und unser mentales Wohlbefinden wurde schon vielfach untersucht. Zu dessen biologischen Wirkungen gehört, dass es über Rezeptoren auf der Netzhaut die Tag-Nacht-Funktionen des Organismus, den so genannten circadianen Rhythmus, beeinflusst. Tageslicht unterdrückt die Bildung von Melatonin, des Stoffes, der uns müde werden lässt. Ist die tägliche Lichtdosis zu gering, kann es zu Schlafstörungen oder sogar depressiven Verstimmungen wie der saisonal bedingten “Winterdepression” kommen.
Vor allem ältere Menschen sind aus mehreren Gründen durch Tageslichtmangel gesundheitlich gefährdet.
Mehr zu der Forschungsarbeit

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Technischer Service für Portalhubwagen: Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen beteiligt an Forschungsprojekt “Instandhaltungsoptimierung”
Wer aus dem Fenster in der fünften Etage eines normalen Wohnhauses blickt, bekommt eine ungefähre Vorstellung von der enormen Größe der Fahrzeuge: In rund 15 Metern Höhe arbeitet der Lenker in der Kabine der “Straddle Carrier” oder “Vancarrier”. Das sind die Portalhubwagen, die in den Häfen Container bewegen. Diese rund 600.000 Euro teuren Fahrzeuge sind extremen Belastungen ausgesetzt und zumeist rund um die Uhr im Einsatz.

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The giant monoliths of Easter Island are worn, but they have endured for centuries. New research suggests that a compound first discovered in the soil of the South Pacific island might help us stand the test of time, too.

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WWWW vom 5.7.2009: Planetenlupen, Energiesparen bei Robotern, Fabrik in Second Life

“Planeten-Lupe” erlaubt detaillierten Blick auf Sternoberfläche
Auf der Oberfläche eines rund 300 Lichtjahre entfernten Sterns gibt es dunkle Flecken ganz ähnlich wie auf unserer Sonne. Das zeigen Beobachtungen von Astronomen aus Hamburg und Tautenburg mit dem Satellitenteleskop CoRoT, einer französisch-europäischen Weltraummission. Der hoch auflösende Blick auf die Oberfläche des Sterns namens CoRoT-2a ist nur möglich, weil er von einem Planeten umkreist wird, berichten die Forscher in einem demnächst im Fachblatt “Astronomy and Astrophysics” erscheinenden Artikel.
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Im Rahmen des Forschungsprojekts “Energieeffiziente Robotersysteme” (EneRo) wurden am Fraunhofer IPA der Energiebedarf von Robotersystemen untersucht, um Einflussfaktoren zu identifizieren und Optimierungspotenziale abzuleiten. Die Ergebnisse wurden vom 1.-3. Juli zum 50- jährigen Institutsjubiläum an einer Demonstratorzelle des Fraunhofer IPA präsentiert.
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Die an der Universität Leipzig entwickelte neue Operationsmethode, die totale mesometriale Resektion (TMMR), ermöglicht eine sichere und schonendere Behandlung des Gebärmutterhalskrebses, dem sog. Zervixkarzinom. Grundlage dafür sind Erkenntnisse Leipziger Gynäkologen und Gynäkopathologen zur Ausbreitung des Tumors entsprechend seiner embryonalen Herkunft. Studien zeigen, dass die neue Behandlung nicht nur schonender ist, sondern auch keine nachfolgende Strahlentherapie mehr erfordert. Diese innovative Operationstechnik wurde kürzlich im renommierten Wissensjournal “The Lancet Oncology” (Titel: “Resection of the embryologically defined uterovaginal (Müllerian) compartment and pelvic control in patients with cervical cancer: a prospective analysis”; Early Online Publication, 1.6.2009) veröffentlicht und mit einem Bericht in den BBC News gewürdigt.
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Second Life Fabrik
Das eigene Fahrzeug selbst produzieren, die Industrieroboter entsprechend programmieren, Einzelteile lackieren, transportieren und zusammenbauen – das können Interessierte nun in einer Fabrik auf der Internetplattform “Second Life”. In der “Gläsernen Manufaktur” (factory of eMotions) können Autointeressierte zuschauen, wie Fahrzeuge Teil für Teil zusammengeschraubt werden. In einer neuen Fabrik, die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA nun aufgebaut haben, kann man sogar Hand anlegen – und sein vierrädriges Motorrad, einen Quad, selbst produzieren. Förderbänder dürfen eingeschaltet, Industrieroboter programmiert und der Rahmen lackiert werden. Anschließend kann man mit dem fertigen Fahrzeug aus der Fabrikhalle brausen – kostenfrei. Denn die Fabrik befindet sich nicht in der realen Welt, sondern auf der Internet-Plattform “Second Life”. Mit einer virtuellen Figur, einem “Avatar”, können sich Interessierte durch die virtuelle Welt bewegen.
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Viren können den Weinbauern um seine Ernte bringen: Befallen sie die Weinreben, helfen oft sogar Pestizide nichts mehr. Zudem sind diese Chemikalien umweltschädlich. Forscher züchten nun Pflanzen, die Antikörper gegen die Viren produzieren und somit resistent sind.
Ein guter Wein muss reifen. Doch der Weg zum Fass ist lang. Schon vor der Lese haben die Weinreben Hindernisse aller Art zu überwinden: Zu heiße oder zu regenreiche Perioden können ganze Ernten vernichten. Dazu kommen allerlei Schädlinge: Neben Ungeziefer wie der Reblaus oder Kräuselmilbe machen dem Wein auch Pilze wie der Mehltau oder Viren wie das “Grapevine fanleave virus”, kurz GFLV, zu schaffen. Dieses Virus infiziert die Weinrebe und löst die Reisigkrankheit aus. Deformierte und stark vergilbte Blätter, kleinere Trauben und Ernteverluste sind die Folgen.

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Lange galten Batterien als sperrig und schwer. Ganz anders eine neuartige Batterie: Sie ist dünner als einen Millimeter und leichter als ein Gramm. Und: Sie lässt sich kostengünstig herstellen – in einem Druckverfahren.

Verbraucherinfo: Gesunden Urlaub machen im Heilklima

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Königstein/Taunus

Ich muss mal ein wenig Werbung für meine Heimatstadt und Heilklimatische Kurorte insgesamt machen. Die ist ein Kurort, und seitdem die Kassen eben nicht mehr jede Kur zahlen, müssen die Kurorte sich neu ausrichten. Gut, daß Königstein im Taunus ein Heilklimatischer Kurort ist.

Für die meisten Menschen sind lange Hitzeperioden oder ein nasskaltes Klima mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Besonders in den Ballungsräumen der Tallagen kann der Organismus unter den zunehmenden Wetterextremen leiden. Abhilfe kann ein Urlaub in so einem Heilklimatischen Kurort schaffen. Dank geringerer klimatischer Reizfaktioren kann sich der Körper (und Geist) erholen. Saubere Luft und dosierte Reize werden außerdem zu therapeutischen Zwecken genutzt.

Urlaub um die Ecke
Wie der neue Gesundheitsführer des Verbandes der Heilklimatischen Kurorte e.V. zeigt, muss der Bundesbürger für diese Gesundheitsfürsorge nicht weit reisen. Das Heilklima findet sich in fast jedem Bundesland. Wie zum Beispiel in Hessen, wo mein Heimatort Königstein im Taunus liegt, auch ein Heilklimatischer Kurort. Dessen Klima schätzte einst schon Herzogin Adelheid und liess sich dort um die Jahrhundertwende zum Urlaub in den Sommermonaten nieder.

Das sich in Königstein fast alles um Gesundheit dreht, zeigen die zahlreichen Gesundheits- und Wellness- Angebote des heilklimatischen Kurortes. Fünf von zwölf Eingängen des Heilklima-Parks liegen auf Königsteiner Gebiet. Direkt am Kurbad und Kempinski Hotel erläutern Schautafeln den Park. Über 180 Kilometer Natur können in diesem rund 20 Quadratkilometer Areal auf 34 leistungsphysiologisch vermessenen Wegen erwandert werden. Biomonitore im Kurbad und in der Kur- und Stadtinformation liefern aktuelle Wetterdaten und geben individuelle Tourenvorschläge.

Warum nun sollte man in einen heilklimatischen Kurort fahren? Ein Grund ist schlicht die gute Luft. Wer in der Grossstadt wohnt, der weiss es zu schätzen, mal am Wochenende raus zu kommen aus Mief und Staub. Und nicht nur der Sauerstoffgehalt macht es, sondern auch das so genannte Reizklima.

Und in Zukunft spielen die Heilklimatischen Kurorte noch eine andere Rolle: Während der DWD beispielsweise für Karlsruhe 32 Hitzetage im Jahre 2050 vorhersagt, werden es im Heilklimaten Freudenstadt gerade mal drei sein. Die Tage werden dort im Sommer also weiterhin frisch und die Nächte angenehm kühl bleiben. Hierfür ist nicht nur die geografische Lage verantwortlich. Die Heilklimaten engagieren sich selbst seit Jahren im Klimaschutz. Die Orte sind zumeist konsequent verkehrsberuhigt, Gärten und Parks spenden Schatten und Frischluftschneisen in der Bebauung sorgen für andauernde Luftzirkulation.

Gesundheitsführer kostenlos bestellen

Im neuen Gesundheitsführer (gibt es kostenlos zu bestellen unter www.heilklima.de) wird die Wirkungsweise der sogenannten Klimatherapie ausführlich erklärt. Außerdem wird jeder Ort im Detail vorgestellt. Der Leser erfährt neben vielen Tipps zur Freizeitgestaltung, ob und wie die jeweiligen Gemeinden für die Therapie seiner speziellen Krankheit geeignet sind. Das ist ausserdem eine eine besonders umweltfreundliche Form des Tourismus. Ist doch die CO²-Bilanz einer kurzen Anreise in Zeiten der Klimaerwärmung weitaus geringer als der energieaufwendige Flug in exotische Weiten. Selbst wenn die Orte abseits der großen Verkehrsadern liegen, haben sie zudem kulturell einiges zu bieten. Mal befindet man sich im Jagdrevier der Nibelungen, mal im Örtchen, wo schon Marie Antoinette das Wellness einer luxuriösen Sommerfrische genoss. Naja, und da ist dann doch die Sache mit dem Kurschatten. Wer nicht nur eine Affaere will, sondern mehr, dem bietet meine Heimatstadt ein Komplettangebot.

Die Seele und der Körper
Das Motto: Ich lasse mich finden – Auf der Suche nach einem neuen Partner

In einem einstündigen Gespräch hilft die Therapeutin Marion Lemper-Pychlau hinderliche Verhaltensmuster aufzudecken und alte Beziehungen neu zu betrachten und mobilisiert damit die Kraft, das eigene Glück selbst in die Hand zu nehmen. In die Geheimnisse der Partnersuche über das Internet wird man von Volker Plaenk, Computerschule Königstein, eingeweiht. Der PC-Spezialist erklärt das Prinzip von Partnerbörsen und Dating-Chats und hilft ein eigenes Onlineprofil anzulegen. Eine individuelle Privat-Tanzstunde in der Tanzschule Kratz inklusive einem Gläschen Prosecco verhilft den Teilnehmern zu neuem Schwung.

Leistungen:
• eine Übernachtung in einer *** Komfort Unterkunft inklusive Frühstück (im so genannten KTC, kann ich empfehlen, da haben auch die Hochzeitsgaeste meines Bruders gewohnt)
• Coaching zur Partnersuche (1 Stunde)
• Erstellung eines individuellen Online Dating Profils am PC (1 Stunde)
• Einführung in die Partnersuche über’s Internet
• persönliche Tanzstunde mit Ihrem Privat-Tanzlehrer der Tanzschule Kratz
• Präsentkorb mit Königstein-Piccolo, Pralinen, Tipps für eigene Unternehmungen und einem Blumenstrauß
• Erhalt einer Gästekarte mit vielen Vorzügen und Vergünstigungen

Kann man auch bei www.heilklima.de buchen.

Ach so: Heilklimatische Kurorte unterscheiden sich von den landläufig bekannten Luftkurorten, dadurch, dass das Klima zu therapeutischen Zwecken einsetzbar ist. Es wird permanent überprüft auf Luftreinheit und seine klimatischen Reize, damit seine therapeutische Wirkung bestätigt werden kann. Besonders interessant ist der Aufenthalt im Heilklimatischen Kurort zur Prävention durch Bewegung im Heilklima z.B. zum Aufbau des körpereigenen Immunsystems und zum Ausdauertraining. Dies schätzen vor allem Sportler, die ihre Leistungsfähigkeit und Kondition verbessern möchten.

Schon die alten Griechen beobachteten, dass die Menschen an bestimmten Orten nicht nur lebensfroher waren, sondern auch sehr selten unter bestimmten Krankheiten litten. Dies ist auch ganz einfach zu erklären, wenn man bedenkt, dass sich das Klima aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt, die den Organismus belasten, schonen oder gar stimulieren können. Eine Belastung wäre zum Beispiel kaltes, nebliges Wetter oder schwüle Hitze. Bezeichnenterweise nennen wir ein solches Wetter schrecklich. Wenn die Sonne bei milden Temperaturen lacht (uns mit UV-Strahlen versorgt), sprechen wir von einem schönen Tag. Bei einer Winterwanderung wird wiederum unser Organismus stimuliert und wir haben abends einen größeren Appetit. Heilklima ist nun nichts anderes als ein Klima, bei dem die Belastungsfaktoren auf lange Sicht nur minimal sind, hingegen stimulierende Reize bzw. Schonfaktoren überwiegen. Zur Therapie im Heilklima werden nun je nach Krankheit und nach individueller Konstitution stimulierende Faktoren und Schonfaktoren so genützt, dass der Körper sich regenerieren oder auch abhärten und vor Erkrankungen schützen kann.

So, und jetzt will ich von meiner künftigen Kurchefin Almut (die neue Geschäftsführerin der Königsteiner Kur-GmbH ist nämlich eine sehr gute und liebe Freundin von mir) hören, dass Ihr alle nach Königstein zur Kur gereist seid! 🙂