WWWW vom 26.12.2010: Roboter-Wettbewerb in Laos

Frohes Weihnachten allerseits. Heute gibt es mal wieder einen Livebericht, und zwar von der Robot Competition in Laos. Das ist ein Wettbewerb, bei den Teams zwei Roboter gebaut haben, die sie über einen Parcour steuern müssen. Der eine Roboter muss dabei Tennisbälle aufsammeln und an den zweiten Roboter übergeben, der dann die Bälle in einen Korb bugsieren muss.
Robot Competition
Interessant waren die unterschiedlichen Ansätze: die einen bauten eine Art Kanone, die mit überraschender Treffsicherheit die Bälle in den Korb schoss, andere wiederum bauten einen Lift, der die Bälle nach oben hob, und dann über dem Korb in den selben fallen ließ.

Mein Favoritenteam war Violet Sparky von der National University of Engineering, weil ich da ein paar Teilnehmer kenne. Dieses Jahr schnitten sie aber nicht so gut ab. In bester Verfassung dagegen zeigten sich Teams aus Thailand.

Ein paar offizielle Hintergrundinfos:

The first Robot Competition has been organized in Laos in 2002 at the Faculty of Engineering, National University of Laos (NUOL) with financial supports from the Embassy of Japan in Laos. Since then the competition has been held every year by the NUOL with all participating teams coming from state-funded Universities/colleges and became very popular among the students nationwide. The Soutsaka College of Management and Technology (SCMT) has been the first and only private college in Laos participating in the National Robot Competition since 2005 and won the competition in 2008. To support the robot development activities in Laos and enhance students’ creativity as well as cooperation among educational institutions in the Mekong Sub-region, SCMT, in cooperation with the Ministry of Education and NUOL, organizes the Mekong Region Robot Competition in Laos, which provides an avenue where students of participating institutions from the Mekong Sub-region can learn from each other. The participating institutions for this event are expected to come from Cambodia, Laos, Thailand, Vietnam and Yunnan province of China. The Competition will be held on 23 December 2010 in Vientiane capital city.

II. Objectives
Key objectives of this event are:

* To promote robot development activities and enhance students’ creativity in robot designs;
* To create an opportunity for students from Laos and Mekong region to learn latest techniques in robot development from each other;
* To impart the students with capability to work as a team and put lesson learnt from the classes into practices;
* ​To provide an avenue for teachers and management of the participating educational institutions to meet with their counterparts from the region and discuss about possible future cooperation.

III. Participat teams
The participants come from following educational institutions:

* Soutsaka College of Management and Technology;
* Faculty of Mechanical Engineering, the National University of Laos;
* Faculty of Computer Science, the National University of Laos;
* Faculty of Computer Engineering and Information Technology, the National University of Laos;
* Faculty of Electrical Engineering, the National University of Laos;
* Lao-German Technical School;
* Lao-Japan Human Resource Development Center, the National University of Laos;
* Luangprabang Technical School;
* Vientiane-Hanoi Friendship Vocational School;
* Students teams coming from Thailand’s educational institutions;

Und ein Video zum Schluss:

Gewerbe finden mit der Neue Branchenbuch AG in Italienisch

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Wer schon einmal im Ausland gelebt hat und dann in die Gelben Seiten geschaut hat, kennt das Problem: Sie sind oft in der Landessprache. Genau so geht es Millionen von Ausländern in Deutschland.
Neue Branchenbuch AG
Wenn Sie einen Rechtsanwalt suchen, müssen sie erst einmal das Wort auf Deutsch wissen. Das hat ein Ende: Die Neue Branchenbuch AG hat ein Online-Branchenbuch auf den Markt gebracht dass 9 verschiedene Sprachen spricht. Nehmen wir an ein Italiener sucht die Adressen der “Behörden”.

Neue Branchenbuch AG
Dieses Wort erschließt sich auch dem Romanisten nicht sofort. Gibt er jedoch den Begriff “Enti pubblici” ein, erscheinen sofort die jeweiigen Behörden als Suchergebnisse. Für in Deutschland lebende Ausländer und Gäste sicher eine wilkommene Hilfe. Das Angebot gibt es in Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Türkisch, Griechisch, Italienisch.

Urbane Wärmeinseln als Heizquellen

Weil ich das Thema interessant finde, hier die Pressemitteilung im Wortlalaut:

Klimawandel und Wärmeinseleffekt haben in großen Städten nicht nur die Oberflächentemperaturen ansteigen lassen. Auch das Grundwasser hat sich erwärmt. In einem am KIT koordinierten Projekt haben Wissenschaftler das geothermische Potenzial von oberflächennahen Grundwasserschichten in urbanen Ballungsräumen untersucht. Ergebnis: Unter den Städten schlummern enorme Heizquellen. So ließe sich in Köln der jährliche Heizbedarf aller Wohngebäude mit Wärme aus dem Grundwasser für mindestens zweieinhalb Jahre decken.
Enge Straßen, dicht an dicht stehende Gebäude, Fabriken und lebhafter Straßenverkehr bewirken, dass die Temperaturen in Großstädten deutlich über denen im Umland liegen. Dieser Wärmeinseleffekt hat zusammen mit dem Klimawandel in den vergangenen hundert Jahren auch die Temperaturen unter der Oberfläche von urbanen Ballungsräumen ansteigen lassen. In einem am KIT und an der ETH Zürich koordinierten Projekt wiesen Forscher aus Deutschland, der Schweiz und Kanada deutliche Grundwassererwärmungen nach.

„Diese erwärmten Grundwasserschichten bieten genug Energie, um einen ganz erheblichen Teil des Heizbedarfs ganzer Städte zu decken“, erklärt Juniorprofessor Philipp Blum, Leiter der Abteilung Ingenieurgeologie des Instituts für Angewandte Geowissenschaften des KIT. Blum und seine Kollegen untersuchten das geothermische Potenzial des Grundwassers in Großstädten. Die Ergebnisse ihrer Forschungen haben sie nun in der Zeitschrift „Environmental Research Letters“ veröffentlicht.

Messungen der Wissenschaftler in Köln sowie in Winnipeg/Kanada ergaben im Vergleich zum ländlichen Umland eine Erhöhung der Grundwassertemperaturen um bis zu fünf Grad. Diese Energie ließe sich beispielsweise mithilfe von Erdwärmepumpen effizient zum Heizen im Winter und zum Kühlen im Sommer nutzen. Würde in Köln das Wasser in einer rund 20 Meter dicken Schicht im Untergrund angezapft und um nur zwei Grad abgekühlt, ließe sich damit der jährliche Heizbedarf sämtlicher Wohngebäude in der Stadt für mindestens zweieinhalb bis maximal 20 Jahre decken, wie die Forscher errechneten. In Megastädten wie Shanghai und Tokio könnte das Grundwasser sogar Heizwärme für mehrere Jahrzehnte liefern.

Die Forscher gehen davon aus, dass die Grundwassertemperaturen mit fortschreitender Urbanisierung weiter ansteigen werden. Die Nutzung dieses geothermischen Potenzials würde nicht nur dazu beitragen, den wachsenden Energiebedarf zu decken, sondern auch den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren und damit der Erwärmung der Städte entgegenwirken.

Ke Zhu, Philipp Blum, Grant Ferguson, Klaus-Dieter Balke, and Peter Bayer: The geothermal potential of urban heat islands. Environmental Research Letters, 5 (2010), 044002 http://dx.doi.org/10.1088/1748-9326/5/4/044002

Murmeli – Das unersättliche 3D Tier für die Hosentasche

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Schenke Murmeli ein schönes Zuhause für die kalte Jahreszeit und halte es mit Füttern, Streicheln und viel Bewegung bei Laune. Gelingt es dir bis zum 31.01.2011 500 Punkte zu sammeln, winken dir viele tolle Preise.

Schaffst du es, dein Murmeli rundum glücklich zu machen, oder zieht es schon bald wieder bei dir aus?


Grossartige 3D-Grafik trifft auf langen Spielspass:

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Aber Vorsicht! Der kleine Nager kann verdammt zornig werden.


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WWWW vom 19.12.2010: Insekten essen und Karies-Forschung

Insekten gegen Mangelernährung

Insect food
In Laos macht die FAO gerade ein Projekt, dass Eltern und Kindern erklärt, warum sie Insekten essen sollen. Die enthalten nämlich viel Protein, und daran mangelt es wohl vielen. Schmecken tun die wirklich gut, ich frage mich nur, ob sie “schick” genug sind.

Ohr hilft bei Orientierung

Wo ist links? Da wo der Daumen rechts ist – und da, wo das linke Ohr zuerst hört. Die Lokalisation einer tieffrequenten Schallquelle ist etwa für Räuber und Beute im Tierreich oft von überragender Bedeutung. Auch beim Menschen gelingt das Richtungshören dank zweier Ohren und zweier Signale, dem Schalldruck und der Ankunftszeit des Schalls. Dabei empfängt das schallzugewandte Ohr dasselbe tieffrequente Geräusch etwas früher als das schallabgewandte Ohr, wobei die zeitliche Differenz im Mikrosekundenbereich liegt.

Akzent macht die Person

„Ich habe fertig!“ Mit diesem Satz beendete Giovanni Trapattoni 1998 als Trainer des FC Bayern München eine Wutrede über die Leistungen der Spieler seiner Mannschaft. Und „Herr Angelo“ gibt in einer Kaffee-Werbung seiner Nachbarin mit einem verschmitzten Lächeln zu verstehen: „Ich habe gar keine Auto“. In beiden Fällen ist der Italiener am Akzent unverkennbar und so erscheinen das überschäumende Temperament des einen und die charmante Art des anderen gleich als „typisch italienisch“. Der Akzent, mit dem eine Person spricht, spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie wir diese Person einordnen. Das haben Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt herausgefunden.

Astronomen beobachten seltenes Molekül innerhalb einer Geburtswolke von Sternen

Im All herrscht dünne Luft. Ganz leer ist der Raum aber nicht: So wabern zwischen den Sternen kalte Staub- und Gaswolken, die im Wesentlichen aus Wasserstoff bestehen. Darunter finden sich seltene Moleküle wie H2D+ und D2H+, gebaut aus dem Wasserstoffatom (H) und seinem schwereren Isotop Deuterium (D). Deuterium, dessen Kern aus einem Proton und einem Neutron besteht, kommt im Universum etwa 100.000-mal seltener vor als gewöhnlicher Wasserstoff mit nur einem Kernproton. Daher lassen sich solche Moleküle schwer aufspüren. Einem Team am Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie unter der Leitung von Bérengère Paris.e ist dieses Kunststück gelungen.

Fluorid und Karieschutz unter der Lupe

Die Behandlung von Karies in Deutschland hat laut Statistischem Bundesamt 2008 etwa 7,9 Milliarden Euro gekostet. Einen Schutz gegen Karies bietet Fluorid, da es den Zahnschmelz gegen Säureeinwirkung resistenter macht, weswegen Fluoride z.B. in vielen Zahnpasten enthalten sind. In einer Studie haben Physiker und Zahnmediziner der Saar-Uni nun herausgefunden, dass Fluorid weniger tief ins Hydroxylapatit – den Hauptbestandteil von Zahnschmelz – eindringt, als bisher angenommen. Außerdem verändert Fluorid die Zusammensetzung des Zahnschmelzes, je nachdem, bei welchem pH-Wert die Fluorid-Anwendung stattfindet.

WWWW vom 12.12.2010: Ein altes Erdbeben und Blindmulle

Sauerstoff-Strategen

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Die medizinischen Sofortmaßnahmen sind klar: Beatmung und Herzmassage, um so die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff sicher zu stellen. Ansonsten drohen dem Patienten schon wenige Minuten nach einem Herzinfarkt und Gehirnschlag irreversible Schäden, besonders im empfindlichen Nervensystem. Umso erstaunlicher ist, dass einige Säugetiere in ihren natürlichen Lebensräumen Zeiten von Sauerstoffmangel ohne Schädigung ihrer Nervenzellen überstehen. So lebt die israelische Blindmulle Spalax, ein etwa 20 cm langes Nagetier, dauerhaft in ihren unterirdischen Gängen bei Sauerstoffkonzentrationen im Boden, die der Todeszone des Mount-Everest-Gipfels entsprechen. Robben wiederum können während des Tauchens bis zu über einer Stunde den Atem anhalten. Woran liegt’s? Antwort im Podcast!

Uralter Tsunami

Neue Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass ein gewaltiger Meteoriteneinschlag vor ziemlich genau 200 Millionen Jahren Westeuropa erschüttert und dabuei ein gigantisches Erdbeben und einen zerstörerischen Tsunami ausgelöst hat. Dies legen Studien eines deutsch-französischen Teams von Erdwissenschaftlern nahe. Spuren des kosmischen Einschlags am Ende der Trias-Zeit (letztere währte von etwa 250 bis 200 Millionen Jahren vor heute) sind noch heute unweit der Stadt Limoges im Westen Frankreichs zu erkennen.

Klimawandel: Auch 1,5 Grad brauchen lange um wieder abzukühlen

Sogar eine Erderwärmung um nur 1,5 Grad Celsius hätte Folgen für Jahrhunderte. Die Ozeane speichern die höheren Temperaturen länger als bislang gedacht, weil der normale Wärmeaustausch gestört wird, fanden Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) heraus. Wärme in tieferen Wasserschichten wird hierbei durch eine Abkühlung der obersten Wasserschichten gleichsam gefangen gehalten, heißt es in der Studie, die demnächst in der Zeitschrift Earth System Dynamics veröffentlicht wird. Selbst wenn es gelingen sollte, den Planeten wieder abzukühlen, indem man Kohlendioxid aus der Atmosphäre extrahiert, würde diese Abkühlung daher rund zehnmal länger dauern als zuvor das Aufheizen durch Treibhausgase, so die Berechnungen. Folge wäre, dass der globale Meerespiegel trotz der Abkühlung der Erdoberfläche noch für weitere 200 Jahre anstiege.

Vergiss die Ex – aber wie?

Die Zeit heilt alle Wunden: Dieser tröstlich gemeinte Spruch scheint für Trennungen nicht zu gelten. Stattdessen bewirkt häufig erst eine neue Partnerschaft die endgültige Lösung von der oder dem Ex. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Bonn in einer aktuellen Studie.

WWWW vom 5.12.2010: Energie in der Tram sparen, Cooper-Paare, Exoplanetenatmosphäre

Heizung aus in der Tram – aber wann?

Siemens reduziert den Energieverbrauch für die Klimatisierung von Straßenbahnen. Heizung, Klima und Lüftung (HKL) können im Extremfall 30 bis 40 Prozent des Energiebedarfs einer Bahn ausmachen. Im Rahmen des Forschungsprojekts Ecotram in Österreich sucht Siemens nun nach Sparmaßnahmen, die dennoch keine Abstriche beim Komfort bedeuten, wie das Forschungs­magazin Pictures of the Future berichtet. Um mindestens zehn Prozent sollte sich der Verbrauch für HKL laut den beteiligten Partnern senken lassen. Ziel ist die Entwicklung eines Simulationsmodells zur Optimierung der Klimasysteme einer Bahn.

Neues aus der Quantenmechanik: Wer durch den Tunnel kommt

Ein experimenteller Durchbruch in der Quantenphysik ist Forschern der Ruhr-Universität Bochum, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität Santa Barbara (USA) gelungen: Sie haben das „Paarungsverhalten“ von Elektronen untersucht und konnten erstmals nachweisen, dass es Elektronen-Paare gibt, so genannte Cooper-Paare, die eine parallele Ausrichtung ihres Drehimpulses (Spins) haben. Supraleitung ist ein besonderer Zustand der Materie, bei dem der elektrische Widerstand verschwindet. Die Existenz der Triplett-Cooper-Paare war bisher nur theoretisch vorhergesagt worden.
Supraleiter
Das Bild zeigt die Aufsicht auf ein fertiges Tunnel-Element und darunter der schematische Aufbau der Schichtabfolgen im Inneren des Bauelements. Die superleitenden Schichten sind grau markiert und bestehen aus dem Metall Niob. Zwischen den supraleitenden Schichten sitzen normalleitende und ferromagnetische Barrieren, durch die die Cooper-Paare durch tunneln müssen. Entscheidend ist die ferromagnetische Legierungsschicht (Heusler), die nur die Triplett-Cooper-Paare durchlässt.

Clamydien mögen es ohne Sauerstaoff

Prof. Dr. Jan Rupp, Exzellenzcluster Entzündungsforschung, und sein Team haben herausgefunden, welche Einflüsse der Sauerstoffgehalt in den Schleimhäuten auf den Heilungsprozess einer Chlaymdien-Infektion hat. Durch diese Erkenntnisse wird deutlich, warum die Krankheit bislang oft nicht oder nur schwer therapierbar ist. Bisher galt als ungelöst, warum viele Bakterien die antibiotische Medikation überleben und dass, obwohl sie keine Resistenzen gegen Antibiotika entwickelt haben. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in PNAS veröffentlicht. Link zur Internetseite: http://www.pnas.org/content/107/45/19502.abstract

Atmosphäre bei Exoplaneten erforscht

Mit dem Very Large Telescope der ESO hat ein internationales Astronomenteam erstmals die Atmosphäre einer so genannten Supererde analysiert, also eines Exoplaneten mit nur wenigen Erdmassen. Der Planet mit der Bezeichnung GJ 1214b zieht auf seiner Umlaufbahn regelmäßig vor seinem Mutterstern vorbei. Dabei durchleuchtet ein kleiner Teil des Sternlichts auf dem Weg zur Erde die Atmosphäre des Planeten. Dieses Licht hat man analysiert und herausgefunden, dass die Atmosphäre des Planeten entweder größtenteils aus Wasserdampf besteht oder aber von dichten Dunstschichten und Wolken dominiert wird.