WWWW vom 31.3.2014: Als die Insekten riechen lernten

Geruchssinn entwickelte sich spät

Felsenspringer Lepismachilis y-signata. Das ungeflügelte Insekt hat auffallend lange Antennen, obwohl sein Geruchssinn noch nicht so stark entwickelt ist. Die Felsenspringer gehören zur Ordnung Archaeognatha (Altkiefertiere), der primitivsten Gruppe der echten Insekten, und sind vor allem in feuchten und steinigen Umgebungen, beispielsweise Küstenfelsen, zu finden. Foto: Alexander Schneeberg
Felsenspringer Lepismachilis y-signata. Das ungeflügelte Insekt hat auffallend lange Antennen, obwohl sein Geruchssinn noch nicht so stark entwickelt ist. Die Felsenspringer gehören zur Ordnung Archaeognatha (Altkiefertiere), der primitivsten Gruppe der echten Insekten, und sind vor allem in feuchten und steinigen Umgebungen, beispielsweise Küstenfelsen, zu finden. Foto: Alexander Schneeberg

Der Geruchssinn ist für Insekten überlebenswichtig. Nur wenn sie kleinste Spuren chemischer Signale wahrnehmen, können sie ihre Nahrung finden, mit Artgenossen kommunizieren und sich vor Fressfeinden schützen. Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena zufolge haben sich viele Proteine zur sensiblen Wahrnehmung von Gerüchen bei Insekten trotzdem erst relativ spät entwickelt. Das komplexere Geruchssystem moderner Insekten ist demnach nicht wie ursprünglich angenommen eine Anpassung an ein Leben außerhalb des Wassers. Vielmehr fand die Entstehung der hochsensiblen Geruchswahrnehmung zu einem späteren Zeitpunkt in der Evolution von Insekten statt, vermutlich als Insekten das Fliegen lernten.
Originalveröffentlichung:
Missbach, C., Dweck, H., Vogel, H., Vilcinskas, A., Stensmyr, M. C., Hansson, B. S., Grosse-Wilde, E. (2014). Evolution of insect olfactory receptors. eLife, doi:10.7554/elife.02115.
http://elife.elifesciences.org/content/3/e02115

Seltene Hautkrankheit besser verstehen

Die systemische Sklerodermie ist eine seltene, nicht heilbare Autoimmunerkrankung, die mit einer zunehmenden Verhärtung der Haut sowie einer Fibrose innerer Organe einhergeht. Der Maler Paul Klee litt daran und die in der deutschen Öffentlichkeit bekannte Claudia Kotter, Gründerin des Vereins „Junge Helden“. Einen Beitrag zur Erforschung der Entstehung und Entwicklung dieser seltenen Krankheit veröffentlichte jetzt ein internationales Autorenteam (Erstautor: Lenny van Bon, Boston School of Medicine) in dem renommierten New England Journal of Medicine.

Wasser spielt große Rolle bei Erdbebenentstehung

Die stärksten Erdbeben treten dort auf, wo sich eine ozeanische Platte unter einen Kontinent schiebt. Dabei ist offenbar das in der Grenzfläche zwischen der abtauchenden und der darüber liegenden Platte eingeschlossene Wasser entscheidend für die Stärke dieser Beben.
Marcos Moreno et al.: “Subduction locking and fluid pressure distribution correlate before the 2010 Chile earthquake”, Nature Geoscience, Vol. 7(2014), Issue 4, pp. 292-296, DOI: 10.1038/NGEO2102, 28.03.2014

Es gibt keine digitale Demenz

In populärwissenschaftlichen Büchern wie „Digitale Demenz“ von Manfred Spitzer wird über die schädlichen Auswirkungen von digitalen Medien berichtet und vor der Nutzung des Internets gewarnt. Medienpsychologen der Universität Koblenz-Landau zeigen, dass Spitzers Thesen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen wenig gemein haben. Die Bestandsaufnahme ist in der „Psychologischen Rundschau“ erschienen.
Appel, Markus & Schreiner, Constanze (2014). Digitale Demenz? Mythen und wissenschaftliche Befundlage zur Auswirkung von Internetnutzung. Psychologische Rundschau, 65.

Link zum Volltext als kostenfreier Preprint:
http://www.uni-koblenz-landau.de/landau/fb8/ikms/person/appel/2013_appel-schrein…

Leitfaden zum Thema Biogas

Biogas lässt sich in Form von Biomethan besonders effizient nutzen. Was bei der Aufbereitung zu beachten ist, beschreibt der Leitfaden „Biogasaufbereitung und -einspeisung“, den die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) jetzt als umfassend aktualisierte 5. Auflage herausgibt. Mit ihm stellt die FNR ein wertvolles Grundlagenwerk für Planer und Betreiber von Aufbereitungs- und Einspeiseanlagen, aber auch für Nutzer von Biomethan zur Verfügung.
http://mediathek.fnr.de/broschuren/bioenergie/biogas.html

http://mediathek.fnr.de/media/downloadable/files/samples/l/e/leitfaden_biogaseinspeisung-druck-web.pdf

Wirtschaftswachstum bremst den Hunger nicht

Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern führt nicht automatisch zu einem Rückgang von Unterernährung bei Kindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie mit Beteiligung der Universität Göttingen. Die Wissenschaftler analysierten Daten, die über einen Zeitraum von 21 Jahren in 36 Entwicklungs- und Schwellenländern gesammelt wurden. Dabei stellten sie fest, dass es entgegen verbreiteter Annahmen nur einen schwachen und manchmal gar keinen Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und dem Rückgang von Unterernährung bei Kindern gibt.

WWWW vom 17.3.2014: Emmer, Zecken und Ernährung

Galaxienstruktur mehr als ein Donut

Kernregion der Circinus-Galaxie. Das Bild rechts zeigt die inneren 1000 Lichtjahre der Circinus-Galaxie in sichtbarem Licht. Der aktive Galaxienkern... [mehr] © Konrad Tristram (links); NASA HST, News Release STScI-2000-37 (rechts).
Kernregion der Circinus-Galaxie. Das Bild rechts zeigt die inneren 1000 Lichtjahre der Circinus-Galaxie in sichtbarem Licht. Der aktive Galaxienkern… [mehr]
© Konrad Tristram (links); NASA HST, News Release STScI-2000-37 (rechts).

Eine internationale Forschergruppe unter der Leitung von Konrad Tristram vom Bonner MPIfR hat die bisher detailreichste hochaufgelöste Infrarot-Studie von der Umgebung eines massereichen Schwarzen Lochs im Zentrum einer aktiven Galaxie erstellt. Beobachtungen der Circinus-Galaxie zeigen zum ersten Mal, dass sich der von der zentralen Energiequelle beleuchtete Staub in zwei voneinander getrennten Komponenten befindet. Die großräumiger verteilte Staubkomponente dürfte den überwiegenden Anteil der Abschattung des zentralen Bereichs verursachen. Diese Modellvorstellung ist deutlich komplizierter als das über die vergangenen Jahrzehnte favorisierte einfache Modell eines Staub-Donuts.

Wurm könnte bei Alzheimer-Behandlung helfen

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biologie des Alterns in Köln haben entdeckt, dass ein körpereigenes Molekül die Abwehrmechanismen gegen neurodegenerative Erkrankungen stärken könnte. Wenn man den kleinen Rundwurm C. elegans zusätzlich mit diesem Stoffwechselprodukt füttert, unterstützt das den Abbau schädlicher Proteinaggregate im Körper und verlängert die Lebensdauer des Wurms.

Weitere Informationen:
http://www.age.mpg.de

Essverhalten der Deutschen bleibt gleich

Im Rahmen des 51. Wissenschaftlichen Kongress‘ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) präsentierten Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts (MRI) aktuelle Auswertungsergebnisse des Nationalen Ernährungsmonitorings (NEMONIT). Gravierende Veränderungen im Lebensmittelverzehr konnten die Wissenschaftler bei den rund 1.800 Befragten nicht feststellen. Doch einen gesellschaftlich viel diskutierten Trend bestätigt die Auswertung des Verzehrs der letzten sechs Jahre in Deutschland: Die Zahl der Vegetarier im Land hat sich fast verdoppelt.
Weitere Informationen:
http://www.mri.bund.de

Zecken beissen das ganze Jahr über

Die zunehmend milden Winter haben zur Folge, dass Zecken nicht nur im Sommer, sondern zunehmend ganzjährig aktiv sind. So sei der Winter 2013/14 ein wahrer Zeckenwinter berichten Wissenschaftler auf der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld des 2. Süddeutschen Zeckenkongresses an der Universität Hohenheim. Im vergangenen Jahr erreichte die Zahl der FSME-Erkrankungen mit 420 Erkrankungen ein erneutes Hoch.

Anmerkungen: In der Tat stechen die Zecken, auch wenn wir umgangssprachlich sagen, sie beißen.

Wer an der Studie teilnehmen will:
Interessierte können sich per E-Mail an Prof. Dr. Ute Mackenstedt (Mackenstedt@uni-hohenheim.de) registrieren lassen, um weitere Informationen zu erhalten.

Emmer: Return of the Urkorn

Vergangenen Winter war das Saatgut bereits vergriffen und für die aktuelle Sommeraussaat gibt es keine passende Sorte: Urgetreide wie Emmer erfreuen sich bei Verbrauchern wachsender Beliebtheit. Landwirte, Müller, Bäcker und andere Lebensmittelproduzenten tun sich mit dem fast vergessenen Getreide noch etwas schwer. Doch eine neue Studie der Universität Hohenheim belegt: Mit den richtigen Sorten ist der Anbau des Urkorns nicht schwieriger, als der von alten Dinkelsorten. Auch der Ertrag ist vergleichbar.

WWWW vom 10.3.2014: Kinder, die nicht schwimmen können

Hälfte aller Kids hat Probleme beim Schwimmen

Die aktuelle Situation ist alarmierend: Sinkende Schwimmfähigkeit bei Kindern, steigende Bäderkosten für die Kommunen, sinkende Attraktivität vorhandener Bäder, anhaltend hohe Zahl der Ertrinkungstoten. Was tun? „Schwimmen ist eine Kulturtechnik, wie Schreiben und Lesen, die alle Menschen erlernen sollten. Vor dem Hintergrund einer zunehmend alternden und ungesünder lebenden Gesellschaft wird es zur Pflicht, sich gesund zu halten. Hierfür ist das Schwimmen das geeignetste und preisgünstigste Mittel“, sagt Prof. Dr. Kuno Hottentotte.

Trockene Flüsse beachten

Trockengefallener Abschnitt im Unterlauf des Demnitzer Mühlenfließes bei Fürstenwalde (Brandenburg). Foto: Jörg Gelbrecht
Trockengefallener Abschnitt im Unterlauf des Demnitzer Mühlenfließes bei Fürstenwalde (Brandenburg).
Foto: Jörg Gelbrecht

Temporäre Fließgewässer – also Bäche und Flüsse, die nur zeitweise Wasser führen – machen einer Untersuchung von Wissenschaftlern unter Beteiligung des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Freien Universität Berlin (FU) mehr als die Hälfte des globalen Flussnetzwerkes aus. In den politischen Managementstrategien der meisten Länder finden sie dennoch keine Berücksichtigung.

Quellen:
Acuña V, Datry T, Marshall J, Barceló D, Dahm CN, Ginebreda A, McGregor G, Sabater S, Tockner K, Palmer MA (2014) Why should we care about temporary water ways? Science 343: 1080-1081 (publiziert am 7. März 2014).
Datry T, Larned S, Tockner K (2014) Intermittent rivers: a challenge for freshwater ecology. BioScience In press.

Wie es am Rand de Schwarzen Lochs so aussieht

Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben neue Erkenntnisse über das Innenleben von besonders leuchtkräftigen Himmelobjekten, den Quasaren, gewonnen. Diese besitzen ein Schwarzes Loch im Zentrum. Durch Messungen mit bislang unerreichter Zeitauflösung in der Universitätssternwarte in Chile klärten die Astronomen die Struktur der unmittelbaren Umgebung des Schwarzen Loches auf.
Pozo Nuñez, M. Haas, R. Chini, M. Ramolla, C. Westhues, K. Steenbrugge, L. Kaderhandt, H. Drass1, R. Lemke, M. Murphy (2014): Dust reverberation-mapping of the Seyfert 1 galaxy WPVS48, Astronomy & Astrophysics, DOI: 10.1051/0004-6361/201323178

Galaktischer Gasklunmpen gibt Rätsel auf

Basierend auf Beobachtungen mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) haben Astronomen heute die Entdeckung eines unerwarteten Klumpens aus Kohlenstoffmonoxid-Gas in der Staubscheibe des Sterns Beta Pictoris bekanntgegeben. Das ist überraschend, denn man würde davon ausgehen, dass dieses Gas in kurzer Zeit von der Strahlung des Sterns zerstört werden sollte.

Fukushima-Artikel zeigt: Wikipedia liefert Klasse

Auch wenn die Autoren von Wikipedia inhaltliche Laien sind, können sie Texte von außerordentlich hoher Qualität erstellen. Das haben Forscher am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen anhand des Wikipedia Artikels zum Kernkraftwerk Fukushima herausgefunden.

Grasfrosch sehr sehr anpassungsfähig

Wissenschaftler des Museums für Naturkunde Berlin haben in einer Studie untersucht, wie sich die Kaulquappen des Grasfrosches unter verschiedenen natürlichen Bedingungen entwickeln. Überraschenderweise scheint die Umwelt nur eingeschränkt für die teilweise enormen Unterschiede in der Entwicklung der Frösche zu Giganten oder Zwergen verantwortlich zu sein. Offensichtlich gibt es beim Grasfrosch eine große Breite an individuellen Reaktionsmöglichkeiten auf unterschiedliche Umweltbedingungen. Erst wenn man weiß, wie die Umwelt Organismen beeinflusst, kann man das Anpassungspotential unterschiedlichster Arten und Populationen an verschiedene Umweltbedingungen verstehen.
Zitat: GRÖZINGER, F., J. THEIN, H. FELDHAAR & M.-O. RÖDEL (2014): Giants, dwarfs and the environment – metamorphic trait plasticity in the Common Frog. – PLoS ONE, 9(3): e89982. doi:10.1371/journal.pone.0089982.

Die Veröffentlichung ist frei zugänglich unter:
http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0089982;jsess…

WWWW vom 3.3.2014: Aktuelle Nachrichten aus der Wissenschaft

Habe heute morgen die Oscarverleihung geschaut, deswegen kommt der Podcast etwas später, zumindest für die Nachteulen in Deutschland.

Mutation lässt Kortisol fließen

Kortisol ist ein körpereigenes Hormon, das in der Nebennierenrinde produziert wird und als Stresshormon viele lebenswichtige Funktionen entfaltet. Einer internationalen Forschergruppe ist es nun gelungen, Genmutationen zu identifizieren, die Ursache für eine ungebremste Produktion und Absonderung von Kortisol sind.

Sahara wäre fast ein Ozean geworden

Das Auseinanderbrechen des Urkontinents Gondwana vor rund 130 Millionen Jahren hätte in einer völlig anderen Form der Kontinente Südamerika und Afrika resultieren können. Südlich der Sahara läge dann heute ein Ozean.

Helfer bei Hitzeschockantwort identifiziert

Nach einer Naturkatastrophe wie einem Brand arbeiten unzählige Helfer zusammen, um Schutt zu beseitigen, behelfsmäßige Unterkünfte zu bauen und Hilfsbedürftige mit Lebensmitteln zu versorgen. Ist eine Zelle gefährlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt, findet ein ganz ähnlicher Prozess statt: die zelluläre Stressantwort, auch Hitzeschockantwort genannt. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried konnten jetzt ein ganzes Netzwerk von zellulären Helfern aufdecken und so neue Regulationsmechanismen dieser Stressantwort identifizieren.

Auch die Wohnumgebung kann krank machen

Menschen, die in sozioökonomisch benachteiligten Regionen leben, sind häufiger von Typ-2-Diabetes und Adipositas betroffen. Dies zeigt eine aktuelle Analyse von Daten der telefonischen Gesundheitsbefragung GEDA durch Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und des Robert Koch-Instituts in Berlin. Die Ergebnisse sind im Fachjournal ‚PLOS ONE‘ veröffentlicht.

Moore verhindern Methanausstoß

Methan ist ein Treibhausgas, das dem Klima 25 Mal so stark zusetzt wie Kohlendioxid. Es entsteht unter anderem in Böden, wenn den Bodenbakterien kein Sauerstoff zur Verfügung steht. Solche Bedingungen finden sich zum Beispiel in vielen Mooren, die dafür jedoch reich an Zersetzungsprodukten von Pflanzen und Lebewesen sind, den sogenannten Huminstoffen. Und die werden bevorzugt.

Lebende Tumorzellen unter dem Mikrospkop

Göttinger Wissenschaftler haben an DESYs Forschungslichtquelle PETRA III erstmals lebende biologische Zellen mit hochenergetischer Röntgenstrahlung untersucht. Die neue Technik zeigt deutliche Unterschiede der inneren Zellstruktur im Vergleich zu toten, sogenannten chemisch fixierten Zellen, wie sie häufig analysiert werden.

Carsharing: Stimmen die Zahlen und ihre Interpretation?

Die PRessemeldung: “Der Trend zum Teilen statt Besitzen hält an. Die vom Bundesverband CarSharing e.V. veröffentlichte Jahresbilanz zum deutschen Carsharing zeigt deutlich gestiegene Nutzerzahlen: Mehr als 750.000 Fahrberechtigte setzen mittlerweile auf das Prinzip “Nutzen statt Besitzen” auf deutschen Straßen. Damit hielt der seit Jahren beobachtete Trend zum Carsharing an. Mehr als ein Prozent der Bevölkerung Deutschlands über 17 Jahre nehmen inzwischen am Carsharing teil.” Ich frage mich, wie die Realität aussieht. Wie teilen sich 70 Leute ein Auto?