WWWW vom 26.1.2015: Wölfe, Rennmäuse und Dorfläden

Wölfe sind Gewinner der Wende

Dennis Matheson Wolf  This is one of the wolves at the Grizzly and Wolf Discovery center in West Yellowstone. https://flic.kr/p/7ATY3Y
Dennis Matheson
Wolf
This is one of the wolves at the Grizzly and Wolf Discovery center in West Yellowstone. https://flic.kr/p/7ATY3Y

Seine Spuren im Schnee verraten es: Der Wolf ist ein Gewinner der Wende. Das Wildschwein hingegen zählt zu den Verlierern. Dass der Zusammenbruch der Sowjetunion zu politischen und sozioökonomischen Umwälzungen führte, ist belegt. Welche Auswirkungen die Ereignisse von 1991 und den Folgejahren auf verschiedene Tierarten hatten, blieb weitestgehend unerforscht – bis jetzt. Ein Forscherteam aus Deutschland, Russland und den USA analysierte in ihrer Studie „Rapid declines of large mammal populations after the collapse of the Soviet Union” wie sich Wildtierpopulationen nach dem Ende des Ostblocks veränderten.

Die Studienergebnisse wurden im Fachjournal Conservation Biology veröffentlicht. Ein Pdf (englisch) der Veröffentlichung steht online zur Verfügung:http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/cobi.12450/abstract

Wieviel Wald brauchen seltene Tiere auf Borneo?

Borneo ist nicht nur die drittgrößte Insel der Welt und die größte Insel Asiens, sondern zugleich ein Hotspot der biologischen Vielfalt (Biodiversität). Die zahlreichen einzigartigen Wildtiere Borneos sind vom Aussterben bedroht. Dennoch besteht – bei Einsatz von gezielten Erhaltungsmaßnahmen – nach Angaben von Wissenschaftlern Hoffnung. Diese haben Veränderungen in der Landschaft Borneos mit Hilfe von Modellen für die nächsten 65 Jahre vorhergesagt.
Publikation:
Struebig MJ, Wilting A, Gaveau DLA, Meijaard E, Smith RJ, The Borneo Mammal Distribution Consortium, Fischer M, Metcalfe K, Kramer-Schadt S (2015): Targeted Conservation to Safeguard a Biodiversity Hotspot from Climate and Land-Cover Change. CURRENT BIOLOGY 25, 1–7.http://dx.doi.org/10.1016/j.cub.2014.11.067.

Mäuse sehen Farben ähnlich wie wir

Hellbraun bleibt hellbraun: Die Fellfarbe ihrer Artgenossen erscheint für Rennmäuse auch unter verschiedenen Lichtverhältnissen gleich. Münchner Neurobiologen weisen erstmals die Fähigkeit der Farbkonstanz bei Nagetieren nach. Das bedeutet, auch wenn es Helligkeit- oder Reflektionsunterschiede gibt, sieht ein grüner Apfel für eine Maus – wie für uns auch – immer noch grün aus. Das Gehirn kompensiert die Störungen.

Broschüre soll kleinen Läden helfen

Der Bevölkerungsrückgang und die daraus resultierende sinkende Nachfrage führen vielerorts dazu, dass Einrichtungen und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs nicht mehr rentabel betrieben werden können. Das trifft auch auf den Einzelhandel in ländlichen Räumen zu. Bundesweit hat sich die Zahl der Lebensmittelgeschäfte von 1990 bis 2000 halbiert. In Orten unter 5.000 Einwohnern, die für die großen Lebensmittelketten wenig interessant sind, fehlen häufig fußläufig erreichbare Angebote. Das trifft vor allem Menschen, die kein eigenes Auto besitzen.
Die Publikation kann auf folgender Seite heruntergeladen werden: http://www.bmub.bund.de/service/publikationen/downloads/details/artikel/sicherung-der-nahversorgung-in-laendlichen-raeumen/

Kompetenz zählt weniger als Abschluss bei gering qualifizierten Männern

In Deutschland verfügen 17 Prozent aller gering qualifizierten Männer über gute mathematische Kompetenzen, obwohl sie keinen Berufs- oder Studienabschluss haben. Trotzdem sind sie nicht häufiger erwerbstätig als gering Qualifizierte mit sehr niedrigen Kompetenzen, denn auf dem deutschen Arbeitsmarkt zählt vor allem der berufliche Abschluss. In anderen Ländern profitieren Männer ohne formalen Abschluss stärker von höheren Kompetenzen. Das zeigen die beiden Wissenschaftler Jan Paul Heisig und Heike Solga vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in einer Studie, die jetzt als WZBrief Arbeit erschienen ist.

(Meine Theorie: Der klassische Abteilungsleiter und Rekruter kann seinen Arsch besser retten, wenn er bei Versagen sagen kann, der hatte doch einen X-Abschluss.)

WWWW vom 19.1.2015: Stabschrecken, Magnetfelder im All und Bakterien aus Asien

Danke schön an alle die mir auf verschiedene Weise und Wege Glückwünsche geschickt haben. Das allein ist schon Anspron genug weiterzumachen. Weil die Frage aufkam: Wer kein Paypal oder Bitcoin hat und nicht flattert, kann auch die gute alte Überweisung machen:

Kontoinhaber: Thomas Wanhoff
Kontonummer: 270015905
IBAN: DE52 5105 0015 0270 0159 05

BLZ 510 500 15
Nassauische Sparkasse

Wer sich für Forschung aus Thailand interessiert, wird hier eine Menge (wenn nicht alle) Veröffentlichungen in englischer Sprache finden: http://www.thaiscience.info/

Der Endokarditis auf der Spur

Medikamente allein reichen nicht: Patienten mit entzündeter Herzinnenhaut (infektiöse Endokarditis) haben höhere Überlebensaussichten, wenn sie früh operiert werden. Das ist das Ergebnis einer weltweiten internationalen Forschergruppe (International Collaboration on Endocarditis (ICE)). Sie basiert auf einer großen prospektiven Untersuchung (Prospective Cohort Study-PCS), die auch mit Unterstützung der Universität Duisburg-Essen (UDE) ins Leben gerufen wurde.
Weitere Informationen: http://circ.ahajournals.org/content/131/2/121

Neue Stabschreckenart legt Eier im Paket ab

Stabschrecke
Das Weibchen dieser noch unbeschriebenen Stabschrecke aus Vietnam legt im Gegensatz zu all ihren Verwandten komplexe Eipakete (Ootheken) anstelle einzelner Eier ab. Foto: Joachim Bresseel.

Die Eier von Stab- und Gespenstschrecken ähneln in verblüffender Weise den Samen von Pflanzen. Die weiblichen Stabschrecken werfen meist kontinuierlich einzelne Eier zu Boden. Diese Strategie macht es bestimmten flügellosen schmarotzenden Wespen schwer, die Stabschreckeneier in großer Zahl für den eigenen Nachwuchs in der Laubschicht aufzuspüren. Evolutionsbiologen der Universität Göttingen haben zusammen mit Forschern aus Deutschland, Belgien und der Schweiz nun eine neue Fortpflanzungsstrategie der Stab- und Gespenstschrecken entdeckt, die ihre Eier im Paket ablegen

Weitere Informationen:
http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=5036

Magnetfelder halten Sterne zusammen

Magnetfelder von massereichen dunklen Staubwolken im Kosmos sind stark genug, um zu verhindern, dass diese Wolken durch ihre eigene Schwerkraft kollabieren. Eine Untersuchung unter Leitung von Wissenschaftlern des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn konnte zum ersten Mal zeigen, dass die starke Magnetisierung den Weg bereitet für die Entstehung von Sternen mit wesentlich größerer Masse als der der Sonne. Ermöglicht wurde dies durch Beobachtungen der polarisierten Staubstrahlung von zwei der massereichsten Dunkelwolken in unserer Milchstraße, dem so genannten “Brick” (Ziegelstein) und der “Snake” (Schlange).
Originalveröffentlichung:

Magnetic Fields in High-mass Infrared Dark Clouds, T. Pillai, J. Kauffmann, J.C. Tan, P.F. Goldsmith, S.J. Carey, K.M. Menten, 2015, Astrophysical Journal Vol. 799.
http://iopscience.iop.org/0004-637X/799/1
http://de.arxiv.org/abs/1410.7390 (arXiv.org)

Mensch soll besser seine Umwelt schützen

Vier von neun planetaren Grenzen sind durch den Einfluss des Menschen bereits überschritten: Klimawandel, Biodiversität, Landnutzung und biogeochemische Kreisläufe. Das zeigt jetzt ein internationales Team von 18 Wissenschaftlern im Fachjournal Science. Ihrer Einschätzung nach sind zwei dieser Grenzen, nämlich Klimawandel und Artensterben, von entscheidender Bedeutung – werden sie deutlich überschritten, könnte dies das Erdsystem in einen neuen Zustand versetzen.
Artikel:
Steffen, W., Richardson, K., Rockström, J., Cornell, S., Fetzer, I., Bennett, E.M., Biggs, R., Carpenter, S.R., de Vries, W., de Wit, C.A., Folke, C., Gerten, D., Heinke, J., Mace, G.M., Persson, L.M., Ramanathan, V., Reyers, B., Sörlin, S. (2015): Planetary Boundaries: Guiding human development on a changing planet. Science (Express, online)

Weblink zum Artikel, sobald er veröffentlicht wird:
http://www.sciencexpress.org

Krankenhauskeime aus Indien und Asien

Ein zunehmendes Auftreten multiresistenter Keime stellt Krankenhäuser auch in Deutschland vor große Herausforderungen. Woher kommen die gefährlichen Erreger, und welche Maßnahmen bieten Patienten den geeigneten Schutz? Antworten auf diese Fragen liefern Infektiologen und Mikrobiologen des Universitätsklinikums Leipzig anhand der Daten von Fernreisenden: Die Erreger werden oftmals mit nach Hause gebracht.
„Colonization with extended-spectrum beta-lactamase-producing and carbapenemase-producing Enterobacteriaceae in international travelers returning to Germany”, International Journal of Medical Microbiology 2015; 305 (1): 148-156

10 Jahre Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft: Ein Rückblick

So jetzt ist es auch bei mir soweit: Ich habe mein 10jähriges (Norman hatte ja schon seines). Im Januar 2005 habe ich meinen ersten Wissenschaftspodcast veröffentlicht. Zuvor hatte ich den Sammelstelle-Podcast gemacht, seit Oktober 2004, aber irgendwann wurde mir die Meta-Diskussion über die Podcastzene zu langweilig und ich wollte ein mehr journalistisches Format machen.

So sah die erste WWWW Webseite aus
So sah die erste WWWW Webseite aus

Was mir am Podcasten so gefiel war, dass es authentischer war als Bloggen, weil man eben O-Töne verarbeiten konnte. Ich war immer ein Schreiber und eigentlich niemals ein Radiomensch, aber irgendwie gefiel mir das Podcasten als ein schöner Mittelweg zwischen Schreiben und Filmen.

Der Name kam zu Stande als ich mit meiner Frau Nataly und meinem guten alten Freund Arne Klempert abends in Königstein bei einem Bier zusammensaß. Irgendwann kamen wir drauf, und seitdem ist das so geblieben. Ich habe auch sonst wenig geändert. Das Intro wurde einmal modifiziert und die Seite hatten vor ein paar Jahren einen Relaunch, dank der Arbeit von Robert Hartl.

In zehn Jahren ist viel passiert. Die am meisten heruntergeladene Sendung (10.000 DL in 2005) war ein einstündiger Report vom Hochstand eines Jägers (und es fiel nicht mal ein Schuss). Keine Ahnung welche am wenigsten heruntergeladen wurde. Im Mittel sind es immer noch 3500-4000 downloads über einen Monat gezählt, das ist nicht so schlecht für einen alten Hasen wie mich. Einer der Nachteile wenn man der ersten Podcastgeneration angehört ist dass bei jedem neuen Hype so getan wird, als ob man Podcast gerade erfunden hätte. (Solche Wellen gab es drei, vier Mal).

Den für mich beeindruckensten Podcast habe ich für den DLD gemacht: ein Interview mit Esther Dyson über Skype und eines mit Dan Dubno in Las Vegas. . Ziemlich cool war auch dass ich für die BBC während der Fussball-WM “arbeiten” durfte (ich war Teil einer regelmäßigen Konferenzschaltung) und Teil des Ganzen war ein kleiner Vorbericht, den ich mit den magischen Worten “Thomas Wanhoff, BBC, Frankfurt” abschlîeßen durfte. Ja, ich als Podcaster fand (und finde) die Radiosender an sich schon toll. Schlimm sind nur die Mainstream-Wellen wie SWR3, HR3 und andere. In den Kulturprogrammen gibt es noch Hoffnung.

Teil der Podcastgeschichte ist auch Adam Curry, den ich zwar nie getroffen habe, aber wir haben mal kurz auf Skype gesprochen. Er hat mir letztlich geholfen Podcasting nicht als Nerd-Ding zu sehen sondern als neues Medium und er gab mir den internationalen Fokus. Und dann war da noch der Podcastverband, den wir in Frankfurt gegründet hatten. Alles etwas holprig und mit weniger Unterstützung als gehofft. Meine Idee war gewesen, dass man Medienaufmerksamkeit nur bekommt, wenn man nach deren Regeln spielt. Und Medien interessiert es nicht ob ein paar Freaks was ins Mikro sprechen. Worauf Medien aber imm springen sind offizielle Verlautbarungen und Institutionen. Und das hatte auch funktioniert. In Sachen Podcasting und Medienveränderung wurden wir gefragt. Leider war die Szene dann doch – wie auch die Blogger – zu sehr Ego getrieben und das Ganze versandete.

Das Podcasten hat mir letztlich dann auch einen Job verschafft, nämlich bei Springer in Berlin. Für die Welt hatte ich beim Relaunch Audio (und dann auch Bewegtbild, wie man das nannte) entwickelt. Ein nettes Projekt, ein tolles Team, aber dann rief Kambodscha..

Für jene die noch nicht so lange dabei sind: Ich bin 2008 mit meiner Frau nach Asien ausgewandert. Sie arbeitet im Tourismus und ich folge ihr. Wir lebten in Kambodscha, in Vietnam, drei Jahre in Laos und jetzt in Bangkok (Thailand). Ich habe Vietnamesisch gelernt (und alles vergessen), Laotisch und jetzt Thai.

Ein sehr witziges Erlebnis war als wir bei einem Flug nach Asien in die First Class upgegradet wurden (was dem Job meiner Frau zu verdanken war). Zur gleichen Zeit war ein Interview mit mir im Focus erschienen, und während ich in der Zeitschrift das Hohelied des Anti-Kommerz und der Freiheit sang, saß ich bei Steak und Latte im Luxusbereich des Fliegers. Und neben mir ein Mitreisender der just diesen Artikel las…

Ich habe aus Bac Lieu in Süden von Vietnam berichtet.

Ich habe schon 2005 Mark Benecke interviewt (was war ich aufgeregt..)

Wir waren in Buthan und ich habe ein Video gemacht dort.

Ich bin durchs Senckenberg-Museum gegangen und habe mit Prof. Dr. Markus Pfenninger über Schnecken gesprochen.

Und dann waren da die Proteste in Bangkok.

Mein peinlichster Moment war, als ich mit Oliver Bertram in München Professor Roland Netz interviewte und das Thema verwechselt hatte. Ich hatte die Fragen für einen komplett anderen Interviewpartner und ein komplett anderes Thema dabei. Ich habe mich aber dennoch ganz gut geschlagen, denke ich Mal.

WWWW vom 5.1.2015: Gummibärchen unter Beschuss

Forscher untersuchen Poren in Gelantine


Gelatine wird in der Pharmazie eingesetzt, um Wirkstoffe zu ummanteln. Sie schützt vor Oxidation und zu schneller Freisetzung. Einen wesentlichen Einfluss darauf haben feinste Poren im Material, doch die sind nur sehr schwer zu untersuchen. Mit Experimenten an Gummibärchen haben Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) nun eine Methode so weiter entwickelt, dass sie damit das freie Volumen von Gelatinezubereitungen bestimmen können.

Publikation:

The Free Volume in Dried and H2O‑Loaded Biopolymers Studied by Positron Lifetime Measurements
Christoph Hugenschmidt and Hubert Ceeh, Journal of Physical Chemistry B, 2014, 118 (31), pp 9356–9360 – DOI: 10.1021/jp504504p

Ebola-Ausbruch durch Fledermäuse verursacht

Forscher vom Robert-Koch-Institut haben Anzeichen dafür gefunden, dass der jüngste Ebola-Ausbruch von so genannten Freischwanzfledermäusen verursacht worden ist. Nur so lasse sich erklären, dass ein kleine Junge Patient Zero war und nicht Erwachsene. Letztere essen normalerweise die Frucht liebenden Fledermäuse, wurden aber nicht krank. Der Junge hingegen hat wohl in einem hohlen Baum gespielt, in dem die infizierten Fledermäuse wohnten.

Investigating the Zoonotic Origin of the West African Ebola Epidemic
Almudena Marí Saéz, Sabrina Weiss, Kathrin Nowak, Vincent Lapeyre, Fee Zimmermann, Ariane Düx, Hjalmar S. Kühl, Moussa Kaba, Sebastien Regnaut, Kevin Merkel, Andreas Sachse, Ulla Thiesen, Lili Villányi, Christophe Boesch, Piotr W. Dabrowski, Aleksandar Radonić, Andreas Nitsche, Siv Aina J. Leendertz, Stefan Petterson, Stephan Becker, Verena Krähling, Emmanuel Couacy-Hymann, Chantal Akoua-Koffi, Natalie Weber, Lars Schaade, Jakob Fahr, Matthias Borchert, Jan F. Gogarten, Sébastien Calvignac-Spencer, Fabian H. Leendertz

Read the paper: http://dx.doi.org/10.15252/emmm.201404792

Im Osten wird’s heller

Pro Einwohner gerechnet, ist der Osten Deutschlands heller als der Westen. Weiterhin zeigt sich, dass die Lichtemission pro Einwohner über deutschen Städten sehr viel geringer ist als über Städten der USA mit vergleichbarer Größe. Erstaunlicherweise nimmt die Lichtemission pro Einwohner in amerikanischen Städten mit der Bevölkerungsdichte zu, während für deutsche Städte der umgekehrte Trend gilt.
Kyba, C.C.M., Garz, S., Kuechly, H., Sánchez de Miguel, A., Zamorano, J., Hölker, F., (2015) „High-resolution imagery of Earth at Night: new sources, opportunities, and challenges.“ Remote Sensing,. 2015, 7(1), 1-23; doi:
http://dx.doi.org/10.3390/rs70100001

Lenkbewegung enträtselt

Lange Zeit konnten sich Wissenschaftler nicht erklären, warum unsere Lenkbewegungen manchmal ruckartig sind, obwohl das Lenken an sich doch eine scheinbar lineare Bewegung ist. Jetzt wurder herausgefunden, dass dem nicht so ist: Vielmehr folgt das Lenken den gleichen Mustern wie das Greifen.
The discovery of the innate steering behaviour was recently published as a scientific paper, “Evidence for a fundamental property of steering”: http://publications.lib.chalmers.se/publication/205499-evidence-for-a-fundamental-property-of-steering

Fast-Food-Portionen sind unverändert

Auch wenn wir es nicht glauben wollen, aber die Größe und Zusammensetzung der klassischen Fast-Food-Menüs sind seit 1996 im wesentlichen unverändert. Nur die Transfette wurden reduziert. Das haben Forscher des USDA Human Nutrition Research Center on Aging von der Tufts University herausgefunden. Das bedeutet aber nicht, dass man jetzt hemmungslos essen soll: Ein normales Cheesburger-Menu hat immer noch bis zu 1750 Kalorien, und das ist fast schon der durchschnittliche Tagesverbrauch.