WWWW vom 21.5.2012: Wie starb Ötzi?

Schmetterlinge stehen Pate für neuen Sensor

Another butterfly
Um Terroranschläge an Flughäfen zu verhindern, möchte man kleinste Konzentrationen von Sprengstoffen einfach aber zuverlässig detektieren. Trotz verschiedener Ansätze für Sensoren sind Hunde noch immer die effizientesten Detektoren. Ein deutsch-französisches Team beschreibt in der Zeitschrift Angewandte Chemie nun einen neuen mikromechanischen Sensortyp, dessen Aufbau sich an die Sinnesorgane von Schmetterlingen anlehnt.

Dem Diabetes-Kribbeln auf der Spur

Diabetes schädigt bei ca. 60 Prozent der Betroffenen die peripheren Nerven. Spontane Schmerzen und überhöhte Empfindlichkeit einerseits und gleichzeitig geringere Wahrnehmung äußerer Schmerzreize andererseits sind die paradoxe Folge der so genannten diabetischen Neuropathie. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Heidelberg haben jetzt im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts eine der Ursachen für das gestörte Schmerzempfinden entdeckt: ein eigentlich natürlich vorkommendes Stoffwechselgift, das im Körper von Patienten mit Diabetes aber verstärkt produziert wird und nicht mehr richtig abgebaut werden kann.
Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher jetzt in Nature Medicine (http://www.nature.com/nm/journal/vaop/ncurrent/full/nm.2750.html).

Wie alt ist der Rhein?

Wissenschaftler des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology (HEP) an der Universität Tübingen und des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt haben das Alter des Rheins anhand von Fossilien untersucht. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass der Fluss fünf Millionen Jahre älter ist, als bisher angenommen.

Blutkörperchen an Ötzis Leiche gefunden

Marek Janko und Prof. Robert Stark, Materialwissenschaftler am Center of Smart Interfaces der TU Darmstadt, haben zusammen mit PD Albert Zink, Leiter des Instituts für Mumien und den Iceman der Europäischen Akademie Bozen (EURAC), mit nanotechnologischen Methoden Ötzis Blut getestet. Das Forscherteam hat dünne Gewebeschnitte aus Ötzis Pfeilwunden am Rücken und aus einer Schnittwunde an der rechten Hand mit einem Rasterkraftmikroskop untersucht und fand rote Blutkörperchen mit der klassischen „Donut-Form“ – der gleichen Form, wie sie bei gesunden Menschen unserer Zeit vorliegt. Mit den Untersuchungen ließ sich zudem ein Protein nachweisen, dass bei der Blutgerinnung in frische Wunden auftritt. Bei älteren Wunden bildet sich dieses Protein jedoch zurück. Die verwendeten Methoden, könnten auch in der modernen Gerichtsmedizin ein Durchbruch sein und bei Tatortuntersuchungen helfen.
Ich habe mit Marek Janko gesprochen.

Tja, und eigentlich sollte hier ein Flattr Button sein, aber das hat doch nicht geklappt. Flattr ließ mich keinen manuellen Button bauen (vielleicht weil schon einer in der Sidebar ist?), und das mit Instacaster habe ich nicht verstanden. Kann mir wer helfen was ich da genau machen muss?

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