WWWW vom 10.9.2012: Brauchen Roboter Rechte?

Müssen soziale Roboter beschützt werden?

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Stefan hat mich aufmerksam gemacht auf ein Paper, dass sich mit der Frage beschäftigt, ob soziale Roboter irgendwann Rechte bekommen müssen, wie wir sie auch Tieren geben. Eine hochinteressante Frage, die noch längst nicht beantwortet ist.

This Article explores the human tendency to anthropomorphize social robots. It suggests that projecting emotions onto robotic companions could induce the desire to protect them, similar to our eagerness to protect animals that we care about. The practice of assigning rights to non-human entities is not new. Given societal demand, laws protecting social robots could fit into our current legal system parallel to animal abuse laws. While the nature of this analysis is descriptive, it aims to provide a basis for normative discussion.

Das komplette Paper zum download

Roboter kartiert antikes Italien

Mit einem in Bremen entwickelten Robotersystem ist es nun erstmals möglich, archäologisch relevante Daten durch weitgehend automatisierte Prozesse aufzunehmen. Forscher der Jacobs University testeten in Kooperation mit dem Institut für Kulturgeschichte der Antike der österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Soprintendenza Speciale per i Beni Archeologici di Roma – Sede di Ostia erfolgreich einen mobilen Roboter auf dem Ausgrabungsgelände Ostia Antica bei Rom. Ein antikes Wohnhaus konnte so als präzises virtuelles 3D-Modell dargestellt werden .

Pilze machen aus normaler Geige eine Stradivari

Bei einer guten Geige kommt es nicht nur auf die Fähigkeiten des Geigenbauers an, sondern auch auf die Qualität des verwendeten Holzes. Dem Holzforscher Prof. Francis W. M. R. Schwarze (Empa, Schweizerische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt1 St. Gallen, Schweiz) ist es gelungen, das Holz für eine Geige mit Hilfe von besonderen Pilzen so zu verändern, dass der Klang des Instruments einer Stradivari zum Verwechseln ähnlich ist. In seiner Festrede beim 1. ECRC „Franz-Volhard“ Symposium am Max Delbrück Centrum (MDC) am 7. September 2012 in Berlin berichtete er über seine Forschungen und gab einen Ausblick, was seine Entwicklung gerade für junge Musiker bedeuten könnte.

http://www.mdc-berlin.de/

Publikum schaut beim Konzert genau hin

Ein Konzertpublikum bewertet Musikdarbietungen erheblich besser, wenn es dem Interpreten nicht nur zuhören, sondern auch zusehen kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Musikpsychologie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). „Diese Tendenz ist genre-übergreifend beobachtbar und gibt einen deutlichen Hinweis darauf, dass das Musik-Erleben viele Sinne einbezieht und nicht als ausschließlicher Hörvorgang gesehen werden darf“, erläutert Professor Dr. Reinhard Kopiez, führender Musikpsychologe der HMTMH.

http://www.hml.hmtm-hannover.de

4 thoughts on “WWWW vom 10.9.2012: Brauchen Roboter Rechte?”

  1. Die beiden Musik-Themen diese Woche fand ich sehr spannend.

    Und zum soziale-Roboter-Thema: schön, dass neben den “streng” naturwissenschaftlichen Themen auch regelmäßig der Blick über den Tellerrand gewagt wird.

  2. Moin zusammen,
    Das Thema zu den Rechten der Roboter finde ich sehr spannend. Ich verweise einmalauf Star Trek. Dort gibt es eine Folge in der es genau darum geht. Data als empfindsamer Roboter soll gegen seinen Willen seine Tochter als Forschungsobjekt abgeben. Ein sehr kompkexes Thema für die Zukunft. Nur wann ist ein Roboter empfindsam oder sozial, und wann nicht?

  3. Ich glaube es wird noch etwas dauern bis wir soziale Roboter haben. Aber wer mal mit Siri geschimpft hat, weiss was gemeint ist. Ich glaube es geht weniger um die Empfindungen des Roboters als um gewisse Rechte, wie “darf man einen Roboter schlagen?”

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