WWWW vom 24.12.2012: Frohe Weihnachten aus Laos

Spenden fürs Animal Rescue Center Laos bitte über die Website: http://animalrescuecenterlaos.org/ Danke!

Meerwasserspargel hilft bei Fischzucht

Fish
Fast jeder zweite Seefisch, der heutzutage verzehrt wird, stammt aus einer Fischzuchtanlage. Die Überfischung der Meere und der gleichzeitig ständig wachsende Bedarf an marinen Speisefischen führen zu einem Boom der kommerziellen Fischzucht. Zusätzlich zu den Aquakulturen an den Küsten gibt es im Moment einige wenige Projekte zur landbasierten Produktion von Meeresfischen. Dort werden Schwarmfische wie Wolfsbarsche, Doraden oder Makrelen in großen Haltungstanks ohne Zugang zum Meer und unabhängig von natürlichem Meerwasser gezüchtet.

Ein innovatives Projekt unter Beteiligung der Leibniz Universität Hannover forscht daran, das Prozesswasser aus diesen Fischzuchtanlagen mit salztoleranten Pflanzen wie Meeresspargel oder Strandaster zu reinigen, Nährstoffe zu nutzen und das Wasser dann wieder der Fischzucht zuzuführen. So entsteht ein geschlossener Kreislauf, in dem das teure, künstlich hergestellte Meerwasser immer wieder genutzt werden kann.

Alzheimer erforschte EOAD

Die molekulare Aufklärung des Falles, an dem Alois Alzheimer die nach ihm benannte Krankheit vor über 100 Jahren zum ersten Mal beschrieben hat, ist jetzt Wissenschaftlern des Instituts für Humangenetik der Justus-Liebig-Universität Gießen in Zusammenarbeit mit einem Wissenschaftler des Hirnforschungsinstituts der Universität Sydney, Australien, gelungen. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit wurden kürzlich in der renommierten Zeitschrift „The Lancet Neurology“ online publiziert.

Bei Gehörlosigkeit besser gleich zwei Implantate

Gehörlose Kinder, deren Hörnerv noch funktioniert, können mit einem Cochlea-Implantat (CI) versorgt werden. Häufig geschieht das nur an einem Ohr. Kinder, bei denen später in das zweite Ohr eine solche Hörprothese implantiert wird, verstehen über dieses Ohr Sprache schlechter. Welche neuronalen Prozesse dafür verantwortlich sind, haben jetzt Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in Kooperation mit Wissenschaftlern der Goethe Universität Frankfurt am Main aufgeklärt.

Nicht gut: Auch HIV-Erreger vom N Typ kann sich an Menschen anpassen

nfang des 20. Jahrhunderts sind mindestens vier Varianten des AIDS-Erregers HIV-1 (M, N, O, P) im westafrikanischen Regenwald unabhängig voneinander von Gorillas und Schimpansen auf den Menschen übergegangen. Für die AIDS-Pandemie mit bisher rund 60 Millionen Infektionen ist jedoch fast ausschließlich die Erregergruppe M verantwortlich. Jetzt haben Wissenschaftler um Professor Frank Kirchhoff, Direktor des Ulmer Instituts für Molekulare Virologie, und Dr. Daniel Sauter gezeigt, dass sich offenbar auch Erreger der Variante N dem menschlichen Wirt anpassen.


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