WWWW vom 18.2.2013: Alte Leute lesen besser mit iPad und Co.

Schneller lesen mit digitalen Geräten

Ipad app (Sweden, retail)
Reading electronic books is no more effortful for the brain than reading traditional paper books. To the contrary: Older people actually benefit from reading from a tablet PC. This is the conclusion reached by a study of reading performance among participants from different age groups that was undertaken under by researchers from Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) in Germany in collaboration with the universities of Göttingen and Marburg. “There is a widely-held belief that it is more difficult to read from a digital device and that people retain less of what they read in this case,” explains Dr. Franziska Kretzschmar of the Department of English and Linguistics at Mainz University. “Our study has shown that older people can actually read better from tablet PCs, likely because of the higher visual contrast.”

Dicke des arktischen Meereises schrumpft immer weiter

Aktuelle Messungen des ESA-Eisdicken-Satelliten CryoSat-2 haben ergeben, dass die Gesamtmasse des arktischen Meereises im vergangenen Herbst 36 Prozent kleiner war als zur gleichen Zeit in den Jahren 2003 bis 2008. Betrug das Herbst-Volumen der Eisdecke bis vor fünf Jahren noch durchschnittlich 11900 Kubikkilometer, schrumpfte sie im vierten Quartal des Jahres 2012 auf 7600 Kubikkilometer. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam, nachdem es CryoSat-Daten der zurückliegenden zwei Jahre verglichen hat mit Messungen eines ehemaligen NASA-Satelliten sowie mit den Ergebnissen der Meereis-Untersuchungen des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.

Spurensuche: Woher kommen die Teilchen der kosmischen Teilchenstrahlung?

Astronomen um Sladjana Nikolić vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg haben Teilbereiche des Supernovaüberrests SN 1006 mit nie erreichter Genauigkeit beobachtet. Solche Überreste gelten als Quellen für einen Teil der kosmischen Teilchenstrahlung, welche die Erde trifft. Die Beobachtungen geben erstmals Hinweise auf mögliche Vorläuferteilchen für die kosmische Teilchenstrahlung solcher Objekte. Die neuartige Beobachtungstechnik, die zum Einsatz kam, verspricht eine Vielzahl weiterer Erkenntnisse dazu, wie Supernovaüberreste kosmische Teilchen beschleunigen.

Forscher finden Pony-Gen

Ponys haben maximal ein Stockmaß von 148 Zentimetern. Liegt ihre Widerristhöhe darüber, zählen sie zu den Großpferden. Wissenschaftler des Instituts für Tierzucht und Vererbungsforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) haben die genetischen Ursachen für die unterschiedlichen Körpergrößen bei Pferden untersucht und ein Gen entdeckt, das das Größenwachstum sehr stark beeinflusst. Die Forscherinnen und Forscher haben tausende genetischer Varianten zwischen Ponys und Großpferden verglichen, um herauszufinden, ob es eine Mutation für die Größenunterschiede bei Pferden gibt. Diese sogenannten Punktmutationen oder Einzelnukleotid-Polymorphismen (Single Nucleotide Polymorphisms, SNPs) sind die häufigsten genetischen Varianten.
Pferdezüchter können die neuen Erkenntnisse für ihre Zuchtentscheidungen nutzen. Das Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der TiHo bietet einen Gentest dazu an. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Instituts: www.tiho-hannover.de/kliniken-institute/institute/institur-fuer-tierzucht-und-vererbungsforschung /dienstleistungen/gentest/gentests-pferd/

Fahrrad immer beliebter

Ein eigenes Auto oder lieber Car-Sharing? Zur Arbeit gelegentlich mit dem Rad? Günstig fliegen oder den neuen Fernbus testen? Das Mobilitätsverhalten wandelt sich: Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) werten seit 18 Jahren im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) jährlich detaillierte Angaben von etwa 2.000 Personen in Deutschland aus. Aktuelle Ergebnisse: Immer häufiger nutzen Menschen unterschiedliche Verkehrsmittel, Jüngere haben seltener einen eigenen Pkw als Senioren, das Fahrrad wird als Verkehrsmittel immer beliebter.
Weitere Informationen zum Mobilitätspanel:
http://www.mobilitaetspanel.de


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