WWWW vom 8.4.2013: Aquarium im Weltall und imposante Wachteln

Fußball und Alkohol: Früh übt sich wer ein Meister werden will

Nach dem Spiel wird in Laos getrunken. Wenn man einen Kasten Beer Lao gewinnt, erst recht.
Nach dem Spiel wird in Laos getrunken. Wenn man einen Kasten Beer Lao gewinnt, erst recht.
Alkoholprävention im Jugendfußball: Zwischenergebnisse im Programm TrainerPlus zeigen: Sportvereine müssen gesellschaftlicher Verantwortung nachkommen und früh Vorbilder schaffen. Ob Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren regelmäßig Alkohol konsumieren, ist neben der Unterstützung aus dem Elternhaus vor allem vom Trainingsstil in Sportvereinen und den damit verbundenen Einstellungen zum Alkoholkonsum im Umfeld der Jugendlichen sowie den Erwartungen zu Folgen des Alkoholkonsums der jungen Sportler selbst abhängig.
Weitere Informationen:
http://www.trainer-plus.de/

Marathon geht eher auf die Nieren als aufs Herz – aber nur kurzfristig

Mehr als die Hälfte der vor und nach einem Marathonlauf untersuchten Teilnehmer hatte nach der sportlichen Höchstleistung eine vorübergehend beeinträchtigte Nierenfunktion, eine Beeinträchtigung der Herzfunktion ließ sich im Echokardiogramm nicht feststellen. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 167 Teilnehmern am Berlin Marathon, die auf der der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim von Dr. Bernd Hewing (Charité – Universitätsmedizin Berlin) vorgestellt wurde. Nachdem zuletzt einige Studien auf mögliche Beeinträchtigungen der Herz- und Nierenfunktion durch Ausdauersport hingewiesen hatten, untersuchte das Berliner Forscherteam insgesamt 167 Teilnehmer am Berlin Marathon (53 Prozent Frauen, 47 Prozent Männer, Altersdurchschnitt 50,3 Jahre) vor und unmittelbar nach dem Rennen und nochmals zwei Wochen später mittels Echokardiographie und Bluttests.

Originalveröffentlichung:
Katharina Hirschenhauser, Manfred Gahr, Wolfgang Goymann: Winning and losing in public: Audiences direct future success in Japanese quail. Hormones and Behavior, in press

Sensationeller Erfolg gegen schwere Depressionen durch tiefe Hirnstimulation

Forscher des Bonner Uniklinikums pflanzten schwerstdepressiven Patienten Schrittmacherelektroden in das Mediale Vorderhirnbündel im Gehirn und erzielten damit einen erstaunlichen Erfolg: Bei sechs der sieben Patienten verbesserten sich die Symptome erheblich. Diese Methode der „tiefen Hirnstimulation“ wurde bereits an verschiedenen Strukturen im Gehirn getestet, aber mit deutlich geringeren Effekten. Die Ergebnisse werden nun in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Biological Psychiatry“ vorgestellt.
Video zum
Thema

Gleich anschauen:

Aquarium im All

Die unbemannte Sojusrakete, die voraussichtlich am 19. April vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abhebt, bringt einen Biosatelliten und mit ihm einen kleinen Experimentcontainter der Arbeitsgruppe von PD Dr. Michael Lebert, Lehrstuhl für Zellbiologie, ins All: ein künstliches Ökosystem, das den Namen Omegahab B-1 trägt. Die Lebensgemeinschaft in dem Aquarium besteht aus einer einzelligen Alge (Euglena gracilis) , der Wasserpflanze Hornkraut (Ceratophyllum), Buntbarschlarven (Oreochromis mossambicus), mexikanischen Bachflohkrebsen (Hyalella azteca) sowie einigen Posthornschnecken (Biomphalaria glabrata).


Flattr this

One thought on “WWWW vom 8.4.2013: Aquarium im Weltall und imposante Wachteln”

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*