WWWW vom 6.5.2013: Klima, Klima, Klima

Progestron schützt bei Herzrhythmusstörung

Erstmals konnte eine Forschergruppe um Privatdozentin Dr. Katja Odening der Klinik für Kardiologie und Angiologie I des Universitäts-Herzzentrums Freiburg – Bad Krozingen gemeinsam mit Wissenschaftlern der Brown University (Providence, USA) und der Penn State University (Hershey, USA) zeigen, dass das Hormon Progesteron bei Menschen mit Long-QT Syndrom Herzrhythmusstörungen vorbeugen und damit einen plötzlichen Herztod verhindern kann.
Weitere Informationen:
http://www.herzzentrum.de/Home/Presse/Pressemitteilungen

Vulkane können die Ozonschicht beeinflussen

Good morning from Bangkok

Die stellenweise extreme Ausdünnung der Ozonschicht, die in den 1980er Jahren entdeckt wurde, war eindeutig von Menschen verursacht. Doch auch in der Natur gibt es Quellen von Ozonkillern. Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) in Hamburg haben jetzt nachgewiesen, dass starke vulkanische Eruptionen große Mengen ozonschädigender Gase enthalten können.
Originalarbeit:

Kutterolf, S., T.H. Hansteen, K. Appel, A. Freundt, K. Krüger, W. Pérez, H. Wehrmann (2013): Combined bromine and chlorine release from large explosive volcanic eruptions: A threat to stratospheric ozone? Geology, first published on April 29, 2013, http://dx.doi.org/10.1130/G34044.1

Tiefes Wasser hat Einfluss aufs Klima

Natürliche Klimaschwankungen können viele Ursachen haben und spielen sich auf ganz unterschiedlichen Zeitskalen von Monaten bis Jahrhunderten ab. Bei den langzeitlichen Klimaschwankungen sind häufig Vorgänge im Ozean entscheidend. Wie eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt, beeinflusst die Tiefenwasserbildung im Südlichen Ozean die globale Durchschnittstemperatur auf Zeitskalen von Jahrhunderten.

Weitere Informationen:
http://www.geomar.de

Rotalge soll helfen, Klimaarchiv aufzubauen

Der Salzgehalt in Teilen des Nordatlantiks ist in den vergangenen Jahren messbar niedriger geworden. Unklar ist, ob es sich um eine Folge des Klimawandels oder um eine natürliche Schwankung handelt. Historische Daten zum Vergleich gibt es nur sehr wenige. Jetzt soll eine Rotalgenart helfen, ein Klimaarchiv aufzubauen.

Originalarbeit:

Hetzinger, S., J. Halfar, T. Zack, J. V. Mecking, B. E. Kunz, D. E. Jacob, W. H. Adey (2013): Coralline algal Barium as indicator for 20th century northwestern North Atlantic surface ocean freshwater variability. Sci. Rep. 3, 1761; http://dx.doi.org/10.1038/srep01761

Software soll Kreditkartenbetrüger entlarven

Noch mal eben schnell auf den Kontostand geschaut – doch was ist das? Obwohl man die letzten Wochen im Büro saß und sich definitiv nicht in anderen Ländern aufgehalten hat, macht einem die Abrechnung weis, man hätte sowohl Elektronik in der Türkei gekauft als auch Restaurant-quittungen in Frankreich beglichen. Der Kunde muss in einem solchen Fall meist nur bei der Bank anrufen, um das Geld zurückzuerhalten. Die Kreditinstitute bleiben allerdings oft auf den Kosten sitzen.

Doch wie lassen sich die Karten besser schützen? Einfach auf sein Portemonnaie aufzupassen und die Karten bei der Bezahlung nicht aus der Hand zu geben, reicht nicht aus. Die Software »MINTify rule« unterstützt die Mitarbeiter der Banken daher – und hilft ihnen, die passenden Regeln zu erstellen. Entwickelt haben die Software die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin gemeinsam mit ihren Partnern des Unternehmens PAYMINT.

http://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2013/Mai/kreditkartenbetr..

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