WWWW vom 19.8.2013: Photonenverschränkungen und andere Zweierbeziehungen

Photonen zuverlässig teleportiert

Aufbau des Tokioter Experiments
Mithilfe quantenmechanischer Verschränkung räumlich getrennter Lichtfelder ist es Wissenschaftle rn aus Tokio und Mainz gelungen, photonische Quantenbits außerordentlich zuverlässig zu teleportieren. Rund 15 Jahre nach den ersten Versuchen auf dem Gebiet der optischen Teleportation ist damit ein entscheidender Durchbruch gelungen.
Veröffentlichung:
Shuntaro Takeda et al.
Deterministic quantum teleportation of photonic quantum bits by a hybrid technique
Nature, 15. August 2013
DOI: 10.1038/nature12366

In der Not frisst die Orzxantilope auch Giftpflanzen

Wie überstehen Pflanzenfresser die extremen klimatischen Verhältnisse in der namibischen Wüste? In Dürrezeiten frisst der Springbock (Antidorcas marsupialis) alles was er an Pflanzen finden kann, während die Oryxantilope (Oryx gazella gazella) größtenteils auf giftige Pflanzen ausweicht – und überlebt.
Publikation:
Lehmann D, Mfune JKE, Gewers E, Cloete J, Brain C, Voigt CC (2013): Dietary plasticity of generalist and specialist ungulates in the Namibian desert: A stable isotopes approach. PLOS ONE

http://www.oryxproject.com

Stressprozess in Zellen besser verstehen

Freiburger Forschende zeigen, wie Zellen sich gegen Stress wehren und dabei nicht vorzeitig sterben. Dr. Kathrin Thedieck und Birgit Holzwarth vom Institut für Biologie III und dem Exzellenzcluster BIOSS Centre for Biological Signalling Studies der Universität Freiburg haben entdeckt, dass Astrin, eine wenig erforschte Komponente vieler Zellen, dabei eine wichtige Rolle spielt.

Forscher analysieren Wahlwerbung

Wie wichtig die Spitzenkandidaten wirklich sind, wie Wahlplakate und Wählerumfragen wirken und welchen Parteien es gelingt sich verständlich zu machen: In den kommenden Wochen bilden Themen wie diese einen besonderen Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Arbeit des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft von Prof. Dr. Frank Brettschneider an der Universität Hohenheim.

Zweierbeziehungen haben Vorteile

Ein Großteil aller Menschen lebt in Zweierbeziehungen. Wie sich diese Lebensweise in der Evolution herausgebildet hat, ist unklar. Verhaltensforscher der Universität Göttingen und des Leipziger Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie konnten jetzt bei einer Primatenart über Jahre stabile Paarbindungen nachweisen. Assam-Makaken leben in promisken Gruppen, in denen sich mehrere Männchen und Weibchen miteinander paaren.

Interleukin 33 spielt offenbar wichtige Rolle bei Lebererkrankung

Bei einer fortgeschrittenen Leberfibrose kann das Organ seine vielfältigen Aufgaben im menschlichen Körper auf die Dauer nicht mehr erfüllen, weil Narbengewebe gesundes Organgewebe verdrängt. Die mögliche Folge: Organversagen. Eine Studie von Tamar Mchedlidze und Dr. Stefan Wirtz, Medizinische Klinik 1 am Universitätsklinikum an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), kann erstmals nachweisen, dass Interleukin 33 – ein bestimmter Botenstoff des Immunsystems – die Entstehung von Leberfibrose begünstigt.

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