WWWW vom 20.1.2014: Gen macht Raucher süchtiger

Vielraucher können gar nicht anders


Forscher des Institut Pasteur, des CNRS (Zentrum für wissenschaftliche Forschung) und der UPMC (Universität Pierre und Marie Curie) haben bei Mäusen nachgewiesen, dass das Verlangen nach Nikotin stark von einer sehr häufig beim Menschen auftretenden Genmutation abhängt.
Diese Mutation, die auf den neuronalen Nikotinrezeptor wirkt, stört dessen Funktionsweise und bewirkt damit eine teilweise Inaktivierung des “Belohnungssystems”.

Quelle: Pressemitteilung des CNRS – 13.12.2013 –http://www2.cnrs.fr/sites/communique/fichier/cp_nicotine_13_12_2013.pdf

Raucheranteil sinkt

Weltweit ist der prozentuale Anteil der Bevölkerung, die jeden Tag raucht, gesunken. Die Zahl der Raucher insgesamt ist aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums jedoch gestiegen, so neuste Forschungsergebnisse des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) der Universität in Washington.
In Australien ist der Raucheranteil seit 1980 deutlich zurückgegangen. Bei den Männern hat sich der prozentuale Anteil der Raucher seither fast halbiert und ist von 34,3% 1980 auf 18,3% 2012 gesunken. Bei den Frauen hat der Anteil ähnlich stark von 27,3% im Jahr 1989 auf 15,4% abgenommen.

Biomasse in der Tiefsee wird abnehmen

Eine internationale wissenschaftliche Studie, unter Mitwirkung des Labors für Klima- und Umweltwissenschaften (LSCE) [1], quantifiziert anhand von Klimamodellen der letzten Generation erstmals den zu erwartenden regionalen Rückgang der Biomasse in der Tiefsee.
Die Studie zeigt, dass selbst die unzugänglichsten Ökosysteme der Tiefsee nicht von den Auswirkungen des Klimawandels verschont bleiben, und dass sich ihre Biomasse voraussichtlich stark verringern wird.
Quelle: “Des réductions régionales importantes de biomasse dans l’océan profond à l’horizon de 2100”, Pressemitteilung der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) – 07.01.2014

Deutsche Fußballfans sketpisch gegenüber internationalisierung

Was Fußballfans an ihren Verein bindet und wie diese die zunehmende Globalisierung der Fußballindustrie bewerten , untersucht Daniel Maderer vom Lehrstuhl für Internationales Management der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in seiner aktuellen Studie. Nun stellt er erste Zwischenergebnisse vor.

Deutschland exportiert mehr Strom

Deutschland hat im vergangenen Jahr mehr Strom an seine europäischen Nachbarn exportiert als importiert und somit einen Exportüberschuss von über 50 % im Vergleich zu 2012 verzeichnet. Der monetäre Exportüberschuss beträgt 1,2 Mrd. €.
Im Jahr 2013 wurden insgesamt 77,3 TWh Strom von Deutschland in benachbarte Länder exportiert, importiert hingegen 43,0 TWh. Dies ergibt ein Exportsaldo von 34,3 TWh. Damit wurde eine Steigerung um 52 % im Vergleich zum Vorjahresüberschuss von 22,5 TWh erzielt.

Rolle von Protein bei Blutdruck aufgeklärt

Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Berlin und Hamburg klärten Humangenetiker des Universitätsklinikums Jena einen Regelmechanismus für die Kontraktion der Wände von großen und sehr kleinen Blutgefäßen auf. In ihrer jetzt im Journal of Clinical Investigation veröffentlichten Untersuchung schlagen sie den Kalzium-aktivierten Chlorid-Kanal TMEM16A/ANO1 als möglichen Angriffspunkt für die Behandlung von Bluthochdruck vor.

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2 thoughts on “WWWW vom 20.1.2014: Gen macht Raucher süchtiger”

  1. Es sind sicherlich nicht 6 Billionen Zigaretten, sondern 6 Milliarden. (Man achte bei Zahlenkonverierung aus dem Englischen auf Long Scale und Short Scale) Sonst müsste jeder Mensch auf der Erde auch 1000 Zigaretten pro Tag rauchen. Das halte ich für etwas hochgegriffen.

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