WWWW vom 7.4.2014: Wie alt ist der Mond?

Alter des Mondes neu berechnet

Mond

Wie alt ist der Mond? Berechnungen, die auf radiometrischen Methoden beruhen, haben bisher zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt, die von 30 bis 100 Millionen Jahre nach dem Ursprung unseres Sonnensystems reichen. Das Ergebnis dieser Forschungsarbeiten lautet: Der Mond ist frühestens 63 Millionen Jahre und spätestens 127 Millionen Jahre nach unserem Sonnensystem entstanden.

Mit Laser vom All zur Erde funken

Der Erderkundungssatellit Sentinel-1A ist am 3. April 2014 um kurz nach 23 Uhr erfolgreich zu seiner Weltraummission aufgebrochen – mit an Bord sind weltraumqualifizierte Laserdioden-Benches aus dem Berliner Ferdinand-Braun-Institut. Als Pumpquellen für hocheffiziente Festkörperlaser sorgen sie in Laserkommunikationsterminals (LCT) der Firma Tesat-Spacecom für die reibungslose Kommunikation mit der Erde.

Süsswasser-Schildkröten lassen sich übers Meer treiben

Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitutes in Dresden haben gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam die weitverbreitete Süßwasserschildkröte Mauremys rivulata untersucht. Trotz geographischer Barrieren sind die Schildkröten in ihrem riesigen Verbreitungsgebiet genetisch sehr ähnlich. Dies deutet darauf hin, dass die Tiere hunderte Kilometer Meer überqueren, um sich mit ihren Artgenossen fortzupflanzen.
Publikation
Vamberger, M., Stuckas, H., Ayaz, D., Lymberakis, P., Široký, P. & Fritz, U. (2014). Massive transoceanic gene flow in a freshwater turtle (Testudines: Geoemydidae: Mauremys rivulata). – Zoologica Scripta,

Nematoden umgehen Pfalnzenabwehr

Pflanzen haben im Lauf der Evolution „gelernt“, wie sie sich gegen Schmarotzer wehren können. Das Wachstum von parasitierenden Fadenwürmern unterbinden sie, indem sie mithilfe von Sauerstoffradikalen befallene Wurzelzellen absterben lassen. Rübenzystennematoden nutzen diese Abwehrstrategie des Wirts jedoch gezielt, um sich noch besser Nährstoffe zuzuführen. Das haben Forscher der Universität Bonn mit Kollegen aus Polen und Spanien herausgefunden.
Publikation: Parasitic Worms Stimulate Host NADPH Oxidases to Produce Reactive Oxygen Species that Limit Plant Cell Death and Promote Infection, Science Signaling, DOI: 10.1126/scisignal.2004777

Loch in der Atmosphäre Fahrstuhl für Schadstoffe

Ein internationales Forscherteam um den Potsdamer Wissenschaftler Dr. Markus Rex hat ein bisher unbekanntes Atmosphären-Phänomen über der Südsee entdeckt. In einer Schicht, die durch ihre chemische Zusammensetzung den Transport der meisten natürlichen und menschgemachten Stoffe in die Stratosphäre verhindert, befindet sich über dem tropischen Westpazifik ein natürliches, unsichtbares Loch von mehreren tausend Kilometern Ausdehnung.

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