WWWW vom 19.5.2014: Gruesse aus Koh Samui

Heute sende ich aus Koh Samui, einer Insel im Süden Thailands. Habe mich mal and den Pool gesetzt und aufgenommen. Ich hoffee Meeresrauschen und das Plätchern des Poolwasser stören nicht zu sehr 🙂

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(Mein Setup: iPad mit Kopfhörer und Mikro, Software Voice Record, das kann auch in MP3 konvertieren und in die Dropbox laden. Nur die ID3-Tags sind nicht vollständig. Hoffe es geht auch so)

Innere Uhr der Maus verändert

Wissenschaftlern um den Biochemieprofessor Florian Heyd von der Freien Universität Berlin ist es gelungen, die circadiane, also innere Uhr, von Mäusen so zu kontrollieren, dass die Tiere sich schneller an andere Zeitzonen gewöhnen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe RNA-Biochemie konnten zeigen, dass das sogenannte alternative Spleißen eines bestimmten Gens die Anpassung der Versuchstiere an andere Zeitzonen kontrolliert.

Biber mischen sich, und das ist gut so

Wissenschaftler des Forschungsinstituts Senckenberg haben mittels genetischer Methoden die Populationsstruktur von Bibern in Mitteleuropa untersucht. Molekulargenetische Analysen konnten erstmals zeigen, dass sich Biber verschiedener Herkunft erfolgreich vermischen und dabei eine erhöhte genetische Vielfalt im Vergleich zu reinen Reliktpopulationen aufweisen. Die Biologen befürworten diese Vermischung und stellen gleichzeitig die bisherige Unterteilung in Unterarten für Mitteleuropa in Frage.

Wie Stabschrecken sich anpassen

Ist Evolution vorhersehbar und wiederholbar? Würde die natürliche Selektion einer Tier- oder Pflanzenart unter ähnlichen Bedingungen beim wiederholten Male ähnlich ablaufen? Eine internationale Studie mit Beteiligung der Universität Göttingen kommt zu dem Ergebnis, dass dies zumindest eingeschränkt gelten könnte. Die Wissenschaftler untersuchten das Genom einer kalifornischen Stabschreckenart. Dabei stellten sie fest, dass sich Teile des Genoms im Laufe der Zeit der jeweiligen geografischen Umgebung und den Lebens- und Ernährungsbedingungen der Tiere anpassen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Science erschienen.

Strömung bestimmt Futtergebiet für Meeresschildkrröten

Erwachsene Meeresschildkröten legen häufig sehr lange Strecken zwischen ihren Brutstätten und ihren Nahrungsgründen zurück. Bisher war jedoch nicht bekannt, woran sie sich bei der Auswahl ihres Lebensraumes orientieren. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben gemeinsam mit Kollegen aus Großbritannien und Australien einen Zusammenhang zwischen Meeresströmungen und dem Wanderungsverhalten von Meeresschildkröten entdeckt. Die Studie ist jetzt in der internationalen Fachzeitschrift „Ecology“ erschienen.

3 thoughts on “WWWW vom 19.5.2014: Gruesse aus Koh Samui”

  1. Hallo Thomas,
    aufgrund der derzeitigen Ereignisse in Thailand, und da Du ja quasi Vor Ort bist, wollte ich fragen ob es vielleicht möglich ist eine Sondersendung darüber zu machen? Ich schätze, das könnte viele hier interessieren! :o)

  2. Kleine Ergänzung: Alternativ, wenn keine Sondersendung, vielleicht auf Twitter aktuelle Statusmeldungen?

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