Malaria und Dengue auch in Nepal auf dem Vormarsch

Mosquito
Der Stich einer Mücke kann es in sich haben, wenn diese die Erreger von Dengue-Fieber oder Malaria überträgt. Beide Krankheiten bedrohen weltweit Milliarden von Menschen – mit steigender Tendenz. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert das Dengue-Fieber aktuell jährlich 22.000 Todesopfer. Malaria ist laut derselben Quelle für 627.000 Tote verantwortlich. Aktuelle Studien gehen sogar von 207 Millionen Malaria-Erkrankungen (im Jahr 2012) und mehr als 100 Millionen Dengue-Neuinfektionen pro Jahr aus. Eine Ursache für den Anstieg der Infektionen ist der Klimawandel.
Publikationen:

Dhimal et al. Knowledge, attitude and practice regarding dengue fever among the healthy population of highland and lowland communities in central Nepal (2014) – PLOS One, DOI: 10.1371/journal.pone.0102028

Dhimal et al. Spatio-Temporal Distribution of Dengue and Lymphatic
Filariasis Vectors along an Altitudinal Transect in Central Nepal (2014) – PLOS One Neglected Tropical Diseases, DOI: 10.1371/journal.pntd.0003035

Dhimal et al. Malaria control in Nepal 1963–2012: challenges on the path towards elimination (2014) – Malaria Journal, DOI: 10.1186/1475-2875-13-241

Neue Batterietechnik im Anmarsch

Hohe spezifische Energiedichten von über 600 Wh/kg werden für Li-S-Zellen zukünftig erwartet, was gegenüber Li-Ionen-Technologie mit max. 250 Wh/kg einer erheblichen Steigerung der Reichweite für Elektrofahrzeuge gleichkommen würde. Zugleich wird das teure Kathodenmaterial herkömmlicher Li-Ionen-Zellen durch kostengünstigen, ungiftigen und nahezu unbegrenzt verfügbaren Schwefel abgelöst. Weiterhin bestehen jedoch große Herausforderungen in der Umsetzung der Konzepte zu Hochenergiezellen mit genügender Zyklenstabilität.
http://www.iws.fraunhofer.dehttp://www.iws.fraunhofer.de/de/presseundmedien/presseinformationen.html
http://www.liscell.fraunhofer.de
http://www.iws.fraunhofer.de/batterieforschung

Saures Wasser lässt Seesterne langsamer wachsen

Jüngere Exemplare einer Seesternart aus der Ostsee verkraften die Versauerung des Meerwassers offenbar weniger gut als ihre erwachsenen Artgenossen. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigten in einem Labor-Experiment, dass jüngere Tiere bereits unter geringfügig erhöhtem Kohlendioxid-Gehalt weniger fressen und langsamer wachsen als unter Normalbedingungen.
Originalveröffentlichung:
Appelhans, Y.S., Thomsen, J., Opitz, S., Pansch, C., Melzner, F., Wahl, M. (2014): Juvenile sea stars exposed to acidification decrease feeding and growth with no acclimation potential. Mar. Ecol. Prog. Ser., 509, 227-239, doi: 10.3354/meps10884

Deutsche derzeit nicht ganz so optimistisch

Die gute Stimmung vor der Fußball-WM ist der Ernüchterung gewichen. Trotz des Titelgewinns ist die Zuversicht für Deutschland nach einem Allzeithoch im zweiten Quartal kontinuierlich zurückgegangen. Die Sorgen über die weltweiten Krisen überlagern die Freude über den Titelgewinn. Das zeigt die aktuelle repräsentative Allianz Zuversichtsstudie, ein Gemeinschaftsprojekt der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim. Insgesamt wurden bereits mehr als 50.000 Menschen im Rahmen der Studie zur Zuversicht für Deutschland und für ihr persönliches Leben befragt.

Machen Süssstoffe dick und verursachen Diabetes?

Synthetische Süßstoffe wie Aspartam und Saccharin sind Ersatzstoffe für Zucker und übertreffen sogar noch seine Süßkraft. Im Gegensatz zu Zucker enthalten sie keine Kalorien. Sie machen oder halten deshalb aber noch lange nicht schlank. Über eine Störung der Darmbakterien können sie sogar den Blutzucker erhöhen und damit das Diabetesrisiko steigern, zeigen Forschungsergebnisse aus Tierversuchen und an freiwilligen Versuchspersonen. Künstliche Süßstoffe sind nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) deshalb kein geeignetes Mittel, um das Gewicht zu halten oder gar um abzunehmen.

Literatur:
Suez J, Korem T, Zeevi D, Zilberman-Schapira G, Thaiss CA, Maza O, Israeli D, Zmora N, Gilad S, Weinberger A, Kuperman Y, Harmelin A, Kolodkin-Gal I, Shapiro H, Halpern Z, Segal E, Elinav E: Artificial sweeteners induce glucose intolerance by altering the gut nicrobiota. Nature. 2014 Sep 17. doi: 10.1038/nature13793. Abstract:http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature13793.html
Shen J, Obin MS, Zhao L: The gut microbiota, obesity and insulin resistance. Mol. Aspects Med. 2013, 34 (1), 39-58
Schatz H: Adipositas-Leitlinie 2014: Gesamtkalorienzahl der Reduktionskost entscheidend, nicht deren Zusammensetzung. DGE-Blogbeitrag vom 4. Juli 2014.http://blog.endokrinologie.net/adipositas-leitlinie-2014-1301/

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