WWWW vom 13. August 2005 (Comment #4)

<p>Zum Thema Luchse:<br />
Seit dem Beginn der achtziger und vermehrt seit Anfang der neunziger Jahre wurden wieder Luchse im Bundesgebiet beobachtet. Gesicherte Nachweise liegen aus dem Pfälzerwald, dem Schwarzwald und den deutsch-tschechischen Grenzwäldern (Bayerischer Wald, Erzge-birge, Sächsische Schweiz) vor. Das bedeutendste Luchsvorkommen findet man im Ostbayern, wo im Böhmer-wald Luchse ausgesetzt wurden.<br />
Im Harz fiel 1999 der Startschuss zur Wiederansiedlung des Luches, dabei sollen ausschließlich Gelegeluche aus europäischen Tiergehegen ausgesetzt werden, um nicht in bedrohte bestehende Luchsvorkommen eingreifen zu müssen. In diesem Wiederansiedlungsprogramm werden die Luchse in einem großen Eingewöhnungsgehege auf die Freiheit vorbereitet.<br />
Für den Pfälzerwald wird die Einwanderung aus den Nordvogesen vermutet, man geht derzeit von 7-8 dort lebenden Tieren aus. Seit 1991 verdichten sich im Pfälzerwald die Hinweise auf Luchse, nach Schätzungen haben in den letzen 10 Jahren dort 15-20 Luchse gelebt. Darunter waren neben den eingewanderten Tieren vermutlich auch ausgesetzte Tiere.<br />
Im Schwarzwald sind Luchse vor gut 10 Jahren aus den Vogesen und der Schweiz eingewandert. Bei den Ansiedlungen im deutsch-tschechischen Grenzgebiet dürfte es sich in der Regel um eingewanderte Tiere aus der Tschechischen Republik handeln.<br />
Quelle: Nabu</p>

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