WWWW vom 29.7.2007: Kryptische Arten, gekühlte Sportler und der Maiswurzelbohrer

Heute in der Sendung:
Allein der Gedanke an die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in China treibt den Athleten schon jetzt den Schweiß auf die Stirn. Denn trotz größter Hitze wollen sie Höchstleistungen bringen. In Bejing laufen daher die ersten Vorbereitungen, die Sportler auf die richtige Betriebstemperatur herunterzukühlen. Dass solche Maßnahmen tatsächlich erfolgreich sind, wurde nun erstmals in einer Studie bewiesen. Mehr als 50 Hobby- und Spitzenathleten wurden von Wissenschaftlern der Universitäten Dortmund und Münster kurzfristig bei minus 120 Grad in eine sogenannte Kältekammer gesteckt. Das erste Ergebnis: Die eisige Kälte hat die Probanden tatsächlich in eine optimale körperliche Ausgangsverfassung gebracht. Im Herbst dieses Jahres untersuchen die Wissenschaftler, wie die Anwendung durch weitere Kühlmethoden wie Kühlwesten, Kaltluftgeräte, Crash-Eisanwendung oder Kaltduschen weiter verbessert werden kann.

Frauen nutzen für private Fahrten häufiger den öffentlichen Nahverkehr als Männer. Zudem ist ihr Nutzungsverhalten stärker von Faktoren wie der Verfügbarkeit eines Autos, der Nähe der nächsten Haltestelle eines öffentlichen Verkehrsmittels und der Anzahl der Kinder abhängig. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des RWI Essen auf Basis von Daten des Deutschen Mobilitätspanels.

Das am Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB) entwickelte Aufstromverfahren ermöglicht einen wesentlich höheren Durchsatz des Fermenters bei gleichzeitig vermindertem Energiebedarf und verbesserter Prozessstabilität. Damit wird die Biogaserzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen noch wirtschaftlicher.

Der Fitislaubsängerks und der Zilpzalp sind rein äußerlich selbst für erfahrene Zoologen kaum voneinander unterscheidbar. Erst ihr unterschiedlicher Gesang macht deutlich, dass es sich um zwei verschiedene Arten handelt. So genannte kryptische Arten wie dieses Vogelpaar beschäftigen Biologen seit nahezu 300 Jahren. Denn erst wenn man die Zahl der kryptischen Arten abschätzen kann, weiß man, wie viele Tier- und Pflanzenarten es auf der Erde gibt. Aber bisher war noch nicht einmal bekannt, ob kryptische Arten in bestimmten Tiergruppen oder Regionen der Erde häufiger anzutreffen sind als in anderen. Die Biologen Markus Pfenninger und Klaus Schwenk von der Universität Frankfurt haben darauf eine Antwort gefunden, die für den Artenschutz und die gezielte Bekämpfung von Parasiten von weitreichender Bedeutung ist.

Forscher haben ein Gen für das Wahrnehmen von Juckreiz entdeckt: Mäuse, denen das Gen für einen bestimmten Rezeptor fehlt, kratzen sich deutlich weniger als normale Tiere, die demselben Juckreiz ausgesetzt sind. Die amerikanischen Wissenschaftler hoffen, schon bald eine Substanz zu finden, die den Rezeptor auch beim Menschen blockiert und so Juckreiz mildern kann.

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