WWWW vom 7.10.2007: Wissenschaftsthemen – Affen und Gerechtigkeit, Pille und Johanniskraut

Themen heute: Schimpansen und Fairness, Antibiotika-Prophylaxe bei OPs, Metastasierung von schwarzem Hautkrebs, die Pille und Johanniskraut, alte Krebse aus Yunnan.

4 thoughts on “WWWW vom 7.10.2007: Wissenschaftsthemen – Affen und Gerechtigkeit, Pille und Johanniskraut”

  1. Jetzt hab ich mich aber ganz schön erschreckt als es am Ende plötzlich nochmal laut wurde 🙂
    Wieder eine tolle Folge, vielen Dank und schöne Grüße aus dem Fernen Deutschland.

  2. Hallo Thomas,
    Es ist – zumindest bei Zahnärzten – schon lange so, daß man die Patienten nach Risikogruppen einteilt und danach – in Absprache mit dem Hausarzt – über eine prophylaktische antibiotische Abdeckung entscheidet.
    Entweder stammen Deine Informationen dazu aus den 80er
    /90er Jahren des vorigen Jahrhunderts oder sie beschreiben nicht die Vorgehensweise in Deutschland.

    Gruß
    Jan

  3. Ich berufe mich darauf: http://idw-online.de/pages/de/news228840
    Hier mal das Originalzitat:
    Das Ruder wurde radikal herumgeworfen: “Nur noch Patienten mit hohem Risiko sollen bei bestimmten medizinischen Eingriffen mit Antibiotika versorgt werden, um einer Entzündung der Herzinnenhaut (“Endokarditis”) vorzubeugen”, berichtet Dr. Christa Gohlke-Bärwolf vom Herzzentrum Bad Krozingen auf der 31. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und 18. Jahrestagung der Arbeitsgruppe Herzschrittmacher und Arrhythmie in Köln (2000 Teilnehmer). Bisher gehörte es zum medizinischen Goldstandard, einer großen Zahl von Patienten vor allem vor zahnärztlichen – aber auch bei urologischen, gynäkologischen, internistischen, dermatologischen, orthopädischen oder herzchirurgischen – Eingriffen Antibiotika zu verabreichen

  4. …die Informationen in Deiner Quelle sind ja korrekt. Was falsch war ist Deine Interpretation der Meldung: Daß nun vor (Zahn)-Operationen nur noch Patienten mit einem hohen Endokarditis-Risiko antibiotisch abgedeckt werden sollen heißt nicht automatisch, daß vorher in der gleichen Situation alle Patienten Antibiotika erhalten haben….

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