wwww vom 18.11.2007: Nachrichten aus der Wissenschaft

UPDATE: Es gibt ein Problem mit meiner Audiodatei. Ich versuche gerade sie bei einem anderen Hoster hochzuladen.. Bitte um Gedult..

Die Themen heute:
Familiäres Umfeld beeinflusst Geschlechtsreife
Je besser die Situation zu hause, umso später setzt die Pubertät bei Mädchen ein.
Mehr zu dem Thema bei Scienceticker.info und bei Bruce Ellis.:
“There can be little doubt that human beings have evolved to be able to function competently in a variety of different environments. But what enables this flexibility and adaptation? From the perspective of evolutionary developmental psychology, natural selection builds alternative developmental pathways or “strategies” into the design of the nervous system. Which strategy develops depends both on the genes we inherit from our parents and our childhood experiences, especially in the family.

My research, first in the United States and now in New Zealand, suggests that girls’ experiences with their father and other adult males early in life may play an important role in entraining the development of alternative reproductive strategies. To investigate this hypothesis, my collaborators and I are studying whether girls who grow up in the same home with their biological father and who are physically and emotionally close to their dad tend to go through puberty later, delay sex and pregnancy, and show more reticence in forming sexual relationships (compared with girls who are fatherless or have more remote relationships with their dads).”

Nachweismethoden bei Pilzen helfen, die richtige Therapie zu beginnen
Vor allem diie Sepsis macht Krankenhäuser zu schaffen. 5 Prozent der Fälle werden durch Pilze verursacht. an der FH Jena forscht man an Diagnosemethoden für Candida Albicans.

Tsunami-Warnsystem verbessert
Am Alfred Wegener Institut arbeitet man an der Verbesserung des Tsunami-Warnsystems. Der neue Ansatz: Bodendrucksensoren sollen vorhersagen, ob sich die tödlichen Wellen beginnen zu entwickeln. Und dann Alarm schlagen. Mehr zum Tsunami-Frühwarnsystem bei GITEWS

Lössböden jetzt auf digitaler Karte sichtbar
Die Verbreitung von Löss-Sedimenten in Europa ist zum ersten Mal seit 75 Jahren in einer digitale Europakarte erschienen. Die Geografin Dagmar Haase vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) vollendete damit die Arbeit verschiedener Forscher, die bereits in den 70er und 80er Jahren begonnen hatten, die letzte umfassende Bestandsaufnahme von Rudolf Grahmann zu überarbeiten, die 1932 in den Mitteilungen der Gesellschaft für Erdkunde in Leipzig erschienen war. Haase und Kollegen erstellten die neue Karte im Maßstab 1:2.500.000 mit Hilfe moderner digitaler Informationssysteme.
Lössböden Karte

Neue Diagnostik bei Speiseröhren-Problemen
Dank einer bildvergleichenden Diagnostik können nun Veränderungen der Speiseröhrenzellen vom arzt besser eingeschätzt werden. Möglich macht es ein Verfahren eines Fraunhofer-Instituts.
Diagnostik bei Speiseröhrenkrebs
Um diese gefährlichen Veränderungen zu diagnostizieren, untersucht der Arzt die Speiseröhre mit einem Endoskop. Die Interpretation der Bilder ist jedoch nicht leicht: Handelt es sich um die krankhafte Barrett-Schleimhaut – oder ist die Speiseröhre gesund? Künftig können Mediziner hierbei mit Unterstützung rechnen: Forscher am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen haben dafür das System EndoCAD entwickelt. »Hat der Arzt einen auffälligen Bereich markiert, vergleicht EndoCAD dieses Bild mit Aufnahmen aus einer Datenbank. Anhand von Farbgebung und Strukturmerkmalen sucht es die ähnlichsten Abbildungen heraus«, sagt Dr. Christian Münzenmayer, Projektleiter am IIS.

Am Rande eine kleine Werbung: Dank Simply Blue, einer Bar in Phnom Penh, konnte ich die Sendung heute noch hochladen.

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