WWWW vom 29.6.2008: Landwirtschaft und Treibstoff

Die Themen heute:

Werbung in eigener Sache: Ich podcast auch auf www.scienceblogs.de/wissenshaft-zum-mitnehmen, eine Hörversion der Scienceblogs mit ausgewählten Themen und ein wenig Eigenanteil. Wer möchte, kann den Podcast HIER abonnieren.

Heliobacter in der Fruchtfliege: Forscher haben in einer Fruchtfliege als Modell das Bakterium Heliobacter pylori genauer anschauen können und versuchen nun besser verstehen zu können, was genau das Bakterium anrichtet und wie man das stoppen kann. Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung trägt den Heliobacter in sich, der unter anderem für das Entstehen von Magenkrebs verantwortlich sein soll.

Forscher des von Thünen-Instituts zeigen, dass im Ökolandbau Treibstoff-Autarkie ohne Flächenverbrauch funktioniert. Sie haben ein Konzept entwickelt, wie man mit zwei Pflanzen gleichzeitig Nahrung und Treibstoff produzieren kann.

Karl der Kühne ruht in einer Ausstellung in Bern auf einem Kissen, das nicht das seine ist. Wissenschaftler aus Bochum haben es nachgebildet. Die Schwierigkeit: Das zerbrechliche Origianl durfte nicht berührt werden.

Landwirte hören den Namen ungern: “Fusarium“. Was harmlos nach Lateinunterricht klingt, ist in Wirklichkeit ein Pilz, der weltweit Weizenpflanzen angreift und das Korn vergiftet. Die Lösung muss in der Züchtung von neuen Sorten liegen, die von vornherein gegen Fusarium resistent sind und gleichzeitig einen hohen Ertrag liefern. Genau das hat sich Dr. Michael Schmolke vom Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW) der TU München vorgenommen.

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