WWWW vom 14.9.2008: LHC, dunkle Materie und unser schnelles Gehirn

Die Themen heute:
Astrodicticum Simplex ist ein Scienceblog und berichtet über die Versuche dunkle Materie am LHC zu finden.
Ein Teilchenbeschleuniger auf der Suche nach dunkler Materie? Mit dunkler Materie assoziert man normalerweise die unbekannten Weiten des Weltalls und große Teleskope. Wie soll man hier etwas mit einem Teilchenbeschleuniger herausfinden können? Mit der dunklen Materie gibt es ein großes, drängendes Problem: wir wissen nicht, um was es sich dabei handelt! Das bedeutet nicht, dass dunkle Materie “nur ein Theorie” ist, die sich die Astronomen in ihrer Verzweiflung aus den Fingern gesogen haben weil sie sonst nicht weiterkommen. Dunkle Materie existiert!

Unser Hirn ist schneller als gedacht und leistungsfähiger: Es berechnet beim Sprechen nicht nur anhand der ersten Silbe, welche Wörter in Frage kämen, sondern auch, welches das wahrscheinliche ist.

Schlafapnoe : Ein neues Operationsverfahren, das Atemaussetzer während des Nachtschlafs verhindern soll, erprobt die Hals-Nasen-Ohren-Klinik am Mannheimer Universitätsklinikum. Dabei wird ein Implantat in die Zunge eingebracht, das verhindert, dass die Zunge bei entspanntem Muskelzustand während des Schlafs zurück fällt und damit die Atemwege blockiert. Für eine Studie werden noch Teilnehmer gesucht:
Zu den Kriterien, die dafür erfüllt sein müssen, gehören eine zuvor diagnostizierte obstruktive Schlafapnoe mit einem Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) zwischen 15 und 50 und kein oder lediglich geringes Übergewicht (BMI<32). Eine fortgesetzte Behandlung mit einer Beatmungstherapie (CPAP) muss sich als unmöglich herausgestellt haben. Weitere Informationen zur Studie gibt die Ärztin Dr. Undine Berschin, Universitäts-HNO-Klinik, Telefon 0621-383-1600, erreichbar auch per E-Mail über undine.berschin@hno.ma.uni-heidelberg.de In einem umfassenden Konzept sollen unter Osnabrücker Federführung deutschlandweit die Möglichkeiten und Potenziale des nachhaltigen Betriebs und der Wissensvermittlung von Tiergärten aufgezeigt werden. Ergebnisse und Inhalte des Projektes sollen in Broschüren, auf einer eigenen Internetseite und durch Veranstaltungen veröffentlicht werden.

Älter zu werden bedeutet nicht, zwangsläufig an Osteoporose zu erkranken. Das Osteoporoserisiko wird aber mit zunehmendem Alter höher, und Menschen über 70 haben sehr häufig brüchige Knochen. Ein Sturz führt dann nicht nur zu blauen Flecken, sondern auch leicht zu einem Knochenbruch. Es gibt aber viele Möglichkeiten, die Knochen zu schützen und zu kräftigen – auch dann, wenn man bereits älter ist.
Eine davon ist die regelmäßige Zufuhr von Kalzium.
Weitere Informationen:
http://www.iqwig.de – IQWiG Pressemitteilung
http://www.gesundheitsinformation.de – Osteoporose

Die Reifung des Gehirns ungeborener Babys bekommt einen Schubs von der Mutter: Ein Eiweißbotenstoff aus dem Blut der Mutter gelangt über die Plazenta in den Embryo und regt dort die Nervenzellen des Gehirns zum Wachstum und zur Verschaltung an.

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