WWWW vom 15. Februar 2008: Bluttest für Hepatitis C wird günstiger

Biene
Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und des Bernstein Center for Computational Neuroscience haben entschlüsselt, wie verschiedene Duftklassen im Gehirn der Biene kodiert sind. Duftinformationen gelangen demzufolge über zwei getrennte Pfade in höhere Gehirnareale. So kann die Biene unmittelbar nach Aufnahme des Dufts unterscheiden, ob es sich um ein Kommunikationssignal – zum Beispiel für die gegenseitige Erkennung – oder um ein Umweltsignal – zum Beispiel den Duft einer Blume, der eine Futterquelle anzeigt – handelt.

Ein neuer Bluttest bedeutet möglicherweise einen Durchbruch im Kampf gegen das gefährliche Hepatitis C-Virus. Das Verfahren ist bei gleicher Empfindlichkeit erheblich günstiger als gängige kommerzielle Tests. Erstmals haben so auch ärmere Länder die Chance, Blutkonserven flächendeckend und mit den bestmöglichen Methoden auf Hepatitis C-Viren zu untersuchen. Entwickelt wurde die Methode von Forschern der Universität Bonn und des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg. An der Studie waren zudem Wissenschaftler aus Brasilien, Singapur, Südafrika und England beteiligt.

Ein verblüffendes Phänomen haben italienische und amerikanische Forscherinnen bei Mäusen beobachtet. Wird bei den Tieren ein Protein ausgeschaltet, das unter anderem an der Regulation des Blutdrucks beteiligt ist, leben sie gut ein Viertel länger als normale Artgenossen.


Die Versauerung der Ozeane,
verursacht durch die Kohlendioxid-Emissionen der Menschheit, verändert den Kohlenstoffhaushalt der Meere und lässt ausgedehnte Sauerstofflöcher in mittleren Wassertiefen entstehen. Der Sauerstoffmangel bedroht Meereslebensräume und ihre Nutzbarkeit durch den Menschen.
“Überraschenderweise wirkt die Versauerung der Ozeane dem Klimawandel entgegen, aber sie hat dramatische ökologische Auswirkungen”, sagt Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Gemeinsam mit Matthias Hofmann vom PIK hat Schellnhuber untersucht, wie ein unverminderter Ausstoß von Kohlendioxid die Stoffkreisläufe im Meer in diesem Jahrtausend verändern könnte.

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