WWWW vom 1.3.2009: Neues Studien über Übergewicht und Adipositas

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“Low Carb” lohnt sich genauso wenig wie “Low Fat”, es kommt lediglich auf den Gesamtenergiegehalt an. Gute Nachricht für Übergewichtige, die abnehmen wollen: Sie können alles essen, wenn sie nur ihren täglichen Kalorienkonsum reduzieren. Das zumindest haben US-Forscher um Frank Sacks von der Harvard School of Public Health in Boston in einer Studie mit Übergewichtigen festgestellt. Bisher empfahlen viele Ernährungsexperten abnehmwilligen Menschen entweder, nur kohlenhydratreiche Nahrung zu sich zu nehmen, dann wiederum, sich nur eiweißreich zu ernähren oder aber eine reine Fett-Diät.

Große, perfekte Diamanten sind bei Wissenschaftlern nicht gefragt. Bunt und winzig können sie sein und noch dazu defekt. Denn an Defektstellen können sich nanoskopisch kleine “Farbzentren” ausbilden, die bei der Entwicklung modernster Quanten-Computer oder der Quantenkryptographie eine Schlüsselrolle spielen. Forschern vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (Göttingen) ist nun erstmals gelungen, diese Farbzentren im Kristall hochaufgelöst aufzuspüren – und zwar ausgerechnet mit einem Lichtmikroskop.
http://www.mpibpc.mpg.de/groups/hell

Der weiße Hautkrebs ist auf dem Vormarsch. Dies ist eines der Themen bei der 36. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung, die vom 5. bis zum 7. März in Heidelberg stattfindet.

Das menschliche Gehör ist in der Lage, ein immenses Lautstärkespektrum wahrzunehmen. Der Lärm eines startenden Jumbojets in hundert Meter Entfernung bei-spielsweise drückt eine Million Mal stärker auf unser Trommelfell als das Summen einer Mücke. Dennoch können wir alle Lautstärken, die dazwischen liegen, nicht nur hören, sondern auch auseinanderhalten. Wie bringt es das Ohr fertig, eine so weite Palette von Lautstärken abzudecken? Göttinger Wissenschaftler am Bernstein Zentrum für Computa-tional Neuroscience haben sich unter der Leitung von Prof. Dr. Tobias Moser (Innenohr-Labor an der Universitätsmedizin Göttingen) den Mechanismus dahinter noch genauer als bisher angesehen.
http://www.innerearlab.uni-goettingen.de/
http://www.bccn-goettingen.de

Bereits seit 13 Jahren bietet die Universität Jena in Kooperation mit der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Jena Taubsches Bewegungstraining an. Die hohe Erfolgsquote lockt Patienten sogar aus dem Ausland in die Stadt an der Saale – den einzigen Ort in Deutschland, wo das Bewegungstraining angeboten wird.
http://www.uni-jena.de

Das Risiko schwerer Klimafolgen nimmt deutlich zu, wenn die globale Durchschnittstemperatur nur geringfügig weiter ansteigt. Ein internationales Forscherteam hat die fünf so genannten begründeten Klimasorgen aus dem dritten Sachstandsbericht des Weltklimarates von 2001 neu bewertet und die Risikozunahme bei fortschreitender Erwärmung grafisch dargestellt. Das Bild zeigt, dass die Grenze zum gefährlichen Klimawandel früher überschritten werden könnte, als bislang angenommen, aber auch, dass ambitionierter Klimaschutz die Risiken minimieren kann.
http://www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.0812355106
http://www.ipcc.ch/ipccreports/tar/wg2/657.htm

Eine israelische Forschergruppe berichtet erstmals über die Entwicklung von Hirntumoren aus transplantierten neuralen Stammzellen. “Diese Beobachtung ist ohne Zweifel ein Rückschlag für die Entwicklung zellbasierter Therapien mit neuralen Stammzellen zur Korrektur definierter genetischer Defekte”, beurteilt Prof. Dr. Michael Weller von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) diesen Bericht aus der aktuellen Ausgabe von PLoS Medicine.

Immer mehr Menschen haben Gewichtsprobleme mit teils schwer wiegenden Folgen für die Gesundheit. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel haben nun Antikörper identifiziert, die bei der Entstehung von Übergewicht eine Rolle spielen könnten. Damit wäre bei einer bestimmten Gruppe von Adipositas-Patienten zum ersten Mal eine individualisierte medizinische Beratung möglich.
Originalveröffentlichung: Jean-Christophe Peter et al.; “Anti-melanocortin-4 receptor autoantibodies in obesity”; Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, First published ahead of print December 2, 2008

One thought on “WWWW vom 1.3.2009: Neues Studien über Übergewicht und Adipositas”

  1. super spannende seite … lese gerne hier … vielen Dank dafür und liebe Grüße

    ANMERKUNG DES AUTORS: Eigentlich gibt es hier mehr zu hören als zu lesen, und deshlab habe ich irgendwie den Verdacht, dass der Link nicht zufällig zu diesem Artikel kommentiert wurde und deshlab habe ich den einfach mal rausgenommen. Wer hier Werbung machen möchte kann mich gerne fragen.

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