WWWW vom 15.3.2009: Wissenschaftsnachrichten

Linkshänder sind in vielen Sportarten verwirrende Gegner. Vor allem bei Rückschlagsportarten wie Tennis und in Sportarten mit direktem Gegner wie Fechten findet man in der Weltspitze überdruchschnittlich viele Linkshänder. Viele vermuten deshalb einen Vorteil der Linkshänder bei entsprechenden Sportarten wie etwa im Tennis oder auch Handball.
Das Institut Sportwissenschaft der Universität Münster hat diese Vermutung nun wissenschaftlich unter die Lupe genommen.
via Wissensweblog

Großstädte können ihre Emissionen an Treibhausgasen um bis zu 90 Prozent senken, ohne dass die Einwohner merkliche Einschränkungen ihrer Lebensqualität hinnehmen müssen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag von Siemens erstellt hat. Die Studie zeigt am Beispiel von München, wie eine moderne Großstadt ihren CO2-Ausstoß drastisch senken kann.
http://www.siemens.com/sustainablecities

Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena entdecken eine neue Form der elektrischen Reizweiterleitung in verschiedenen Pflanzenarten. Dieses als “systemisches Potenzial” bezeichnete elektrische Signal wird von Blatt zu Blatt weitergegeben und durch Verwundung von pflanzlichem Gewebe ausgelöst.

Ein Wachstumsfaktor, der die Neubildung von Blutgefäßen im Tumor fördert, zeigt beim schwarzen Hautkrebs das Fortschreiten der Erkrankung an. Neben seiner Wirkung auf die Gefäßwandzellen steigert der Wachstumsfaktor auch die bösartigen Eigenschaften der Krebszellen selbst, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg jetzt veröffentlichten.
Weitere Informationen:
http://www.dkfz.de

Bei Kaiserpinguinen stimmen beide Partner eines Paares ihr Verhalten aufeinander ab, um sich im dichten Gedränge der Kolonie nicht zu verlieren. Das haben französische Forscher bei der Überwachung von vier balzenden Kaiserpinguinpaaren mit Temperatur- und Helligkeitssensoren in der Antarktis entdeckt. Demnach wechseln die beiden Partner nahezu synchron zwischen dem warmen Inneren der Kolonie und den kälteren Außenbereichen hin und her. Lediglich in seltenen Fällen drängte sich eines des Tiere ohne den Partner an andere Artgenossen, um sich aufzuwärmen, schreiben die Forscher.

Namen als Sequenz blasten statt googlen:
http://www.scienceblogs.de/alles-was-lebt/2009/03/vanity-blast.php

Ein Klassiker ist bereits die Suche nach “SARAHPALIN”, bei der Bloggerkollege und UC Davis-Professor Jonathan Eisen als besten Treffer ein Protein aus dem Pilz Botryotinia fuckeliana erhielt!

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