WWWW vom 22.3.2009: Bienen und Roboter untersuchen die Umwelt

Ist der Zuckerhaushalt gestört, leiden als Folge die großen und kleinen Blutgefäße. Menschen mit Diabetes mellitus erkranken deshalb doppelt so häufig an einer peripheren Durchblutungsstörung (pAVK) wie Menschen ohne Diabetes. Eine aktuelle Studie bei fast 7000 älteren Menschen zeigt, dass die Kombination pAVK und Diabetes die Lebenserwartung deutlich verkürzt. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) empfiehlt daher, dass Ärzte Diabetiker regelmäßig auf die Verschlusskrankheit untersuchen. Wird diese früh erkannt, können Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt reduziert werden.

Letzten Freitag war der bundesweite Tag des Rauchmelders, mit dem Aufmerksamkeit erregt werden sollte, dass jedes Jahr in Deutschland noch 600 Menschen bei Bränden ums Leben kommen – und 70% daheim, wo das mit einem einfachen, billigen Rauchmelder zu vermeiden wäre. Eine gute Gelegenheit, die zwei Techniken anzusehen nach denen Rauchmelder funktionieren.

GOCE ist die erste Satellitenmission im Rahmen des Living-Planet-Programms der ESA und misst die Erdanziehung mit bisher unerreichter Genauigkeit. Das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam GFZ berechnet aus diesen Daten ein eigenes, hochaufgelöstes Schwerefeld. “Die als ‘Potsdamer Kartoffel’ bekannt gewordene Darstellung des Erdschwerefeldes wird damit um Größenordnungen genauer”, sagt dazu Professor Reinhard Hüttl, Vorstandsvorsitzender des GFZ.

Dresdner Forscher am Institut für Oberflächen- und Fertigungstechnik der TU Dresden untersuchen den Einfluss des Metalldampfes auf den Lichtbogen beim Hochtemperaturschweißen. Ihr Ziel ist es, den Einfluss des Metalldampfes auf die Temperatur, den Ladungsträgertransfer und den Spannungsabfall im Lichtbogen zu untersuchen. Ein neues numerisches Lichtbogenmodell ermöglicht daneben den Vergleich mit experimentell ermittelten Temperaturen.

Wenn zwei Musiker zusammenspielen, spielen sie oft im Takt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Salzburg konnten erstmals zeigen, dass sich dabei auch die Hirnwellen von Gitarristen im Zusammenspiel synchronisieren.

Ein Bienenvolk und jede Menge Robotik: Mit einer Kombination von Tier und Technik wollen Forscher der Universität Würzburg ein Instrument schaffen, mit dem sich die Umwelt günstig und großflächig überwachen lässt. Die EU fördert das Projekt mit 500.000 Euro.

Masern: die hoch ansteckende und keineswegs harmlose Kinderkrankheit breitet sich aus. Dabei sollten bis zum nächsten Jahr, nach einem vor 25 Jahren von der WHO gefassten Beschluss, die Masern ausgerottet sein. Jetzt drohen neue Epidemien. Seit Anfang des Jahres sind allein in Hamburg mehr als 100 Masernfälle gemeldet worden.

One thought on “WWWW vom 22.3.2009: Bienen und Roboter untersuchen die Umwelt”

  1. Da ich hier kein Gästebuch gefunden habe bin ich mal so frei und möchte mich an dieser Stelle für den tollen Podcast bedanken!
    Ich habe ihn heute erst entdeckt aber werde in Zukunft sicher regelmäßig reinhöhren. Ich hoffe Sie haben noch lange Spass am Podcasten und machen es noch eine ganze Weile!
    MFG
    René

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