WWWW vom 10.5.2009: Weniger Mäuse für Botox-Tierversuche

Werbelink:
www.wissenschaft-shop.de: Goldene Eierkocher, farbige Duschen, metallene Eierköpfer

Die Themen heute:
Der älteste Fledermausfund entscheidet nun die seit Jahrzehnten konkurrierenden Hypothesen zur Entwicklung von Flug und Echoortung zugunsten der so genannten „Flight-first-Theorie“.

Diagnostik und Therapie auf einen Streich: Koreanische Forscher um Tae Gwan Park und Jinwoo Cheon haben die Basis für einen Vier-in-Einem-Wirkstoff entwickelt, der Tumorzellen aufspüren, gezielt lahm legen und dabei makroskopisch wie mikroskopisch sichtbar machen soll.

Botulinum Neurotoxin enthaltende Arzneimittel werden zu vielerlei Zwecken eingesetzt, bei der Behandlung von Lidkrämpfen oder Schielen bis hin zur Faltenglättung in der “ästhetischen Medizin”. Die Aktivität der Botulinum Neurotoxin-Produkte (BoNT-Produkte) wird noch immer mit einem behördlich vorgeschriebenen LD50-Aktivitätstest an Mäusen bestimmt. Dank neuer Verfaren sollen jetzt wesentlich weniger Mäuse und bald hoffentlich gar keine mehr eingestzt werden.

Wie vorhersagen, wenn die Gefahren zufällig auf Bauwerke einwirken – wie etwa Wind, extreme Stürme oder andere Naturereignisse? Zufällig ist nicht unberechenbar für Bochumer Bauingenieure um Prof. Dr.-Ing. Dietrich Hartmann und Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Höffer. Im SFB 398 entwickelten sie am Beispiel “Stabbogenbrücke” einen neuen Ansatz des parallelen Rechnens mit Software-Agenten und überwinden damit die Grenzen heutiger Rechnerkapazitäten. Mehr ihm aktuellen Rubin Heft

3 thoughts on “WWWW vom 10.5.2009: Weniger Mäuse für Botox-Tierversuche”

  1. Schade, dass der Wissenschaft-shop schon auf den ersten Blick als pseudowissenschafts-Shop anzusiedeln ist, wie ja auch die meisten “Wissenschaftssendungen”.

    Hier wird Spielzeug verkauft, wobei man wohl schon ein Lego-Auto als wissenschaftliche Sensation feiern könnte.

    Die einweg Eieruhr kann wohl nur als Irrweg der “Wissenschaft” gelten. Zwar vergoldet, aber es ist eben nicht alles Gold, was glänzt. Noch mehr Sondermüll im 24 Monatszyklus? Solche Produkte gehören doch nun endlich verboten! Es braucht keine Wissenschaft um diese Seite als Vertriebskanal pseudowissenschaftlicher Designobjekte zu entlarfen.
    Übrigens, wer Produktdesign immer noch nur nach dem Produktaussehen bewertet hat die Zeit verschlafen. Ein gutes Produktdesign stützt sich neben der technischfunktionellen Gestaltung und attraktivem Aussehen eben auch auf ökologisch vernünftige Materialien und langlebigkeit des Produkts.

  2. Ehrlich gesagt bin ich immer wieder überrascht, wie Werbung doch ein Reizthema ist. Ich wünsche mir solches Feedback mal zu Inhalten.
    Scotty, ich glaube, es ist gut, dass wir bisweilen auch mal unützes Spielzeug haben, auch als Erwachsene. Es muss Dir ja nicht gefallen, und ich habe die Bezeichnung wissenschaftlich für das Spielzeug natürlich ironisch gemeint. Aber ich denke wenigstens das ist doch offensichtlich.
    Du kannst mir aber gerne auch Vorschläge machen, welche “Gimmicks” Deiner MEining nach besser sind.

  3. Viel zu spät mein Kommentar, aber ich bin erst neulich über diese Seite gestolpert und höre mich gerade rückwärts durch.
    Ich wollte nur anmerken, dass die Buddha-Statue nicht dick ist, und zwar deshalb nicht, weil die Figur des dicken, lachenden Mannes eben nicht Buddha ist. Einfach mal mit der Google-Bildersuche nach “Buddha” suchen. Da wird man Bilder von 2 verschiedenen Typen von Buddha-Statuen finden.
    Aus irgend einem Grund wird der dicke Mann weitläufig mit Buddha verwechselt, aber die andere Statue stellt eigendlich Buddha dar.

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