WWWW vom 19.7.2009: Schwanger trotz Pille? Vielleicht liegt’s am Übergewicht

Vielleicht wird man es im Westen Deutschlands gar nicht gemerkt haben, aber für den Osten war die Wettervorhersage geradezu unterirdisch schlecht. Und das bei allen Wetterdiensten. Woher kommt dieses flächige Versagen, gerade in diesem Sommer?

“Südwest” ist die Antwort. Südwestliche Strömung und Vorhersagemodelle, und schon wissen viele Meteorologen, dass sie bald auf “Nowcasting” umschalten müssen. Das bedeutet, dass man sich darauf vorbereiten muss, aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung, die auf dem Satellitenfilm oder im Radar sichtbar wird, die Wettervorhersage komplett herumzureißen. Mehr bei Scienceblogs.de

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Die Herzen von Schwangeren und ihren ungeborenen Kindern schlagen zeitweise synchron. Dieses Verhalten wird maßgeblich durch den Atemrhythmus der Mutter beeinflusst. Das haben Wissenschaftler des Grönemeyer-Instituts für Mikrotherapie und des Lehrstuhls für Radiologie und Mikrotherapie der Universität Witten/Herdecke rund um Peter van Leeuwen und Dietrich Grönemeyer u.a. in Zusammenarbeit mit Jürgen Kurths vom vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung herausgefunden. Das zu Grunde liegende mathematische Verfahren könnte genutzt werden, um Komplikationen in der Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen und um Mutter und Kind in der Schwangerschaft besser zu überwachen.

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Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) in Braunschweig haben ein innovatives Verfahren entwickelt, mit dem sich verschiedenste Zucker wie Traubenzucker oder Milchzucker in organische Säuren umwandeln lassen, die ein großes Potenzial für die industrielle Nutzung besitzen. Darüber berichten sie in der aktuellen Ausgabe des ForschungsReports, dem Wissenschaftsmagazin des Senats der Bundesforschungsinstitute. Katalysatoren aus winzigen Goldpartikeln sind bei dem neuen Syntheseverfahren der Schlüssel zum Erfolg.

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Frühstück, Mittagessen, zwischendurch eine Grillwurst und noch den Schokoriegel, nur ein kleiner, kalorienreduziert, gegen die Prüfungsangst bei der Matheklausur. Dann noch vorbei an der Eisbude, die Sonne lacht und es geht doch nichts über eine Kugel Vanille und ein paar Sonnenstrahlen dazu. Dann die paar Kaugummis zwischendurch und die Häppchen im Supermarkt, toller Probierstand. Abends dann nur noch eine Gemüsesuppe, Öko, mit Tofueinlage. Vielleicht doch noch die Kuchenreste vom Sonntag, sonst werden sie schlecht.

Stopp! Haben Sie eigentlich schon mal überlegt, warum sie dieses oder jenes essen? Hunger, klarer Fall, werden Sie vielleicht spontan antworten. Das ist aber nicht immer der Fall, denn wir essen manchmal auch aus ganz anderen Motiven: weil es einfach schmeckt, die Langeweile uns plagt oder der Joghurt uns im Supermarkt als Megaangebot der Woche so angelacht hat, dass wir nicht widerstehen konnten. Wir essen auch aus Geselligkeit oder weil die Kinder einfach wieder das halbe Brot auf dem Teller gelassen haben, das einfach weg muss.

Das Angebot und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Bis zu 60.000 Produkte warten in den Supermärkten auf kaufwillige Kunden. Nicht immer machen wir uns bewusst, was so alles im Einkaufswagen landet und täglich in unserem Magen. Genau das wollen die Psychologinnen Stefanie Strohbach, Gudrun Sproesser und Prof. Dr. Britta Renner aus dem Fachbereich Psychologie wissen.
Wer bei der Studie mitmacht, muss sich keine Sorgen machen, dass das kleine persönliche Ernährungstagebuch für einen Tag irgendwo anders landet als bei den Wissenschaftlern. “Alle Angaben bleiben natürlich anonym und werden nur zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet”, versichert Stefanie Strohbach.

Betrachten die beiden Psychologinnen ihr eigenes Essverhalten durch die Entwicklung des F Wer die Wissenschaftlerinnen unterstützen will und bei der Studie mitmachen möchte, braucht nur einen Internetzugang und muss die Adresse http://www.uni-konstanz.de/eatmotive aufrufen.

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Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Akne könnten schon bald mit kalten Flammen behandelt werden. Wie erste biochemische Analysen an menschlichen Hautzellen der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf gezeigt haben, konnte die positive medizinische Wirkung bei der Behandlung von Hautzellen mit Stickstoffmonoxid (NO) mit einer Mikrowellen-Plasmaquelle aus dem Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenz¬technik (FBH) nachgewiesen werden.

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Die Pille ist als Verhütungsmittel für übergewichtige Frauen möglicherweise weniger gut geeignet, zeigt eine aktuelle Untersuchung: Bei diesen Frauen dauert es nämlich länger, bis die Antibabypille ihre maximale Wirkstoffkonzentration im Blut erreicht hat. Bei einigen übergewichtigen Frauen könnte es daher jeden Monat eine Zeit geben, in dem sie trotz Pille schwanger werden können. Diese Ergebnisse seien besonders bedeutsam, da immer mehr Frauen unter Übergewicht leiden.

2 thoughts on “WWWW vom 19.7.2009: Schwanger trotz Pille? Vielleicht liegt’s am Übergewicht”

  1. Hallo Thomas,
    hängt die Frage der Pille wirklich mit dem Übergewicht (am BMI gemessen) oder eher mit dem Gesamtgewicht zusammen? Zur Erklärung: manche Frauen haben vllt. mit 90kg einen normalen BMI, andere sind mit 85kg schon fettleibig. Wurde dies in der Aufteilung der Gruppen berücksichtigt? (Also dass zumindest eine der Kontrollgruppe mit Normalgewicht mehr wog als eine in der Versuchsgruppe)
    Von anderen Medikamenten kennt man es ja auch, dass sie proportional zum Körpergewicht verabreicht werden…
    Schönen Gruß
    Monica

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