WWWW vom 2.8.2009: Nachrichten aus der Wissenschaft

Derzeit sind Weltmeisterschaften im Schwimmen in Rom und ein Thema taucht dabei immer wieder auf: Was hat es eigentlich mit diesen super-duper-Schwimmanzügen auf sich?
Vor ein paar Monaten wurde mir in meiner Tätigkeit als Kampfrichter im Schwimmsport aufgetragen zu schauen, was die Aktiven für Anzüge tragen. Keinesfalls dürften zwei übereinander getragen werden, Schulter und Arme sollten frei bleiben und vor allem der “Blue Seventy” galt als nicht erlaubt. Wobei sich inzwischen die Master, also die Schwimmsenioren, das Recht auf den “Blue Seventy” gerichtlich eingeklagt haben.

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Auch Katzen haben eine Schokoladenseite, haben zwei nordirische Psychologinnen ermittelt. Zumindest bei kniffligen Aktionen setzen die Tiere immer wieder die gleiche Vorderpfote ein. Welche das ist, hängt vom Geschlecht ab.
Einfache Aktionen führen Katzen mit beiden Pfoten gleich gerne aus. Foto: Winteretti/Fotolia
Weibliche Katzen sind Rechtshänder, während Kater der linken Pfote den Vorzug geben, berichten Deborah Wells und Sarah Millsopp von der Queen’s University Belfast im Fachblatt “Animal Behaviour”. via Scienceticker.info

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Jede Sekunde zehn illegale Musikdownloads – das ist die Botschaft eines Zählwerks, das der Bundesverband Musikindustrie auf seiner Homepage platziert hat. Den dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schaden beziffert der Verband auf rund 350 Millionen Euro jährlich.
Ausgerechnet in diesem Markt haben Tobias Regner vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik und Javier A. Barria vom Imperial College London ein Beispiel für das gefunden, was Ökonomen in zahlreichen Laborexperimenten immer wieder feststellen: Soziale Präferenzen können dazu führen, dass sich Menschen nicht rein opportunistisch verhalten und darauf verzichten, ihren eigenen finanziellen Gewinn zu maximieren.

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Produziert die Schilddrüse zu große Mengen Hormone, führt dies zu schwereren Folgen als bisher angenommen: Eine Metaanalyse durch belgische Forscher ergab, dass sich die Sterblichkeit von Menschen, insbesondere von Männern ab dem 60. Lebensjahr, um 41 Prozent erhöht, auch wenn sie an einer nur leichten Überfunktion – einer sogenannten subklinischen Hyperthyreose – leiden . Bisher behandeln Ärzte eine latente Überfunktion häufig nicht, wenn durch einen milden Verlauf keine erkennbaren Beschwerden auftreten.

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Zensurtag: Einstieg in den Überwachungsstaat?

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