WWWW vom 6.9.2009: Unfälle auf dem Land haben schlimmere Folgen

Die Themen heute:

Hoffnung für den Roten Thunfisch

Den Europäischen Forschungskonsortien SELFDOTT, an dem das IFREMER beteiligt ist, und ALLOTUNA ist es gelungen, die Fortpflanzung des Roten Thunfisches in Gefangenschaft zu kontrollieren. Die Beschaffung lebensfähiger Eier von gefangenen Roten Thunfischen ist die erste Etappe zur Domestizierung dieser Fischart sowie zur Entwicklung einer nachhaltigen Aquakulturindustrie, die unabhängig von den wilden Populationen wäre.

Die Gefahr lauert auf der Landstraße

Verkehrsforscher der Technischen Universität Dortmund analysierten Verkehrsunfallzahlen und kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Großstadtbewohner verunglücken im Verkehr erheblich seltener schwer als Umlandbewohner. Damit entkräften sie eines der wichtigsten Argumente für das Häuschen im Grünen. Raus aus der Stadt, und ein Häuschen im Grünen! Diese Vorstellung verbinden viele Menschen auch mit einem Leben abseits der Gefahren des tosenden Straßenverkehrs in der Stadt.Die Ergebnisse der Analysen zeigten, dass das Risiko, tödlich zu verunglücken, bereits für die Bevölkerung der dicht besiedelten Umlandkreise großer Städte rund 40% höher liegt als für die Stadtbevölkerung.

Fisch ist gut bei Rheuma

Rheumakranke können durch die Ernährung die Aktivität der Krankheit beeinflussen und Schmerzen mildern. Eine die medikamentöse Behandlung begleitende Ernährungstherapie ist jedoch aufwendig. Patienten sollten sich deshalb dabei fachlich beraten lassen. Die Rolle der Ernährung bei Rheuma diskutieren Experten auch im Rahmen des 37. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 23. bis 26. September 2009 in Köln.

Kleiner Klimawandel schon im Mittelater

Schon lange vor der Industrialisierung hat der Mensch das Klima beeinflusst. Indem er Wälder in Ackerland umwandelte, erhöhte er den CO2-Gehalt der Atmosphäre deutlich. Eine neue Studie zeigt jetzt: Bereits um 1850 war ein Drittel des bis heute durch Landnutzung freigesetzten Kohlenstoffs schon in der Luft – quasi ein “kleiner Klimawandel”.
Die Studie im Fachmagazin “Global Biogeochemical Cycles”, die jetzt vorab online veröffentlich wurde, entstand am Max-Planck-Institut für Meteorologie am KlimaCampus der Universität Hamburg. Zum ersten Mal nutzten die Klimaforscherin Julia Pongratz und ihre Kollegen ein Modell, mit dem sich der globale Kohlenstoffkreislauf des letzten Jahrtausends berechnen lässt. Dieses Modell verknüpften sie mit einer Weltkarte der Landnutzung.

Chip fängt Mikroorganismen ein

Mikroorganismen sind überall – auch dort, wo Lebensmittel produziert oder verarbeitet werden. Nicht alle Mikroorganismen sind jedoch erwünscht. Forscher können die Raumluft nun direkt in Produktionshallen oder Lagern auf schädliche Mikroorganismen untersuchen.
Mikroorganismen sind überall. Manche können allerdings stören: Bei der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln beispielsweise. Die Lebensmittel können verderben oder ihr Geschmack kann sich verändern, etwa nach einer Fehlgärung in der Käseproduktion. Die Raumluft auf solche Mikroorganismen zu untersuchen, ist bislang aufwändig und zeitraubend: klassische mikrobiologische Verfahren stoßen an ihre Grenzen. Forscher von sechs Fraunhofer-Instituten haben ein Testsystem entwickelt, das solche Untersuchungen vor Ort und in weniger als einer halben Stunde durchführen kann

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