WWWW vom 6.12.2009: Sonnenflecken und das Jahr 2012

Sun by Nasa

Heute eine Sonderausgabe zum Thema 2012 und der Aktivität der Sonnenflecken, inspiriert duirch den Film und einen Beitrag in meinem drop.io-Account. Vielen Dank dafür.

Im wesentlichen beziehe ich mich auf drei Quellen heute:
Weltklima beschreibt das Phänomen der ausgebliebenen Sonnenfelcken unter anderem so:

Im Internet beschreibt die NASA das Phänomen so: „Der aktuelle Zyklus der Sonnenflecken ähnelt ein wenig dem Börsengeschehen. Immer wenn man glaubt, er sei ganz unten, geht es noch tiefer.“ Schon 2008 war die Sonne an 266 von 366 Tagen fleckenlos. Das entspricht einer Quote von 73 Prozent. Im laufenden Jahr stieg die Rate bis Anfang Mai auf 86 Prozent. „Das ist die ruhigste Sonne, die wir seit fast einem Jahrhundert gesehen haben“. Weshalb das so ist, und wie lange dieser Zustand anhalten wird, darüber rätseln Sonnenforscher weltweit.

Mein Kollege bei Scienceblogs.de, Florian Freistetter von Astrodicticum Simplex, schreibt:

Es ist vielleicht hilfreich, zuerst einmal ein wenig über die Vorgänge auf der Sonne zu erklären. Dort geht es ganz schön rund. Von der Erde aus mag die Sonne wie eine makellose Kugel aussehen – in Wahrheit geht es drunter und drüber: Protuberanzen werfen Material der Sonne weit über ihre Oberfläche hinaus und in einem weiten Bogen fällt es wieder zurück. Bei koronalen Massenauswürfen wird Material überhaupt gleich ins All geschleudert. DunkleSonnenflecken zeigen sich auf der Oberfläche der Sonne.
Das klingt doch alles irgendwie gefährlich. Ist es aber nicht wirklich. Wie “wild” sich die Sonne verhält, hängt vom Magnetfeld der Sonne ab. Das ist nämlich nicht konstant sondern unterliegt zyklischen Änderungen.

Und schliesslich habe ich bei Astronews gefunden, warum nun die Flecken tatsächlich länger gebraucht haben: Es lag an den langsameren Plasmaströmen.

Und ganz zum Schluss noch zur Frage wie ungewöhnlich das alles ist, ein Statement vom Solar Prediction Panel:

Solar Cycle 24 Prediction Update The Solar Cycle 24 Prediction Panel has reached a consensus decision on the prediction of the next solar cycle (Cycle 24). First, the panel has agreed that solar minimum occurred in December, 2008. This still qualifies as a prediction since the smoothed sunspot number is only valid through September, 2008. The panel has decided that the next solar cycle will be below average in intensity, with a maximum sunspot number of 90. Given the predicted date of solar minimum and the predicted maximum intensity, solar maximum is now expected to occur in May, 2013. Note, this is a consensus opinion, not a unanimous decision. A supermajority of the panel did agree to this prediction.

2 thoughts on “WWWW vom 6.12.2009: Sonnenflecken und das Jahr 2012”

  1. Hallo Thomas,
    da hat sich wohl der Fehlerteufel bei dir eingeschlischen!
    Der Film 2012 ist nicht von Wolfgang Petersen sonder von Roland Emmerich!
    Aber trotzdem mal wieder eine informative Folge!

    Viele Grüße aus Aachen

    Thomas

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*