Neuer Laser hat’s in sich
Mit einem neuen Mechanismus zur Laser-Ionenbeschleunigung konnten Physiker des Berliner Max-Born Instituts zusammen mit Wissenschaftlern des Max-Planck Instituts für Quantenoptik in Garching und der Ludwig-Maximilians-Universität München Teilchen 40fach effizienter beschleunigen als bisher. Sie nutzten dafür den Lichtdruck, also den direkten Impulsübertrag zwischen Laserfeld und Materie – ein Mechanismus, der seit langem vorhergesagt worden war.
Eidechsenarten passen sich unabhängig voneinaner gleich an
Viele Tiere passen sich farblich ihrem Lebensraum an, um sich vor Fressfeinden zu tarnen. Dumm nur, wenn sich plötzlich die Umgebung ändert. Dann ist rasche Anpassung gefragt: Unter dem evolutionären Druck ändern nahe verwandte Spezies häufig ganz unabhängig voneinander ihr Aussehen. Am Beispiel dreier ehemals dunkler, nun aber heller Eidechsenarten haben deutsche und US-Forscher herausgefunden, dass die entscheidenden Mutationen sogar das gleiche Gen betreffen können – der Mechanismus, der letztendlich die Farbänderung herbeiführt, muss aber nicht zwangsläufig derselbe sein. Via Wissenschaft.de
Wissenschaftler messen Mutationsgeschwindigkeit
Mutationen sind das Rohmaterial der Evolution. Schon Charles Darwin hatte erkannt, dass Evolution nur funktionieren kann, wenn es vererbbare Unterschiede zwischen Individuen gibt: Wer besser an die Umwelt angepasst ist, hat größere Chancen, seine Gene weiterzugeben. Eine Art kann sich daher nur weiterentwickeln, wenn sich das Erbgut permanent durch neue Mutationen verändert und die jeweils vorteilhaftesten Veränderungen in der Selektion bestehen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen haben nun erstmals direkt die Geschwindigkeit des Mutationsprozesses in Pflanzen gemessen.
Neues Wissen über alte Makrophagen
Bestimmte uralte Abwehrzellen in der Milz scheinen im Immunsystem eine ungewöhnliche Doppelfunktion zu übernehmen: Einerseits fressen und verdauen sie Krankheitserreger – das ist die Rolle, für die sie “ausgebildet” sind. Andererseits – und das ist neu – sammeln sie gewissermaßen Bestandteile der Erreger. Diese reichen sie an einen viel jüngeren Teil der Immunabwehr weiter und informieren ihn so darüber, von welcher Seite Gefahr droht. Forscher der
Universität Bonn haben diesen Mechanismus zusammen mit Kollegen aus Amsterdam und Utrecht identifiziert.










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