WWWW vom 7.2.2010: Schimpansen-Adoptionen und Neues von Klimawandel

UPDATE: Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft jetzt für Android-Telefone verfügbar, und zwar gratis. Wer auf seinem Android Gerät WWWW hören will oder dem Twitter feed folgen möchte, kann sich unter anderem hier die app kostenlos aufs Telefon laden. Die iPhone app lässt noch auf sich warten, leider.

Schimpansen besser als ihr Ruf

Sind Schimpansen zu altruistischem Verhalten, beziehungsweise uneigennütziger Hilfsbereitschaft gegenüber nicht verwandten Gruppenmitgliedern in der Lage? Diese Fähigkeit wird seit einigen Jahren ausschließlich dem Menschen zugestanden. Doch diese Vermutung, die durch experimentelle Studien mit Zootieren unterstützt wurde, muss jetzt revidiert werden. Ein Forscherteam um Christophe Boesch, Direktor der Abteilung Primatologie am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, berichtet von 18 Fällen, in denen verwaiste Jungtiere von Gruppenmitgliedern im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste adoptiert wurden.

Studie dazu

Wildsau-Alarm

Vor allem in den Randbezirken von Großstädten wie Berlin, München und Hamburg tauchen immer häufiger Wildschweine auf. Was sollen Menschen tun, wenn sie unerwartet im Garten, auf dem Spazierweg oder am Rand der Skipiste auf die Tiere treffen. “Vor allem Ruhe bewahren und den geordneten Rückzug antreten”, empfiehlt Andreas Kinser, Forst- und Jagdexperte der Deutschen Wildtier Stiftung.

Software soll Schäden bei Erdbenen vorhersagen

Die furchtbare Katastrophe in Haiti hat es wieder gezeigt: Besonders nach einem Erdbeben ist die Aufklärung der Situation vor Ort und die Einleitung der Hilfsmaßnahmen und Verteilung der Güter oft das größte Problem. Um schnelle Hilfe leisten zu können, ist es insbesondere notwendig, den Zustand der verschiedenen Verkehrsinfrastrukturen zu kennen. Ein neues System, das am Fraunhofer IOSB und dem Karlsruher Institut für Technologie KIT entwickelt wurde, könnte hier zukünftig bei der Lageanalyse behilflich sein. Ein erster Demonstrator wurde jetzt fertig gestellt.

Ausmaß des Klimawandels unterschätzt?

Klimaforscher bei der Arbeit
Auf Einladung der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience fassen Professor Ralph Schneider und Professorin Birgit Schneider, Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Exzellenzcluster “Ozean der Zukunft”, in der aktuellen Ausgabe des Journals die jüngsten Ergebnisse weltweiter Forschungsarbeiten zum Klima der Vergangenheit zusammen und ziehen ein beunruhigendes Fazit: Das tatsächliche Ausmaß des zu erwartenden Klimawandels wird nach wie vor unterschätzt.

Optimierung bei Solaranlagen

Mehr als elf Millionen Quadratmeter Kollektorfläche von Solarthermieanlagen waren 2008 nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Deutschland installiert – mehr als 210.000 Anlagen seien 2008 neu errichtet worden, doppelt so viele wie noch im Jahr zuvor. Solarthermieanlagen können zur Erwärmung von Trinkwasser sowie für die Produktion von heißem Wasser für Heizungsanlagen genutzt werden. “Die Speicher werden heute immer größer, außerdem sind für den vermehrten Einsatz in Heizungssystemen höhere Temperaturen nötig”, sagt Dr. Thorsten Urbaneck, Bereichsleiter “Thermische Energiespeicher” an der Professur Technische Thermodynamik der TU Chemnitz, und ergänzt: “Zudem sollen längere Speicherperioden von bis zu drei Monaten erreicht werden, weshalb es wichtig ist, die Verluste der Speicher zu minimieren.”

Der Paypal-Spenden-Link für WWWW

One thought on “WWWW vom 7.2.2010: Schimpansen-Adoptionen und Neues von Klimawandel”

  1. Hallo Thomas
    Erstmal finde ich deinen podcast richtig gut gemacht und immer super interessant.
    Freue mich schon immer auf Montagabend auf die neue Folge.
    Nur leider diesen Montag 11.11. findet mein Internetradio zwar einen neuen Feed aber der scheint leer zu sein.

    Schöne Grüße von der Nordsee aus Husum
    Wünscht Michael

    PS: mach weiter so!!!!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*