WWWW vom 9.5.2010: Schlangenbisse, plötzlicher Kindstod

Datenbank für Schlangen

Bei einer Pressekonferenz in ihrem Genfer Hauptquartier hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 4. Mai 2010 eine neue Internet-Plattform mit Verbreitungskarten und Fotos von über 200 Giftschlangen-Arten vorgestellt. Ziel der ungewöhnlichen „Verbrecherkartei“ ist die inhaltliche Ergänzung neuer Richtlinien zur Herstellung und Qualitätskontrolle von Immuntherapeutika zur Behandlung von Schlangenbissen, die zeitgleich veröffentlicht wurden.
Hier mal die Links, ich konnte nur die Schlangendatenbank nicht finden:
http://www.plosntds.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pntd.0000603
http://www.tropicalmedandhygienejrnl.net/article/S0035-9203%2809%2900399-X
http://www.who.int/mediacentre/news/notes/2010/antivenoms_20100504/en/index.html

Tipps um Kindtod zu vermeiden

Die Stiftung Kindergesundheit nennt sechs Ratschläge, die helfen, noch mehr Säuglinge vor dem Plötzlichen Kindstod zu bewahren. Seit die meisten Babys auf dem Rücken schlafen, gibt es weniger Kinder, die am Plötzlichen Kindstod versterben. Wichtig ist eine intensive Aufklärung über vermeidbare Risikofaktoren.
Die sechs evidenzbasierten und praktikablen Kernpunkte der dabei vermittelten Empfehlungen lauten:
1. Schlafposition in Rückenlage;
2. Verwendung von Babyschlafsäckchen;
3. Schlafen im eigenen Bettchen im Elternschlafzimmer;
4. Schutz vor Überwärmung;
5. Rauchfreie Wohnung;
6. Stillen.

Mäuse produzieren Morphin

Morphinspuren in Urinproben galten bislang als eindeutiger Hinweis auf Drogenkonsum oder den Verzehr mohnhaltiger Lebensmittel. Jetzt liefert eine Studie eines Wissenschaftlerteams des Instituts für Umweltforschung der TU Dortmund und des Pflanzen-Forschungsinstituts Donald Danforth Plant Science Center in St. Louis, Missouri einen Hinweis auf eine weitere mögliche Ursache: Sie konnten erstmals nachweisen, dass Mäuse – wahrscheinlich ebenso wie Menschen und andere Säugetiere auch – eigenes Morphin im Körper produzieren.

Regensburger Forscher weisen Notwendigkeit von genetischer Vielfalt für die Abwehr und Bekämpfung von Epidemien nach

Ameisen – im wahrsten Wortsinn „putzige Tierchen“ Foto: Universität Regensburg
oziales Zusammenleben ist für viele Arten von Lebewesen von großem Vorteil. Gerade aber in sozial organisierten Gesellschaften – so zum Beispiel bei Menschen oder Insekten – können sich auch Krankheiten aufgrund des häufigen und regelmäßigen Kontakts zwischen den einzelnen Individuen schneller ausbreiten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sozial organisierte Lebewesen besondere Verteidigungsstrategien gegen die Verbreitung von Krankheitserregern entwickeln. Spezielle Formen der Hygiene wären dabei als ein Beispiel zu nennen. Wissenschaftler der Universität Regensburg haben nun herausgefunden, dass Ameisen in der Lage sind, gefährliche Pilzsporen schon vor einer Infektion der Brut zu erkennen und die Sporen darüber hinaus durch intensives Putzen frühzeitig zu entfernen.

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