WWWW vom 11.7.2010: Chilli lässt Bakterien leuchten

Chilis in Bhutan
Erstmalig nehmen Studentinnen und Studenten der Universität Bielefeld als einziges nordrhein-westfälisches Team am renommierten internationalen Wettbewerb der Syntheti-schen Biologie iGEM (international Genetically Engineered Machine Competition) am MIT (Massachusetts Institute of Technology) in Boston teil. Mit einem genetisch veränderten Rezeptor wollen sie Bakterien zum Leuchten bringen, wenn das Essen zu scharf ist.

Infos:
www.igem.org

www.igem-bielefeld.de

Nährmedium unter der Lupe

Seit der Geburt des ersten „Retortenbabys“ 1978 sind weltweit über drei Millionen Kinder künstlich gezeugt worden. In Europa verdankt heute etwa jedes hundertste Kind sein Leben auch der Wissenschaft – die in vielen Bereichen aber erst am Anfang steht. Neben einer eingeschränkten Fruchtbarkeit bei den ungewollt Kinderlosen seien vor allem suboptimale Kulturbedingungen für die hohe Zahl der Fehlversuche verantwortlich.

Neuer Zement spart Energie

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das zur Helmholtz-Gemeinschaft gehört, wurde der Grundstein für eine Pilotanlage zur Produktion des neuartigen Zements Celitement® gelegt. Fünf Millionen Euro investiert die Celitement GmbH, eine Ausgründung der vier Erfinder, des KIT und des Industriepartners Schwenk. Der von KIT-Wissenschaftlern entwickelte Baustoff wird bei niedrigen Temperaturen und mit weniger Kalk als konventioneller Zement produziert und hat aus heutiger Sicht das Potenzial etwa 50 Prozent der Energie und der Treibhausgasemissionen bei der Herstellung einzusparen.

Link zum Thema Zement

Blutdruck selbst überwachen ist heilsam

Menschen können ihren zu hohem Blutdruck leichter senken, indem sie ihre Blutwerte selbst überwachen und auch die Dosis blutdrucksenkender Medikamente selbst anpassen. Das hat ein britsches Forscherteam in einer großen Studie festgestellt, in der die Blutdruckwerte von über 500 Probanden ein Jahr lang untersucht wurden. Eine Gruppe kontrollierte ihre Werte selbst und schickte sie per Internet an ärztliche Betreuer. Die Kontrollgruppe ging zur Behandlung in die Arztpraxis.
(via http://www.wissenschaft.de

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