WWWW vom 23.7.2010: Autotrams in Innenstädten

Feierabend: Die Fahrgäste stehen geduldig an der Haltestelle und warten auf ihre Buslinie. Immer wieder steigen ihnen Abgase in die Nase, wenn ein Bus hält und dann wieder anfährt. Dieses Szenario könnte bald der Vergangenheit angehören – der Stadtverkehr wird sich künftig verändern: Nicht nur Busse fahren mit Strom, mit Wasserstoff oder einer Kombination unterschiedlicher Antriebe. Ein mögliches Zukunftsgefährt ist die AutoTram. Sie ist so lang wie eine Straßenbahn und so wendig wie ein Bus und vereint die jeweiligen Vorteile der Fahrzeuge: Schienen und Oberleitungen sind nicht notwendig – die BusBahn rollt auf Gummireifen und folgt einfach weißen Linien auf der Straße.

Bei erhöhten Ozon-Werten wird in Großstädten Ozon-Alarm ausgelöst, denn das Gas reizt die Atemwege und kann Kopfschmerzen, Schwindel und ein allgemeines Schwächegefühl auslösen. Nun kommt ein weiteres Übel hinzu, wie US-Forscher herausgefunden haben: Sie setzten Ratten mehrere Wochen lang täglich acht Stunden einer erhöhten Ozon-Konzentration aus. Daraufhin konnten sie in den Herzen der Tiere stark erhöhte Werte eines Signalstoffs feststellen, der mit Entzündungsprozessen sowie indirekt mit dem programmierten Zelltod, also dem Selbstmord von Zellen, in Verbindung gebracht wird.

Botanische Staatssammlung: www.bsm.mwn.de

Botanischer Garten München: www.botmuc.de

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