WWWW vom 15.8.2010: Kältekammer und Apfelbauch

Nanopartkel transportieren Wirkstoff in Krebszellen

Krebszellen vermehren sich unkontrolliert und bedrohen so gesundes Gewebe. Ein Weg gegen ihre Ausbreitung könnte in Zukunft direkt über das Innere der kranken Zellen führen. In enger Zusammenarbeit ist es drei Arbeitsgruppen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM) gelungen, den Wirkstoff Colchicin in konzentrierter Form mit Hilfe von Nanopartikeln direkt in Zellen einzuschleusen.

Kälte kann Sportlern helfen, muss aber nicht

Bei minus 110 Grad im Badeanzug in einem Kühlraum zu stehen, kann sich eigentlich niemand vorstellen. Auch ein Bad in einer Wanne mit Eiswürfeln ist nicht jedermanns Sache. Mit Hilfe von so genannten Kältekammern oder Eisbädern versuchen Profisportler, ihre Leistungen zu steigern. Dr. Oliver Faude, Melissa Wegmann, Dr. Anne Krieg und Prof. Tim Meyer vom Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes haben wissenschaftliche Studien zum Thema „Kälte im Sport“ ausgewertet. Dabei sind sie zu dem Ergebnis gekommen, dass nicht alle Kälte-Anwendungen sinnvoll sind.

Dunkle Kanäle schlucken Leuchtspuren

Spektroskopische Verfahren gehören zu den wichtigsten Methoden, mit denen Wissenschaftler ins Innere von Materialien schauen können. Ein Team des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) hat nun mithilfe der Röntgenabsorptionsspektroskopie die Verschiebung von elektrischen Ladungen in gelösten Stoffen beobachtet, den Elektronentransfer. Damit können sie auf mikroskopischer Skala sehen, wie gelöste biochemische Stoffe ihre Funktion ausüben.

Apfelbauch ist ein Risiko

Unabhängig von der Körpergröße weisen Menschen mit einem größeren Bauchumfang ein höheres Sterberisiko auf. Diesen Zusammenhang bestätigt eine amerikanische Studie mit mehr als 100.000 Männern und Frauen.
via Scienceticker.info

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