WWWW vom 30. Januar 2011: Nachrichten aus der Wissenschaft

Mariannengraben speichert viel Kohlenstoff

Die tiefste Stelle im Meeresboden speichert überraschend viel Kohlenstoff. Ein internationales Team von Meereswissenschaftlern bringt jetzt überraschende Erkenntnisse zum Klimageschehen vom tiefsten Punkt des Meeres mit. Ein speziell für diese Untersuchungen entwickeltes Messsystem ging für mehrere Male hinab zum Grund der Challenger-Tiefe, einem Graben in 10,9 km Wassertiefe, um dort mikrobielle Prozesse zu verfolgen. Dieser wissenschaftliche Einsatz in der extremen Tiefe ist der erste seiner Art und erfolgte während der Expedition YK 10-16 mit dem japanischen Forschungsschiff Yokosuka, unter der Fahrtleitung von Prof. Hiroshi Kitazato (JAMSTEC).

Magnetpuls schaut ins Hirn

Was klingt wie Science Fiction ist tatsächlich möglich: Durch die magnetische Stimulation von außen lässt sich die Aktivität bestimmter Hirnnervenzellen gezielt beeinflussen. Was dabei im Gehirn genau passiert, war bisher ungeklärt. Bochumer Mediziner unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Funke (Abteilung Neurophysiologie) konnten nun zeigen, dass verschiedene Reizmuster auf unterschiedliche Zellen wirken und ihre Aktivität hemmen oder steigern. Bestimmte Reizmuster führten so dazu, dass Ratten leichter lernen. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, dass die Hirnstimulation künftig gezielter gegen Funktionsstörungen des Gehirns eingesetzt werden kann.

Braunes Fett verbrennt Kalorien über Nacht

Übergewicht und erhöhte Blutfette gehören zu den Risikofaktoren Nummer 1 für Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen, die häufig zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen. Wissenschaftler um den Diplom-Biochemiker Alexander Bartelt und Priv.-Doz. Dr. Jörg Heeren vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) fanden jetzt heraus, wie überschüssige Kalorien von der Nahrung in das braune Fettgewebe des Körpers gelangen, dort in Energie umgewandelt und unschädlich gemacht werden.

Laser analysiert Luft

Princeton University engineers have developed a new laser sensing technology that may allow soldiers to detect hidden bombs from a distance and scientists to better measure airborne environmental pollutants and greenhouse gasses.

“We are able to send a laser pulse out and get another pulse back from the air itself,” said Richard Miles, a professor of mechanical and aerospace engineering at Princeton, the research group leader and co-author on the paper. “The returning beam interacts with the molecules in the air and carries their finger prints.”

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