WWWW vom 13.2.2011: Rote Lampen und Kinder, die gerne teilen

Rotes Licht für grüne Pflanzen

Osram rotlicht LED

Speziell für die Pflanzenzucht hat die Siemens-Tochter Osram Opto Semiconductors eine leistungsstarke tiefrote Leuchtdiode (LED) entwickelt. Ihre Wellenlänge von 660 Nanometer ist genau auf die Photosynthese der Pflanzen abgestimmt. Mit 37 Prozent Wirkungsgrad ist das Bauteil eine der effizientesten Lichtquellen in dieser Farbe. Daher kann bei der Beleuchtung gegenüber konventionellen Lampen signifikant Energie gespart werden. In einem Pilotprojekt in Dänemark beleuchteten etwa 50.000 LED eine Anbaufläche von mehreren 1.000 Quadratmetern. Der Stromverbrauch in dem Gewächshaus sank um 40 Prozent.

Französches Team forscht ganz tief unten

Ein französisches Team aus Forschern und Technikern hat einen neuen Meeresrücken und einen neuen aktiven Vulkan von 20km Durchmesser, den “Kulolasi”, entlang der Wallis- und Futuna-Inseln entdeckt. Der Vulkan weist die erste tiefe hydrothermale Formation mit hoher Temperatur in der französischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) auf. Die an Bord des Forschungsschiffes L’Atalante des Ifremer durchgeführten Arbeiten ergaben neue Informationen über ein Gebiet, dessen Meeresboden bislang fast “unbeobachtet” geblieben war.

Neues aus der Schlaganfallprävention

Der Direktor der Essener Uni-Klinik für Neurologie Prof. Hans Christoph Diener veröffentlichte jetzt als Mitautor online eine Studie im New England Journal of Medicine – der bedeutendsten medizinischen Fachzeitschrift. Die Ergebnisse stellen einen Durchbruch in der modernen Schlaganfallprävention dar.

Mastzellen verursachen Reizmagen

Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden an dem so genannten Reizdarm-Syndrom. Die genauen Ursachen sind bis dato unbekannt. Als Auslöser geraten jedoch mehr und mehr bestimmte Immunzellen in Verdacht, die so genannten Mastzellen. Eine aktuelle Studie unter Federführung von Ärzten der Universität Bonn verleiht dieser These nun weiteres Gewicht: Die Forscher fanden bei vielen Patienten mit schwerer Reizdarm-Symptomatik deutliche Hinweise auf eine krankhafte Mastzellüberaktivität. Die Ergebnisse sind nun in der Zeitschrift für Gastrenterologie erschienen

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