WWWW vom 14.3.2011: Ozonloch über der Arktis

Ozonloch Grafik

Ozonloch am Nordpol

Ein Rekord-Ozonloch über der Arktis von bislang nie beobachteter Größe wird in den kommenden Wochen von Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erwartet. Mit Daten des im KIT entwickelten MIPAS-Gerätes auf dem europäischen Umwelt-Satelliten ENVISAT konnten die KIT-Wissenschaftler gemeinsam mit Kollegen aus Oxford den Beginn eines Phänomens beobachten, das in dieser Ausprägung bisher nur über dem Südpol auftrat.

Solarzellen verbessert

as Labor für Photovoltaik der Universität Luxemburg hat ein verbessertes Herstellungsverfahren für Kesterit-Solarzellen entwickelt, das nun zu einem europäischen Effizienzrekord von 6,1 Prozent geführt hat. Dieser Betrag wurde vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme zertifiziert, eines von acht Laboren weltweit, die Zertifizierungen für Solarzelleneffizienz vornehmen dürfen.
Weitere Informationen:
http://wwwen.uni.lu/research/fstc/physics_and_material_research_unit/photovoltai… – Homepage des Labors für Photovoltaik
http://www.uni.lu – Homepage der Universität Luxemburg

Torismus setzt noch auf Web 1.5

Das Potenzial des Internets in der Tourismusbranche ist noch lange nicht ausgeschöpft. Dies gilt vor allem für das sogenannte Web 2.0, also für Social Media-Aktivitäten wie Twitter oder Facebook. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, welche die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin im Vorfeld der Internationalen Tourismus Börse Berlin (ITB) durchgeführt hat.

Freelancer glücklicher als angenommen

Immer mehr Berufstätige arbeiten als „Freelancer“ – eine Situation, die sehr hohe Anforderungen stellt und in der das Berufs- und das Privatleben deutlich an Stabilität verlieren. Psychologen der FernUniversität haben festgestellt, dass diese freien Mitarbeitenden dennoch durchaus zufrieden sind. Es gibt aber auch branchenspezifisch markante Unterschiede. Geschätzte zwei Millionen Berufstätige arbeiten in Deutschland ohne Festanstellung als „Freelancer“ für wechselnde Auftraggeber, Tendenz steigend.

Mehr Informationen http://www.flink-projekt.de

Proteinreiche Kost nicht gut für Schwangere und stillende Mütter

Einen hohen Eiweißkonsum von Müttern haben Wissenschaftler aus Gießen, Hull (England), Rostock-Dummerstorf und Berlin als möglichen Risikofaktor für den Plötzlichen Kindstod identifiziert. Das Team um Prof. Dr. Thomas Walther vom Excellence Cluster Cardio Pulmonary System (ECCPS) der Justus-Liebig-Universität Gießen und Dr. Cornelia C. Metges (Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Rostock-Dummerstorf) untersuchte, ob eine sehr eiweißreiche Ernährung – wie sie der weit verbreitete extreme Fleischkonsum in den westlichen Industrienationen darstellt – negative gesundheitliche Auswirkungen, wie z. B. erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, auf die Nachkommen haben kann.

Junge Eltern unglücklich, ältere Eltern glücklicher

Je mehr Kinder ein junges Paar hat, desto weniger zufrieden ist es. Ab dem Alter von 40 Jahren ist es jedoch anders herum: dann bedeuten mehr Kinder mehr Lebensglück. Das gilt unabhängig von Geschlecht, Einkommen und Beziehungsstatus, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) und der University of Pennsylvania in einer Studie mit Befragungsdaten von über 200.000 Frauen und Männer für 86 verschiedene Länder belegen.

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