Zum WHO Bericht über Mobiltelefone und Krebsverdacht

Zum Thema Mobitelefone und Krebsverdacht empfehle ich nicht die panikgeschwängerten Gazetten wie Spiegel, Zeit oder anderen Nicht-Qialitätsjournalismus, sondern einige Quellen, die die Verlautbarung der WHO besser erklären:

Zum einen muss man mal die Gefahrenklasse einordnen:
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_IARC_Group_2B_carcinogens

Zu den Group B Carcinogenen gehören auch:
Caffeic acid
Magnetic fields (extremely low frequency)
Nickel, metallic and alloys

Titanium dioxide

Pickled vegetables (traditional in Asia)

Engine exhaust, gasoline

Dry cleaning (occupational exposure as)

Firefighting (occupational exposure as)

Printing processes (occupational exposure as)

Talc-based body powders (perinal use of)

Textile manufacturing industry (work in)

Die Studien die zugrunde lagen, sind nicht aufgrund der WHO Veröffentlichung entstanden sondern zum Teil alt. Eine sagt: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21610117

“These results do not suggest that gliomas in mobile phone users are preferentially located in the parts of the brain with the highest radio-frequency fields from mobile phones.”

Die WHO selbst schreibt:

The Working Group did not quantitate the risk; however, one study of past cell phone use (up to the year 2004), showed a 40% increased risk for gliomas in the highest category of heavy users (reported average: 30 minutes per day over a 10‐year period).

Das Problem ist: Wieviele Patienten hätten Glioma bekommen ohne Mobile Phone use? Und: Wie wurde das aufgezeichnet? Eigentlich hätte es ein unabhängiges Verfahren geben müssen, aber fas geht natürlich nicht über 10 Jahre. Also haben sich die Probanden erinnert.

Und schliesslich lesenswert die Kommentare bei BoingBoing.com http://www.boingboing.net/2011/05/31/the-world-health-org.html

3 thoughts on “Zum WHO Bericht über Mobiltelefone und Krebsverdacht”

  1. Wenn Sie schon den Spiegel & Co. “Nicht-Qualitätsjournalismus” unterstellen, dann hätte ich es zumindest von Ihnen erwartet. Das was Sie hier zusammenstellen ist einfach nur Zusammenhangloser Mist. Es ist dabei nichts Aussagekräftiges zu erkennen. Einfach mal ein paar Links und Schlagworte reinknallen, der Leser sollte sich gefälligst selbst da durchschlagen. Außerdem das Denglisch-Geschribsel macht das Ganze sicher nicht besser! Was soll das? Also geben Sie sich doch etwas mehr Mühe, wenn Sie schon solche heiklen Themen aufgreifen!!!

  2. Warum ist das ein heikles Thema? Und sorry für das “Denglisch”, aber ich lebe nunmal im Ausland und habe das um 7 Uhr morgens geschrieben. Im übrigen mache ich hier eigentlich einen Podcast, und schließlich mache ich nicht die Arbeit von hochbezahlten Redakteuren für umsonst. Und ich denke sehr wohl dass man mit den oben genannten Quellen bestens informiert ist. Ach so, das noch: Das Tolle am Internet sind diese Links (deutsch: Verkettungen), die eben deshalb erfunden wurden, um Leser zu anderen Seiten zu führen, die es eben besser erklären. Wenn Sie dazu aber zu bequem sind, scheint das Thema ja nicht so heikel zu sein.

  3. http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,766047,00.html:

    Die Weltgesundheitsorganisation hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten ausgewertet – und sieht einen möglichen Zusammenhang zwischen Handy-Nutzung und seltenen Hirntumoren. Einen Beweis, dass die Strahlung den Krebs verursacht, gibt es allerdings weiterhin nicht.

    Na also, es geht doch… dank der dpa:

    Experten der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) kommen zu dem Ergebnis, dass Menschen durch Handy-Telefonie möglicherweise an Krebs erkranken können. Das Risiko, vor allem einen Hirntumor zu bekommen, kann nicht ausgeschlossen werden.

    Handystrahlung ist “möglicherweise krebserregend”. Zu diesem Schluss kommt eine Expertengruppe der Internationalen Agentur für Krebsforschung IARC in Lyon.

    31 Fachleute aus 14 Ländern hatten dort rund eine Woche lang “nahezu sämtliche verfügbaren wissenschaftlichen Belege” ausgewertet, wie die IARC am Dienstag zum Abschluss der Beratungen mitteilte. Ein Krebsrisiko durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung, wie sie von Handys, Rundfunk und Radar benutzt wird, kann demnach nicht ausgeschlossen werden.

    In der Wissenschaft ist fast gar nichts auszuschließen.

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