WWWW vom 26.5.2011: Aktuelle Nachrichten aus der Wissenschaft

Heute etwas mit der heissen Nadel gestrickt, weil ich eigentlich gerade mitten ein einem Projekt stecke und das fertig werden muss.

Frauen auf dem Marsch durch die DFP-Institutionen

2011 von seiner schönsten Seite“ – Frauenfußball boomt im Vorfeld der FIFA Frauen-WM in Deutschland. Die Damen haben inzwischen ihren eigenen Termin beim nationalen Pokalfinale, und auch die Werbung hat die Kickerinnen entdeckt. Das große Ziel von DFB-Präsident Zwanziger, die Anzahl Fußball spielender Mädchen und Frauen deutlich zu erhöhen, scheint auf dem richtigen Weg. Die vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement unter Leitung von Professor Christoph Breuer ermittelten Zahlen können dies, zumindest in Teilen, bestätigen.

Menschenaffen gingen nach Schwaben

Afrika gilt als Evolutionszentrum des Menschen und seiner Vorfahren. Jedoch schon lange bevor der moderne Mensch vor 125 Tausend Jahren Afrika verlies, migrierten, wie Fossilfunde zeigen, seine Vorläufer wiederholt nach Eurasien. Wie oft, wann genau und warum Menschenaffen „out of Africa“ unterwegs waren, ist Gegenstand intensiver Forschung. Ihre wahrscheinlich erste Migrationswelle fand vor ziemlich ge-nau 17 Millionen Jahren statt. Ihre ältesten Spuren finden sich im schwäbischen Alpenvorland, südwestlich von Sigmaringen.

Dinos doch nicht so kaltblütig?

Kleine Köpfe, große Körper und langsamer Stoffwechsel – wenn von Dinosauriern die Rede ist, drängt sich der Eindruck von dumpfen, trägen und wechselwarmen Giganten auf. Doch dieses Bild scheint zu trügen: Bei den vor 65 Millionen Jahren ausgestorbenen Riesenechsen könnte es sich um Hochleistungsmodelle der Evolution gehandelt haben. Forscher der Universität Bonn haben nun zusammen mit Kollegen aus den USA die Körpertemperatur für einige große pflanzenfressende Dinosaurier auf 36 bis 38 Grad bestimmt.

Wasser aus Saturnmond salzig

Wie alle großen Planeten im äußeren Sonnensystem besitzt Saturn eine Vielzahl von Monden. Die größeren unter ihnen, so der 500 km durchmessende Enceladus, bestehen in der Regel aus einem Gesteinskern umgeben von einem Panzer aus Wassereis. Unter der maßgeblichen Beteiligung des Physikers Dr. Jürgen Schmidt von der Universität Potsdam konnten jetzt zwingende Hinweise auf Wasser unter dem Eis des Enceladus gefunden werden.

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