WWWW vom 9.1.2012: Smarte Schimpansen

Schimpansen entscheiden nach Risko

tallinn zoo
Schimpansen, Orang-Utans, Gorillas und Bonobos treffen durchdachtere Entscheidungen als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen sowie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig gelangt. Wie die Forscher in Verhaltensexperimenten herausgefunden haben, wägen Menschenaffen detailliert ab, wenn sie zwischen einer gewinnträchtigen, aber riskanten Alternative wählen müssen oder einer, die zwar sicher ist, dafür aber weniger Gewinn verspricht. Schimpansen und Orang-Utans sind dabei offenbar risikofreudiger als Gorillas und Bonobos.

Mikroorganismen sollen Kraftwerks-CO2 fressen

Spezialisierte und hierfür eigens entwickelte Mikroorganismen können CO2-haltige Rauchgase aus Braunkohlenkraftwerken direkt als „Futter“ verwerten und selbst bei einer Temperatur von 60 Grad Celsius wachsen. Das ist das vielversprechende Zwischenergebnis der Forschungskooperation zwischen der RWE Power und der BRAIN AG. Vor genau zwei Jahren haben der Stromproduzent und das Biotechnologieunternehmen im Kraftwerk Niederaußem ihre Zusammenarbeit begonnen.

Inselhopping ist gut für den Artenreichtum

Paradiesvögel, Stachelbürzler, Dickkopfschnäpper und Pirole –exotische Vögel sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch von wissenschaftlichem Wert, um die Mechanismen der Evolution zu verstehen. Biologen des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) und der Universität Kopenhagen haben die Stammbäume dieser Vogelfamilien untersucht, die bis zu 25 Millionen Jahre zurückreichen. Wie das Fachmagazin „Evolution“ in der aktuellen Titelgeschichte berichtet, nimmt die Rate, mit der innerhalb von Familien neue Arten entstehen, nicht zwangsläufig ab, sondern kann konstant bleiben – vorausgesetzt, die Vögel leben in Inselreichen in tektonisch aktiven Zonen.

Online verfügbar unter: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1558-5646.2011.01430.x/pdf

Nanokeramik macht Zahnbrücken besser


Das härteste Material des menschlichen Körpers wird von seinen kräftigsten Muskeln bewegt: Wenn wir herzhaft in einen Apfel oder ein Schnitzel beißen, wirken enorme Kräfte auf unsere Zahnoberflächen ein. „Was der natürliche Zahnschmelz aushalten muss, das gilt auch für Zahnersatz, wie Inlays oder Brücken“, sagt der Glaschemiker Prof. Dr. Dr. Christian Rüssel von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Schließlich werde dieser genauso beansprucht, wie die gesunden Zähne. Bisher verfügbare Keramikmaterialien eignen sich wenig als Materialien für Brücken, da hierzu die Festigkeit meist nicht ausreicht.

Jetzt ist es Prof. Rüssel und seinen Kollegen vom Otto-Schott-Institut für Glaschemie gelungen, neuartige Glaskeramiken mit einer nanokristallinen Struktur herzustellen, die aufgrund ihrer hohen Festigkeit und ihrer optischen Eigenschaften für den Einsatz in der Zahnmedizin geeignet erscheinen.

Wissenschaftler weisen Greenpeace-Report zurück

Scientists refute Greenpeace claim that genetically modified corn caused new insect pest
A new article refutes claims that the western bean cutworm is ‘a new plant pest’ that was ’caused by genetically engineered corn’

http://www.entsoc.org/PDF/2012/JIPM-Greenpeace.pdf.

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