WWWW vom 23.1.2012: Feuer im Raumtransporter

Algen als Biogasproduzent

Was auf dem Gartenteich und im Aquarium vielleicht lästig ist, ist für die Industrie ein Segen. Algen wachsen schnell und bauen klimaschädliches CO2 in Biomasse um. RUB-Forscher arbeiten daran, dieses Algenprodukt in Form von Biogas möglichst effizient nutzbar zu machen. Es kann zum Beispiel als Energielieferant dienen. Dr. Mandy Gerber und Dipl.-Biol. Sebastian Schwede befassen sich damit, die größtmögliche Ausbeute aus den Einzellern herauszuholen. Rubin.de

p53-Fehler sorgt für Chaos im Erbgut

Eine Veränderung im Gen für das Protein p53, dem „Wächter des Genoms“, führt zu einer geradezu explosionsartigen Umlagerung großer Teile des Erbguts von Krebszellen. Heidelberger Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) entdeckten dies an einer besonders aggressiven Gruppe von Hirntumoren bei Kindern. Die Chromosomen-Explosion lässt Zellen offenbar besonders leicht zu Krebs entarten.

Forscher wollen Federpicken bei Hühnern verstehen

Es ist ein rätselhaftes Phänomen, das wellenartig ganze Ställe heimsucht: Die Hühner fressen sich gegenseitig die Federn vom Leib. Die bepickten Tiere wehren sich meist nicht und können an den Folgen sogar sterben, wenn Federpicken in Kannibalismus übergeht. Weshalb die Tiere das tun, ist bis heute nicht ganz geklärt. Nun suchen Tierforscher der Universität Hohenheim den Grund für den rätselhaften Heißhunger in den Genen.

Feuer im Raumtransporter

Am Montag gab die Europäische Raumfahrtagentur ESA grünes Licht für die ersten Versuche mit offenem Feuer in einem Raumfahrzeug. Ein internationales Team aus Europa, Japan, Russland und den USA will den Rückflug des Raumtransporters ATV (Automated Transfer Vehicle) für Experimente zur Verbesserung der Feuersicherheit in der bemannten Raumfahrt nutzen.

Auch beim Mobben gibt es Gaffer

Herabsetzende Kommentare auf Facebook, entwürdigende Videos auf YouTube, nächtlicher Terror übers Handy – Jugendliche wissen, dass Aggression im Medienzeitalter anders aussieht als noch vor wenigen Jahren. Häufig wird über die Täter von Cyber-Mobbing gesprochen, doch wird dabei eines übersehen: Viele Attacken im Internet sind erst dann richtig verletzend, wenn es dafür ein Publikum gibt. Aber wie verhalten sich die zunächst unbeteiligten Zuschauer, die sogenannten „Bystander“, die miterleben, dass eine andere Person gedemütigt, beleidigt oder verunglimpft wird? Stellen sie sich auf die Seite der Täter oder versuchen sie das Opfer zu verteidigen? Oder kümmern sie sich gar nicht darum und surfen einfach weiter?

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