WWWW vom 11. Dezember 2005 (Comment #3)

<p>Richard, aus der moralischen Sicht gebe ich Dir natürlich recht. Nur ist das alles eben nicht von der Haltung und den Tötungsbedingungen zu trennen (ja, auch hier kann man das kritisieren). </p>

<p>Im übrigen sind Carnivoren als Speise nochmal eine andere Klasse. Aber auch das ist diskutabel. </p>

<p>Außerdem sprechen wir natürlich aus unserer kulturellen Sicht heraus. Ich respektiere durchaus die andere Sichtweise, nur bedarf eine Moral eben auch einer Position und nicht einer Pseudodialektik, die nur Beliebigkeit darstellt.</p>

<p>Insofern stellt für mich das deutsche Tierschutzgesetz eine richtige Basis dar, die aus unserer kulturell-religiösen Sicht gebaut wurde: Respekt vor der Kreatur. Und genau da fehlt es bisweilen in den angesprochenen asiatischen Ländern (auch wenn der Buddhismus anderes lehrt).</p>

WWWW vom 11. Dezember 2005 (Comment #2)

<p>super sendung, später kommentar meinerseits (da gerade erst gehört) zu dem Beitrag über Fellkleidung:</p>

<p>Über die grausame Haltung usw. gibts ja eh nichts zu diskutieren oder zu beschönigen; was mir jedoch ein wenig ungut aufgefallen ist, ist die bemerkung zum abschluss ‘… wo diese tiere im übrigen auch gegessen werden’.</p>

<p>aus 2 gründen ungut aufgefallen:<br />
1. steht es uns, so denke ich, nicht zu, darüber zu urteilen, ob es moralisch gerechtfertigt ist, hunde oder katzen zu essen. wir essen auch schweine, und die sind nicht weniger intelligent. nur halt nicht so schön anzusehen.<br />
2. wenn die tiere anständig gehalten und nach dem häuten gegessen werden, gibt es eigentlich keinen grund, gegen pelz zu sein. ist dann wie bei leder, das ja auch deshalb akzeptiert wird, weil es ein ‘nebenprodukt’ der nahrungsmittelerzeugung ist.<br />
wäre dies bei pelz so, und würden die tiere unter würdigen bedingungen gehalten, spricht IMHO nichts dagegen.<br />
allgemeiner: lieber katzenpelz aus china (wenn auch unter würdigeren bedingungen, klar), wo auch das fleisch verwertet wird, als ein nerz von sonstwoher.</p>

<p>liebe grüße<br />
richard</p>

WWWW vom 15. Januar 2005 (Comment #2)

<p>Was ich oben noch schreiben wollte, bzw. nicht ganz klar wurde:</p>

<p>Das Abfischen der größten Fische stellt in den Tanks ja den größten Selektionsfaktor dar. Aber es gibt eben in der freien Natur noch andere Selektionsfaktoren, die dem Kleinerwerden entgegenwirken könnten.</p>

WWWW vom 15. Januar 2005 (Comment #1)

<p>Bei der Meldung mit den Effekten der Überfischung muss man allerdings auch sehen, dass die Versuchspopulationen in Fischtanks gehalten wurden. Somit herrschen auf die Fische in den Tanks so gut wie keine Selektionsfaktoren.</p>

<p>In den Tanks können sich auch schwache und nicht so gut angepasste Individuen fortpflanzen, da eben keine Räuber vorhanden sind, die genau diese Tiere vor der Fortpflanzung schon erwischen. </p>

<p>In der freien Natur sind die Fische auch Krankheiten und anderen Umweltfaktoren ausgesetzt, die für die natürliche Auslese sorgen und es kommt durch Migration zwischen den einzelnen Populationen ja auch zum Genaustausch.</p>

WWWW vom 8. Januar 2006 (Comment #2)

<p>Hi!<br />
Schwimmende häuser gibt es schon lange. In niderlande als hochwasserschutz-häuser, da zwei links: http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/Zentrum/Projekte/NiederlandeNet/Dossiers/schimmende_haeuser.html<br />
schimmende häuser<br />
http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=591056<br />
sternshortnews. <br />
Erst jetzt (beim googeln) habe ich gesehen, dass es die auch in Deutschland gibt, aber nicht als hochwasserschutz.</p>

<p>Mfg Tanga</p>